Skilager 2017 (08.05.2017)

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Skilager statt. Diesmal ging es nach Kärnten, genauer, nach Obervellach in das Hotel Alpenhof.

Mit 24 Schülern ging die Reise am 24.03. vor unserer Schule los. Die erste positive Überraschung ereilte uns bereits mit der Ankunft des Reisebusses. Modern, fast neu, sehr geräumig und ein nettes Fahrerteam...besser konnte man nicht starten.

Die Fahrt verging auch relativ schnell und gestaltete sich sehr ruhig und angenehm. Spannend wurde es, als wir die Berge erblickten und die Schüler Ausschau nach Hanghühnern und Hangkühen hielten. Auch die "Bergschafe", alias Lamas, sorgten für himmlisches Gelächter (ein bisschen Spaß muss ja auch sein).

Angekommen im Hotel folgte der übliche Empfangsprozess. Irgendwann konnte wir aber in unsere Zimmer. Diese befanden sich im Jugendbereich des Hotels (Nebengebäude), den wir völlig für uns allein hatten. Auch die Zimmer waren für den Reisepreis völlig angemessen... alle Zimmer mit eigenem Balkon, Fernseher, Toilette etc.

Ein paar kleinere Problemchen wurden schnell behoben und die Dorfbesichtigung bei strahlendem Sonnenschein schloss sich an. Das schöne Wetter begleitete uns die ganze Fahrt über und Sonnencreme 50+ gehörte zu unserer Standardausrüstung.

Nach dem Frühstück holte uns der Skibuss direkt vor dem Hotel ab und brachte uns zur Talstation des Mölltaler Gletschers.

Ein weiterer Höhepunkt für die Schüler, war die Fahrt durch den Berg, bei der wir über 1000 Höhenmeter überwanden. Das Staunen stand Ihnen auf der Stirn geschrieben, als sie die Bahn verließen und plötzlich im Schnee standen.

 

Bereits nach dem zweiten Tag konnten sowohl Skifahrer als auch Snowboarder eigenständig den Anfängerhang mehr oder weniger sicher hinunterfahren.

An dieser Stelle möchte ich noch Dominik Walter, Alexander Häntschke und Jannes Langerwisch namentlich erwähnen. Sie unterstützen mich bei der Ausbildung der Schüler/innen wirklich sehr! Noch einmal einen herzlichen Dank dafür!

 

Mittag bekamen wir täglich auf der Bergstation (Restaurant Eissee) und bereits am drittem Tag konnte ich mit einem großen Teil der Snowboarder auch von dort wieder herunterfahren.

Spannend war für die Schüler auch das Erlebnis, durch Wolken fahren zu können und den Unterschied von einem kleinen Lüftchen und starkem Wind auf dem Gletscher zu erleben.

Um 16:00 Uhr haben wir den Gletscher wieder verlassen und wurden zurück ins Hotel gefahren.

 

Das Abendessen bestand aus einem Vier-Gänge-Menü, wobei man sich auch hier noch einen Nachschlag holen konnte.

Nach dem Essen erfolgte dann eine Auswertung des Tages, welche sich immer sehr sehr lustig gestaltete.

 

Leider verging die Zeit viel zu schnell und meine Anfrage über eine Verlängerung des Skilagers musste von der Schulleitung leider abgelehnt werden.

 

Zum Abschluss des Skilagers führten wir eine Skirally durch. Diese bestand aus verschiedenen Stationen und beinhaltete neben dem Ski-/Swonboardfahren auch noch einige weitere Stationen, die ebenfalls wieder für lautes Gelächter sorgten.

 

Am letzten Abend überreichten wir den Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse der Rally und verbunden mit einem Auswertungsgespräch ihre Urkunden vom Bruchpiloten bis hin zur Snowboardqueen oder Skigott. Spätestens hier kullerten dann auch die ersten Tränen...vorallem vom Lachen....aber auch ein paar Tränen, die wohl dem Abschied geschuldet waren, rannen dem einen oder anderen vom Gesicht.

 

Die Rückfahrt begann wieder mit einer schönen Überraschung...der Bus war noch neuer und lief erst 3000km. Beste Ausstattung und auch hier wieder ein super Team begleiteten uns auf dem Weg in die Heimat. Leider standen wir im Stau und die Fahrt zog sich in die Länge. Diese Zeit versuchten wir zum Beispiel durch intensives Kniffelspielen oder durch Filme zu überbrücken.

 

Abschließend bleiben mir nur noch zwei Dinge zu sagen. Erstens, dass es ein wirklich schönes Skilager mit tollen Schüler/innen war, die uns die Ski- und Snowboardausbildung relativ leicht gemacht haben und zweitens möchte ich mich noch einmal für die tolle Unterstützung von Frau Czarnetzki bedanken möchte. Sie war es, die zu jeder Zeit für die Schüler da war, bei kleineren Problemchen zu Stelle war und immer einen aufmunternden Spruch auf Lager hatte. Einen ganz großen DANK dafür.

 

So und jetzt schaut euch einfach die Bilder an ;)


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