Fehlende Zusammenarbeit mit der Laga und Umbenennung waren Themen

12.10.2017

Am 10. Oktober kamen die Rosenfreunde zu ihrem regulären Monatstreffen zusammen. Mit dabei war auch MAZ-Redakteur Björn Wagener. Wir zitieren aus seinem Bericht, der daraufhin am 12. Oktober in der Regionalausgabe des Dosse-Kuriers erschienen ist:

 

"Kritik an der Webseite für die Landesgartenschau in Wittstock kam am Dienstagabend von Rainer Kröger, dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Wittstocker Rosenfreunde, als diese ihre Vereinssitzung in der 'Grünen Oase' in Jabel abhielten. Speziell ging es dabei um den auf der Seite angebotenen Newsletter. Wer sich dort anmeldet, soll aktuelle Informationen zur Laga direkt ins eigene Postfach geschickt bekommen. 'Ich habe mich da schon vor einem halben Jahr angemeldet, und seitdem ist nichts passiert', sagt Kröger. Bisher habe er keine Infos bekommen.

Für Stadt-Sprecher Jean Dibbert ist das eine 'berechtigte Kritik', auf die nun schnellstens reagiert werden soll. Das Problem: Der Newsletter ist zwar bereits eingerichtet und Interessenten können sich auch schon anmelden, jedoch solle er erst ab Anfang 2018 in der Weise aktiviert werden, dass Laga-Infos in kurzen Abständen verschickt werden. Genau das werde aber bisher nicht auf der Website kommuniziert. Es solle nun nachgeholt werden.

Geduld ist auch bei einem anderen Laga-Thema gefragt. Bereits im Februar war auf einer Zusammenkunft der Rosenfreunde vorgeschlagen worden, mit einer speziellen Blumenkübelaktion auf die Laga hinzuweisen. Die Idee ist, farblich einheitlich gestaltete Blumenkübel in der Innenstadt als eine Art Leitmotiv zur Gartenschau zu platzieren. Aber auch da sei den Rosenfreunden keine Entwicklung bekannt. Doch vergessen sei die Sache nicht, so Dibbert. Gemeinsam mit dem Laga-Landschaftsarchitekten Hagen Rossmann werde an einer Umsetzung gearbeitet. Angesichts der vielen anderen Aufgaben rund um die Laga stehe diese Sache momentan aber noch nicht im Fokus. Möglich sei, dass sie genau ein Jahr vor der Eröffnung der Schau öffentlichkeitswirksam realisiert wird. Derartige Details seien aber noch zu klären, so Dibbert.

Bis dahin könnte sich der Freundeskreis der Rosenfreunde umbenannt haben. Diese Möglichkeit wurde am Dienstagabend diskutiert. Grundsätzlich halten die Mitglieder den namentlichen direkten Bezug zu Wittstock für zu eng gefasst. Vielmehr werde daran gedacht, Bezeichnungen wie Prignitz-Ruppin oder zumindest Ostprignitz-Ruppin zu bevorzugen. Damit solle herausgestellt werden, dass der Freundeskreis seine Aktivitäten nicht nur auf die Dossestadt begrenzt und so auch potenzielle neue Mitglieder aus der weiteren Region ansprechen will. Wie zum Beweis dafür teilte Rainer Kröger mit, dass sich die Rosenfreunde bei der bevorstehenden Teichneugestaltung auf dem Kloster-Areal in Heiligengrabe mit einbringen wollen. Wie das im Detail aussehen wird, müsse aber noch geklärt werden."