Rosenfreunde Wittstock. in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.

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Rainer Kröger

Telefon (033981) 50067 Rainer Kröger, Leiter des Freundeskreises
Mobiltelefon (0172) 9340130 Rainer Kröger, Leiter des Freundeskreises
Mobiltelefon (0160) 2812983 Kirsten Große, Öffentlichkeitsarbeit/ Webseite

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rosenfreunde-wittstock.de

Willkommen im Namen der Rose!

 

Die Begeisterung für eine der schönsten Blütenpflanzen, für ihre Vielfalt innerhalb der Art und in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten, dazu pure Sammelleidenschaft verbunden mit der Freude am Austausch über fachliche Details, am Gärtnern und Gestalten, am Arbeiten in der Natur und mit ihr. Das ist es, was die Rosenfreunde Wittstock mindestens einmal im Monat zusammenführt und immer wieder anspornt, auch darüber hinaus Spuren zu hinterlassen – wie bei der Rosenschau, öffentlichen Vorträgen und Schnittvorführungen, bei der Pflanzentauschbörse oder dem Tag des offenen Gartens.

 

Im nicht gerade dicht besiedelten Norden von Brandenburg ist es ein relativ kleines Häuflein von Unentwegten, das sich das Ziel gesetzt hat, die Blütenschönheiten nicht nur im eigenen Garten zu pflegen, sondern sie auch in der altehrwürdigen Bischofsstadt Wittstock besser in Szene zu setzen. Nachdem Straßen und historische Gebäude denkmalgerecht saniert sind und ein Förderverein sich um den Erhalt der alten Stadtmauer kümmert, sehen wir unsere Aufgabe darin, den Stadtvätern bei der Gestaltung der reichlich vorhandenen Park- und Freiflächen ideenreich, fachlich beratend und tatkräftig zur Seite zu stehen.

 

Dass wir dabei ganz stark auf die Rose setzen, hat nicht nur ästhetische Gründe, sondern auch Geschichte. In Jahre 1885 war es Friedrich Schneider II, der in Wittstock die Ackerbauschule gründete und einen Rosengarten anlegte. Er rief Rosenzüchter und -freunde in ganz Deutschland dazu auf, Informationen über ihre Rosen zu liefern, aus denen er 1878 seine erste Sortenrangliste erstellte und veröffentlichte, die damals viel Anerkennung fand. Der einstige Gymnasiallehrer mit dem ausgeprägten Hang zur Rose war es auch, der wesentlich dazu beitrug, dass 1883 in Hamburg der Verein Deutscher Rosenfreunde gegründet wurde. Dieser wurde 2006 in Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) umbenannt, der wir als Freundeskreis Wittstock heute angehören.

 

Willkommen in unseren Reihen ist jeder, der unsere Bewunderung für die Anmutigste aus der Familie Rosaceae teilt - egal ob professionell, fachkundig oder als interessierter Laie – der unsere Ziele sowie die der GRF unterstützen will und bereit ist, im Freundeskreis ab und zu eine kleine Aufgabe zu übernehmen. Belohnt wird er übrigens auch durch die anregende Gemeinschaft Gleichgesinnter.


Aktuelle Meldungen

Veilchen im November: Tibouchina blüht in Brüsenhagen

(01.11.2017)

Seit zirka zehn Jahren hegen und pflegen Petra und Jörg Schneider in Brüsenhagen ihren Veilchenbaum. „Fasziniert von seiner herrlichen Blüte und dem hübschen Blatt zogen wir aus einem Steckling eine nunmehr stattliche Pflanze heran“, berichtet Jörg Schneider. „Bereits nach wenigen Jahren konnten wir uns an den bis zu zehn Zentimeter großen blau-violettfarbenen Blüten erfreuen.“

Heute ist die Pflanze fast eineinhalb Meter hoch. Die Hauptblütezeit ist von August bis November. Gerade in diesen Tagen sind die letzten Blüten zu beobachten. Leider ist Tibouchina, auch als Prinzessinnenblume bekannt, in unseren Breitengraden nicht winterhart und muss deshalb frostfrei überwintert werden. Ansonsten empfinden ihn Schneiders als einen „relativ anspruchslosen Gesellen“. Sie sind sich einig: „Es lohnt sich, ihn in die Pflanzensammlung aufzunehmen.“

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Fehlende Zusammenarbeit mit der Laga und Umbenennung waren Themen

(12.10.2017)

Am 10. Oktober kamen die Rosenfreunde zu ihrem regulären Monatstreffen zusammen. Mit dabei war auch MAZ-Redakteur Björn Wagener. Wir zitieren aus seinem Bericht, der daraufhin am 12. Oktober in der Regionalausgabe des Dosse-Kuriers erschienen ist:

 

"Kritik an der Webseite für die Landesgartenschau in Wittstock kam am Dienstagabend von Rainer Kröger, dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Wittstocker Rosenfreunde, als diese ihre Vereinssitzung in der 'Grünen Oase' in Jabel abhielten. Speziell ging es dabei um den auf der Seite angebotenen Newsletter. Wer sich dort anmeldet, soll aktuelle Informationen zur Laga direkt ins eigene Postfach geschickt bekommen. 'Ich habe mich da schon vor einem halben Jahr angemeldet, und seitdem ist nichts passiert', sagt Kröger. Bisher habe er keine Infos bekommen.

Für Stadt-Sprecher Jean Dibbert ist das eine 'berechtigte Kritik', auf die nun schnellstens reagiert werden soll. Das Problem: Der Newsletter ist zwar bereits eingerichtet und Interessenten können sich auch schon anmelden, jedoch solle er erst ab Anfang 2018 in der Weise aktiviert werden, dass Laga-Infos in kurzen Abständen verschickt werden. Genau das werde aber bisher nicht auf der Website kommuniziert. Es solle nun nachgeholt werden.

Geduld ist auch bei einem anderen Laga-Thema gefragt. Bereits im Februar war auf einer Zusammenkunft der Rosenfreunde vorgeschlagen worden, mit einer speziellen Blumenkübelaktion auf die Laga hinzuweisen. Die Idee ist, farblich einheitlich gestaltete Blumenkübel in der Innenstadt als eine Art Leitmotiv zur Gartenschau zu platzieren. Aber auch da sei den Rosenfreunden keine Entwicklung bekannt. Doch vergessen sei die Sache nicht, so Dibbert. Gemeinsam mit dem Laga-Landschaftsarchitekten Hagen Rossmann werde an einer Umsetzung gearbeitet. Angesichts der vielen anderen Aufgaben rund um die Laga stehe diese Sache momentan aber noch nicht im Fokus. Möglich sei, dass sie genau ein Jahr vor der Eröffnung der Schau öffentlichkeitswirksam realisiert wird. Derartige Details seien aber noch zu klären, so Dibbert.

Bis dahin könnte sich der Freundeskreis der Rosenfreunde umbenannt haben. Diese Möglichkeit wurde am Dienstagabend diskutiert. Grundsätzlich halten die Mitglieder den namentlichen direkten Bezug zu Wittstock für zu eng gefasst. Vielmehr werde daran gedacht, Bezeichnungen wie Prignitz-Ruppin oder zumindest Ostprignitz-Ruppin zu bevorzugen. Damit solle herausgestellt werden, dass der Freundeskreis seine Aktivitäten nicht nur auf die Dossestadt begrenzt und so auch potenzielle neue Mitglieder aus der weiteren Region ansprechen will. Wie zum Beweis dafür teilte Rainer Kröger mit, dass sich die Rosenfreunde bei der bevorstehenden Teichneugestaltung auf dem Kloster-Areal in Heiligengrabe mit einbringen wollen. Wie das im Detail aussehen wird, müsse aber noch geklärt werden."

 

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Gelungener Blickfang und Kletterhilfe in Blumenthal

(11.10.2017)

Er ist offenbar nicht nur für den Umgang mit Pinsel und Farbe begabt, sondern auch für das Zimmermannshandwerk. 2010 hat Kunstmaler und Rosenfreund Detlef Glöde in seinem Garten in Blumenthal diesen Rosengang aus sorgfältig geschältem Robinienholz gebaut. Wir können ganz sicher sein, dass seine Frau Karin ihm dabei zumindest mit guten Ideen beiseite stand und anschließend bei der Bepflanzung mit unterschiedlichen Strauchrosen maßgeblich zum unverwechselbaren Stil beitrug. Die Fotos 3 und 4 zeigen den Rosengang im Jahr 2013; die Strauchrosen hatten sich bereits gut entwickelt. Die Fotos 5 und 6 wurden 2017 aufgenommen, als Rambling Rector ein üppiges Blütendach von drei mal sechs Metern bildete. (ki)

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Im Privatgarten: bei Petra und Jörg Schneider zu Gast

(13.09.2017)

Als aufmerksame Gastgeber erlebten wir Petra und Jörg Schneider, als am 12. September die Rosenfreunde bei ihnen in Brüsenhagen zu Besuch waren. Die begeisterten Pflanzenfreunde und Gartengestalter sind erst seit zirka einem Jahr Mitglied im Freundeskreis. So gab es viel Neues zu bestaunen und gedanklich auszutauschen. Und deutlich wurde: Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten. Aber eben auch überall auf dem großen Grundstück ganz Individuelles, ja Einmaliges: fachkundig gepflegte Gehölze, darunter zahlreiche voluminöse Formschnittgehölze, auch Rosen natürlich, dazu einen ertragreichen Kräuter- und Gemüsegarten, jahrzehntealte mediterrane und exotische Pflanzen, eine Sammlung von Sukkulenten, hübsche Garten-Deko - um nur einiges zu nennen – nicht zuletzt Rassekaninchen, kleine exotische Sänger, Hühner, Hund und Katze. Nach einem ausführlichen Gartenrundgang wurde im beheizten Wintergarten aufgetischt. Wir haben uns wohlgefühlt. (ki)

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Bustour nach Langerwisch: Wittstocker waren beeindruckt vom Rosengut und Privatgarten

(21.08.2017)

Der Bus war wieder einmal bis zum letzten Platz besetzt. Kein Wunder - die Tagestouren, die die Rosenfreunde einmal im Jahr anbieten, sind bei den garteninteressierten Menschen in Wittstock und Umgebung beliebt. Am 20. August lenkte Busunternehmer Thomas Kurschat sein komfortables Gefährt in Richtung Langerwisch, Ortsteil in der Gemeinde Michendorf.
Ziel war zunächst das Rosengut Langerwisch, ein traditionsreicher Zierpflanzenanbaubetrieb mit Verkaufsgärtnerei, der sich seit der Wende in privater Hand sehr gut entwickelt hat und weithin bekannt ist. Die junge Geschäftsführerin berichtet bei einem Rundgang viel Interessantes. Beeindruckend waren unter anderem die riesige Gewächshausanlage und die effektive Organisation von Produktion und Verkauf. Anschließend war genug Zeit für den individuellen Einkauf.
Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe im privaten Garten von Doro Wiederhold und Ad de Kok. Nach der Wende zog das Paar von Berlin aufs Land und begann, das 3.700 Quadratmeter große Areal in Alt-Langerwisch zu bewirtschaften. "Ein so schmales und langgezogenes Grundstück zu gestalten, ist eine interessante Aufgabe", schreibt Doro Wiederhold in ihrem Buch über "Offene Gärten in und um Berlin" zum eigenen Refugium. "Die eigentliche Herausfoderung war: Wie kann man Garten und Landschaft miteinander verbinden." Viele Besucher waren sich einig, dass dem Paar der fließende Übergang des Gartens hinter dem Ziegelhaus zu der umgebenden natürliche Endmoränenlandschaft eindrucksvoll gelungen ist. Bei einem Kaffee stellten sich die Gastgeber den Fragen der Besucher. Außerdem signierte die Autorin ihr Buch. (ki)

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Kurstermin zum Thema Vermehrung muss leider abgesagt werden

(25.07.2017)

Der für Sonnabend, 19. August, geplante Kurstermin zum Thema Vermehrung von Rosen und Obstgehölzen mit Rosenfreund Eberhard Banse muss leider ausfallen. Alle weiteren Infos gibt es bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de.

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Rosenfreunde laden ein: Bustour zum Rosengut Langerwisch

(13.07.2017)

 

Auch in diesem Jahr veranstalten die Rosenfreunde Wittstock zusammen mit dem Busunternehmen Kurschat eine Tagestour, bei der Gärten und Rosen im Mittelpunkt stehen. Am Sonntag, 20. August, geht es nach Langerwisch, einem Ort im Süden von Potsdam, zum Amt Michendorf gehörend. Langerwisch ist durch seine lange Rosentradition bekannt. Die Reisegruppe wird zunächst das Rosengut besuchen.

 

Das Rosengut Langerwisch ist ein traditionsreicher Zierpflanzenanbaubetrieb mit Verkaufsgärtnerei. Auf einer Fläche von 1,8 Hektar unter Glas und 2,5 Hektar im Freiland werden jährlich 2 Millionen Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden, 70.000 Containerrosen und 200.000 Weihnachtssterne produziert. Die Teilnehmer der Reise werden ausgiebig Gelegenheit haben, zu schauen, zu staunen, sich beraten zu lassen und zu kaufen.

 

Anschließend ist ein Besuch im privaten Garten von Doro Wiederhold geplant. Zusammen mit ihrem Mann Ad de Kok zog sie nach der Wende von Berlin auf das Land. Das Ehepaar begann, das 3.700 Quadratmeter große Grundstück in Alt-Langerwisch zu bewirtschaften und zu gestalten. Wichtig war ihm dabei ein fließender Übergang des Gartens hinter dem Ziegelhaus zu der umgebenden natürliche Endmoränenlandschaft. Ein Kleinod ist entstanden, das seit Jahren gartenbegeisterte Laien und Fachleute anzieht. Doro Wiederhold - auch Autorin des Buches "Offene Gärten in und um Berlin" - wird die Reisengruppe persönlich führen.

 

Wer am 20. August dabei sein will, sollte sich zeitnah beim Busunternehmen Kurschat anmelden: entweder direkt in Wittstock, Markt 11, oder per Telefon unter (03394) 47990. Dort sind dann auch die genauen Abfahrtszeiten und -stationen zu erfahren. Weitere Infos, auch zu den Rosenfreunden - einem Freundeskreis innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde - ihren Vorhaben und Veranstaltungen, gibt es bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de.

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Rosen über Rosen: Nordostdeutsche Rosenfreunde in Sangerhausen zu Gast

(03.07.2017)

2017 trafen sich die Mitglieder der nordostdeutschen Freundeskreise in Sangerhausen. Vom 30. Juni bis 2. Juli gab es ein abwechslungsreiches Programm. Im Mittelpunkt stand dabei das 1903 gegründete Europa-Rosarium. Die heute weltgrößte Rosensammlung zeigt auf 13 Hektar Fläche zirka 8500 Sorten und Arten aus allen Epochen von antik bis modern, von wild bis hoch gezüchtet und aus allen Anbaugebieten. In dieser einmaligen Form - von Fachleuten in 100 Jahren zusammengestellt - gewährt sie Wissenschaftlern, Züchtern und privaten Rosenfreunden Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Rose. Sie hat  Bedeutung als Genbank und wir als ein lebendiges Museum verstanden.
Davon konnten sich die Teilnehmer bei einer Führung durch Rosenfreund Mattern überzeugen, der - über eine lange Zeit gartenbaulicher Leiter - auch heute im Ruhestand dem Rosarium noch eng verbunden ist.
Mit Interesse verfolgten die Rosenfreunde am Sonnabend dann bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins „Freunde des Rosariums“ den Bericht von Thomas Hawel, der 2006 Hella Brumme ablöste und Leiter des Europa-Rosariums wurde. Darin ging es um die Entwicklung der Einrichtung und vor allem um die Förderung.
Die Teilnahme an der Sangerhäuser Rosenschule, der Besuch in zwei privaten Gärten sowie das Stadtfest auf dem Rosariumsgelände brachten viele unvergessliche Eindrücke und neue Anregungen. (Siehe auch die Foto-Galerie dazu) (ki)
 

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Rosenkongress in Bad Wörishofen: ,Rosa Wizoka' steht jetzt im Rosengarten Gennach

(26.06.2017)

Eine Delegation der Wittstocker Rosenfreunde nahm vom 22. bis 25. Juni 2017 am Deutschen Rosenkongress der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. in Bad Wörishofen teil.

Bad Wörishofen - eine wunderschöne Kurstadt, die geprägt ist durch das Wirken des Pfarrers Sebastian Kneipp - bereitete den Teilnehmern des Rosenkongresses einen sehr schönen Empfang und bot ein umfangreiches und wunderschönes Begleitprogramm.

Einer der Höhepunkte war die Taufe der Rose ,Allgäu-Glück' im Kurpark der Stadt. Der Täufling ist eine Kreation des Rosen-Züchters Franz Wänninger, der diese Schönheit mit lieben und berührenden Worten in die Obhut der Verantwortlichen übergab.

Neben Ausflügen nach Augsburg mit Stadtführung und Besuch des dortigen botanischen Gartens sowie bunten und sehr amüsanten Abendprogrammen gab es am Sonntag die Möglichkeit, den Rosengarten in Gennach zu besuchen. Dieser Garten entstand durch die private Initiative von RosenliebhaberInnen und ist ein wahres Kleinod.

Der Leiter des Freundeskreises Wittstock, Rainer Kröger, übergab stellvertretend für die gesamte Organisation des Kongresses und des Begleitprogramms als Dankeschön ein besonders schönes Exemplar der ,Rosa Wizoka' - inklusive Namensschild und Rosenstab - an die Leiterin des Freundeskreises Augsburg, Holle Drivas-Kapfelsperger. Die Wittstocker Rose werde einen besonderen Platz im Rosengarten Gennach bekommen, versicherte diese. (Rainer Kröger)

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Phlox gegen Storchschnabel: Pflanzentausch am Sonntagscafé in Jabel

(25.04.2017)

Rosenfreunde laden zur öffentlichen Veranstaltung ein / Kurs zum Rosenschnitt muss ausfallen:
Am Sonnabend, 6. Mai, ab 13 Uhr veranstalten die Rosenfreunde im Rahmen des offenen Gartens bei Petra Puls am Sonntagscafé in Jabel ihren traditionellen Pflanzentausch. Alle Mitglieder des Wittstocker Freundeskreises sowie interessierte Nichtmitglieder sind zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich willkommen. Wer den einen oder anderen Ableger oder Sämling aus dem eigenen Garten übrig hat, kann diese dort anbieten. Gleichzeitig wird die günstige Gelegenheit geboten, gegen eine Spende zu erstehen, was für die eigene Pflanzensammlung vielleicht noch von Interesse ist.
Die Rosenfreunde freuen sich auch bei diesem Pflanzentausch über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock. Das Geld könnte für den Eibenwald am Walter-Schultz-Platz oder für das Hochbeet Königstraße/Ecke Werderstraße, beides in Nachbarschaft zur jetzigen Tourist-info, Verwendung finden.

Der für diesen Nachmittag außerdem geplante zweite Teil des Kurses mit Rosenfreund Eberhard Banse muss leider ausfallen.

Alle weiteren Infos dazu sowie zu den Aktionen der Rosenfreunde allgemein gibt es bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 sowie auf www.rosenfreunde-wittstock.de und auf Facebook.
Treff ist am Sonnabend, 6. Mai, ab 13 Uhr am Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Telefon (03394) 405966 und (0173) 2391569.

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Foersters Senkgarten und Näsers Blütenreich: Rosenfreunde auf den Spuren von Potsdamer Gärtnern

(23.04.2017)

Das Wetter ließ zu wünschen übrig - doch das Ziel lockte gar zu stark. Und so machten sich Mitglieder der Rosenfreunde und andere Pflanzenliebhaber am Sonntag, 23. April, auf nach Potsdam. Zunächst besuchten sie den Foerster-Garten, der sich bei typischem April-Wetter frühlingshaft zart darbot. Da gab es viel zu sehen und als Anregung für den eigenen Garten mitzunehmen. In der Gärtnerei gleich nebenan konnte man dazu die passenden Pflanzen erstehen. Perfekt! Was machte da schon der eine oder andere Regenschauer ...
Anschließend stand der Besuch bei Dr. Conrad Näser und seiner Frau in ihrem privaten Blütengarten auf dem Programm. Als Züchtungsleiter trat Näser nach dem Tod von Karl Foerster 1970 in dessen Fußtapfen. Viele kennen seine Kolumne in der Zeitschrift "GartenFlora" und waren davon angetan, den Altmeister nun persönlich kennenzulernen. Die 20 Gäste lauschten gespannt den Geschichten Näsers über einen besonderen Garten, den er ab 1959 zusammen mit seiner Frau angelegt und immer weiter entwickelt hat. Wertvoll sind die Tipps und Erfahrungen des leidenschaftlichen Staudengärtners, immer charamt dargeboten und humorvoll verpackt. Eindrucksvoll auch die Gartenkeramik, die diese Anlage prägt. So gab es an diesem kalten April-Tag vieles, was die Seele wärmte. Er klang aus beri einem gemeinsamen Essen in Krongut Bornstedt.  (ki)

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Das Ende vom Wappenbeet: Viele Eltern sicherten sich ihre Rose

(11.04.2017)

Da hatten die Rosenfreunde offenbar den Nerv der Wittstocker Eltern getroffen. Rainer Kröger: "Es war der Knaller. Die Idee von unserer Rosenfreundin Elvira Valerius war genau die richtige." Im Rahmen vom traditionellen Frühjahrsputz in der Dossestadt hatte der Freundeskreis die Eltern eingeladen, für deren Neugeborene in Laufe der vergangenen Jahre auf dem Wappenbeet Rosen gepflanzt wurden. Sie waren aufgerufen, sich eine Rose zu holen und sie im eigenen Garten oder vielleicht auch in dem der Großeltern weiter zu pflegen. Hintergund ist, dass das Wappenbeet im Zuge einer Straßenbaumaßnahme aufgegeben werden muss. Sowohl die Rosenfreunde als auch die Stadtverwaltung wollten eine Lösung finden, mit der die schöne Idee der Rose für jedes Neugeborene als "Willkommen im Leben" nicht sang- und klanglos verschwindet. Deshalb also diese Aktion.
An diesem 8. April waren innerhalb von wenigen Stunden mehr als 50 Eltern mit ihren Kindern gekommen, um sich ihre Rose abzuholen. Und zwar genau ihre, viele hatten den Belegungsplan und die Urkunde der Stadt dabei. Der Freundeskreisleiter dazu weiter: "Wir waren alle ziemlich verblüfft über diese Resonanz." Zirka 20 von diesen Rosen haben die Mitglieder dann noch im Garten von Petra Puls in Jabel eingeschlagen. Die hatte den Boden dafür schon sorgfältig vorbereitet. Vielleicht, so die Vorstellung der Rosenfreunde, findet sich im Zusammenhang mit der Laga in Wittstock ein geeigneter Platz für die Baby-Rosen.
Die restlichen Rosen auf dem Wappenbeet stehen von nun ab für jedermann zum Ausgraben frei zur Verfügung.

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Rosen der Neu-Wittstocker werden geborgen: Eltern sind eingeladen

(27.03.2017)

Wenn die Stadt Wittstock am Sonnabend, 8. April, zum Frühjahrsputz aufruft, wollen auch die Rosenfreunde wieder mit dabei sein. Über Jahre hinweg sind sie bei diesem traditionellen Saubermachen auf dem Wappenbeet am Stadteingang Pritzwalker Straße aktiv geworden. Diesmal soll der Einsatz dort der letzte sein.
Auf der Fläche wurden im Zusammenhang mit der Aktion "Willkommen im Leben", für die Bürgermeister Jörg Gehrmann und die jeweilige Rosenkönigin verantwortlich zeichnen, für die Neugeborenen der Dossestadt Rosen gepflanzt. Dabei wurden die Blütenfarben so gewählt, dass sich das Wappen der Stadt darstellt.
Doch Zeit und Umstände ändern sich. Schon lange ist auf der Pritzwalker Straße eine straßenbauliche Maßnahme geplant. Jetzt soll sie in Hinblick auf die Landesgartenschau 2019 umgesetzt werden. An der Kreuzung in Richtung Jabel wird ein Kreisverkehr gebaut. Darin einbezogen ist auch die Fläche des Wappenbeetes. Fest steht: Es muss weichen.
Nun wollen die Mitglieder des Freundeskreises also ein letztes Mal dort Hand anlegen. Dabei sollen einige der Rosen in unterschiedlicher Farbe geborgen werden. Sie werden gesichert, bis ein neuer Platz für sie gefunden ist.
Eltern, für deren Kind in den vergangenen Jahren eine solche Rosen auf dem Wappenbeet gepflanzt wurde, können sich beteiligen. Sie sind eingeladen, am 8. April, ab 10 Uhr zum Wappenbeet zu kommen und sich eine Rose zu holen. Der können sie dann nach Belieben zum Beispiel im eigenen Garten oder in dem der Großeltern einen Platz geben. Bitte einen Spaten sowie einen Plastesack mitbringen. (ki)

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Alternative zum Familienpark: Zwei Flächen am Eingang zur Laga

(17.03.2017)

Sehr schnell nach dem Gespräch mit den Laga-Verantwortlichen hatten die Rosenfreunde Gelegenheit, ihre Vorstellungen zum Familienpark am Dosseteich auch mit den Vertretern der Stadt zu besprechen. Doch dies war nach den Schilderungen von Freundeskreisleiter Rainer Kröger eher ernüchternd. Bürgermeister Jörg Gehrmann fordert ein Konzept für die Pflege nach der Laga und machte deutlich, dass diese angesichts des angespannten Stadthaushaltes und zahlreicher anderer Verpflichtungen nicht viel Geld kosten darf. Jeder, der Gartenerfahrung hat, weiß aber, dass Pflege ohne Aufwand nicht geht.
Doch Stadt und Laga-Gesellschaft haben den Rosenfreunden eine Alternative angeboten. Und je länger die Mitglieder des Wittstocker Freundeskreises darüber nachdenken, um so reizvoller finden sie die Aufgabe. Sofort haben sie mit der Planung für die zwei Flächen begonnen:
1. Eibenwald: zirka 900 Quadratmeter am Walter-Schulz-Platz/ Bushaltestelle am Dosseteich, hinter der Stadtmauer zum Dosseteich hin
2. Hochbeet: zirka 200 Quadratmeter am Walter-Schulz-Platz / Ecke Werderstraße (ki)

Die Details dazu hat MAZ-Redakteur Björn Wagener in seinem Artikel vom 17. März 2017 im Dosse-Kuruier ausführlich geschildert. Hier ein Auszug.

 
Abkehr vom Projekt Familienpark

Der Wittstocker Freundeskreis der Rosenfreunde nimmt Abstand vom Vorhaben, einen familienfreundlichen Rosengarten zur Landesgartenschau am Dosseteich errichten zu wollen. Dafür werden nun zwei kleinere Projekte ganz in der Nähe anvisiert.

Wittstock. Einen Rosengarten am Dosseteich, auch Familienpark genannt, wird es zur Landesgartenschau in Wittstock 2019 wohl nicht geben. Anvisiert hatten dieses Projekt die Mitglieder des Wittstocker Freundeskreises der Rosenfreunde.

Während ihres jüngsten Treffens in Jabel wurde jedoch schnell klar, dass daraus wohl nichts werden wird. Vereinsvorsitzender Rainer Kröger nannte auch den Grund dafür. Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann habe grundsätzlich nichts dagegen, verlange aber ein Pflegekonzept für die Zeit nach der Laga von den Rosenfreunden. Diese wollten am Dosseteich auf dessen gesamter Länge bis hin zur Stadtmauer einen solchen Familienpark einrichten – eine mit Rosen bepflanzte Fläche, durchzogen von Wegen, um sie für jedermann begehbar zu machen. Doch ein solches Projekt umzusetzen und es vor allem auch nach der Laga in gepflegtem Zustand zu erhalten, würde die Kräfte des Vereins überfordern, so das Fazit in der Runde. Hinzu kommt, dass Unterstützung von der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft nur in sehr begrenztem Umfang zu erwarten wäre, weil der Dosseteich nicht mehr zum Laga-Gelände zählt. Das hatte Geschäftsführer Christian Hernjokl bereits auf der vorangegangenen Zusammenkunft der Rosenfreunde deutlich gemacht.

Eingang zur Altstadt gestalten

Dennoch wollen sich die Vereinsmitglieder zur Laga sichtbar einbringen und haben andere Bereiche ins Auge gefasst, die auch mit der Stadt abgestimmt seien, wie Kröger sagte. Dabei handelt es sich um die Fläche an der Bushaltestelle am Dosseteich, die auch jetzt schon bepflanzt ist, und die Ecke an der Einfahrt zur Werderstraße. Damit würden die Rosenfreunde den Eingang zur Altstadt aus Richtung Dosseteich gestalten. Ferner könnten sie sich im Museumshof mit einbringen. „Es wurde uns angeboten, dort aktiv mitzugestalten“, so Kröger. In erster Linie, so hieß es, wolle man sich jedoch auf die genannten anderen beiden Bereiche konzentrieren.

Von Björn Wagener
MAZ Dosse-Kurier Wittstock, 17.3.2017

 

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Kurstermin Obstbaumschnitt und Veredelung fällt aus

(22.02.2017)

Die für den 18. März in Jabel geplante öffentliche Veranstaltung der Rosenfreunde Wittstock zum Thema "Obstbaumschnitt und Veredelung" muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen. Statt dessen treffen sich die Mitglieder des Freundeskreises der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde voraussichtlich am Dienstag, 14. März, um 18.30 Uhr. Im Sonntagscafé "An der grünen Oase" in Jabel soll dann wieder an der Planung für den Rosengarten rund um den Dosseteich gearbeitet werden. Der Termin könnte sich aber auch noch verschieben. Gäste, die sich darüber und über die Arbeit des Freundeskreises informieren wollen oder die Fragen zu Rosen haben, sind herzlich willkommen.  

 

Treff: Dienstag, 14. März, um 18.30 Uhr im Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

Hernjokl erwartet von Rosenfreunden Konzept zum Rosengarten am Dosseteich

(10.02.2017)

Im Gespräch mit Christian Hernjokl, dem Chef der Landesgartenschau Wittstock 2019 GmbH, wollten die Rosenfreunde erfahren, welche Rolle die Rose bei der Laga spielen soll und ob das eine oder andere von ihren Projekten eine Chnace hat.
Grundsätzlich soll die Rose nach den Schilderungen des Laga-Chefs nicht nur im Logo präsent sein, sich mit der Rosenkönigin als Maskottchen schmücken, sondern sie soll sich auch als Pflanze zeigen. Doch Hernjokl machte auch deutlich, dass die Besucher, die den Eintritt zahlen, erwarten, dass es auf den etwa 900 Metern vom Bahnhof bis zur Tourist-Info am Bleichwall ein attraktives Blütenmeer zu sehen gibt - und das vom ersten Tag der Laga an bis zum letzten, das sind zirka 170 Tage lang. Allein mit Rosen ist das bekanntlich nicht zu erreichen.

 

Der Dosseteich gehört nicht zum eigentlichen Laga-Gelände von zirka 13 Hektar Umfang. Dass er für die Gesamtwirkung der Stadt und für ihre Bewohner eine herausragende Bedeutung hat, davon mussten die Rosenfreunde den Laga-Chef nicht erst überzeugen. Das Vorbild des Bürgerparks in der Partnerstadt Uetersen spielt dabei immer mit. Wittstock stehe allerdings mit 5 Millionen Euro Investitionsvolumen die am knappesten kalkulierte Landesgartenschau bevor, schätzte Hernjokl ein. Er könne deshalb nichts versprechen. Das Geld müsse erst einmal für die eigentlichen Laga-Flächen eingesetzt werden. Doch wenn es eine Möglichkeit gibt, dann wolle er den Rosengarten am Dosseteich unterstützen, sprich: umsetzen.


Doch wenn man Besucher auf diesen Pfad lenkt, dann müsse auch etwas Anspruchsvolles geboten werden, so Hernjokl weiter. Dazu erwartet er von den Rosenfreunden zeitnah eine detaillierte Planung: Wie groß soll der Bereich sein? Wie soll die Bepflanzung aussehen? Ist eine Umzäunung nötig oder ist eine Begrenung mit Hecken ratsam? Muss das Wegenetz angepasst werden? Außerdem wäre darüber nachzudenken, wie die Rosenfreunde das Projekt während der Laga fachlich begleiten können - etwa mit Vorträgen und Führungen vor Ort, mit denen sie auch Werbung in eigener Sache machen können.
Nichts lieber als das, waren die sich schnell einig, und vereinbarten sogleich einen internen Termin für die Arbeit am Konzept. Nach dem 21. Februar kann Christian Hernjokl mit der Zuarbeit rechnen.  

 

Bei allen Überlegungen spielt die Nachnutzung eine wesentliche Rolle. Flächen müssten langfristig so konzipiert sein, dass die Stadt Wittstock in der Lage ist, den Aufwand auch in den Folgejahren zu stemmen. Darauf lenkte der Vertreter der Baumschule Angendohr die Aufmerksamkeit, die auch für die Laga in Wittstock als ein sehr erfahrener Partner zur Verfügung steht.

"Nur wenn wir alle gute Gastgeber sind, alles in die Waagschale werfen, kann die Landesgartenschau 2019 in Wittstock erfolgreichg sein", so betonte Christian Hernjokl zum Schluss des Gespräches in Jabel. "Wenn eines die vielen einzelnen Zahnrädchen nicht funktioniert, stockt das ganze Getriebe. Wir haben nur die eine Chance." (ki)

 

 

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Hernjokl erwartet von Rosenfreunden Konzept zum Rosengarten am Dosseteich

Laga-Chef bei den Rosenfreunden: Blumenkübel schon in diesem Jahr

(09.02.2017)

Über das Treffen der Rosenfreunde Wittstock mit dem Laga-Chef Christian Hernjokl am 7. Februar im Sonntagscafé Jabel berichtete Lokalredakteur Björn Wagener am 9. Februar 2017 im Dosse-Kurier / MAZ Wittstock:

 

"Blickfänge am Straßenrand

Wie wär’s mit einem Laga-Aperitif? In Wittstock könnte ein solcher Appetitmacher vielleicht schon bald kredenzt werden. Denn auch wenn für die Macher der Landesgartenschau in Wittstock 2019 die Zeitspanne bis dahin äußerst kurz ist – für Blumenfreunde ist sie noch lang. Warum also Besucher der Stadt nicht schon in diesem Jahr darauf einstimmen?

Auf dem jüngsten Treffen des Wittstocker Freundeskreises der Rosenfreunde am Dienstagabend in Jabel gab es da eine Idee: Blumenkübel. Sie könnten sich durch die Straßen schlängeln und vom großen Ereignis in zwei Jahren künden. Dazu müssten sie in ihrer Präsentation allerdings einer einheitlichen Linie folgen, die noch konkret zu bestimmen wäre. Auf jeden Fall aber müsste zu erkennen sein, dass die blumigen Dekorationen einem gemeinsamen Ziel zustreben – eben der Laga.

Wie das genau zu organisieren wäre, welche Rolle die Stadt und welche die Anwohner oder Gewerbetreibenden dabei spielen, müsste noch im Detail geklärt werden. Grundsätzlich wurde diese Art der dekorativen Aufwertung mit Gartenschau-Werbung aber begrüßt.

Die Rosenfreunde hatten sich für den Abend Christian Hernjokl, den Geschäftsführer der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft, und den Landespfleger und Landschaftsarchitekten Hagen Roßmann eingeladen, der im Auftrag der Laga-Firma dafür sorgen soll, dass die Grünflächen und Blüten bei der Schau zu einer Augenweide werden. „Das Ziel ist es, den Besuchern von Anfang bis Ende einen ansprechenden Flor zu bieten“, sagte Roßmann."

Foto zu Meldung: Laga-Chef bei den Rosenfreunden: Blumenkübel schon in diesem Jahr

Rosen-Projekte schon lange in der Schublade

(08.02.2017)

Beim Gespräch mit den Verantwortlichen für die Landesgartenschau 2019 in Wittstock ging es den Rosenfreunden darum, ihre Vorstellungen deutlich zu machen. Der Freundeskreis hat über die Jahre hinweg eine Reihe von möglichen Rosen-Projekten diskutiert, die im Entwurf schon lange "in der Schublade" liegen. Mit der Laga 2019 in Wittstock könnten einige - so die große Hoffnung der Aktiven - umgesetzt werden.
Die langjährige Freundeskreisleiterin Ines Lehmann hat sie für die Runde am 7. Februar noch einmal zusammengefasst.

1. Projekt Altstadt: mit Blumen-Containern die Höfe und die Straßen der Innenstadt grün und blumig bunt gestalten. Vor den Geschaften, privaten und öffentlichen Gebäuden sowie auf öffentlichen Flächen sollen Mietbehälter oder eigene Pflanzcontainer stehen, die das ganze Jahr über mit wechselnden Pflanzungen gestaltet werden, bis hin zur weihnachtlich-winterlichen Dekoration. Das können die Eigentümer selbst machen oder Fachleute damit beauftragen.

2. Rosengarten am Dosseteich: Das Areal ist als Ort der Erholung bei Wittstockern und Gästen sehr beliebt. Der Teich selbst wurde durch die Stadt saniert. Das Gelände ringsum würde sich für eine naturnahe Pflanzanlage mit Wildrosen eignen. Entlang der im Wesentlichen vorhandenen Wege könnten geschwungene Beete angelegt werden, die mit Rosen sowie den passenden Stauden, Kräutern, Gräsern und Gehölzen zu bepflanzen wären. Wichtig ist den Rosenfreunden, die Rosen mit Namensschildern zu versehen, um wichtige Informationen in die Öffentliochkeit zu bringen. Vorbild ist der rosengarten um den Mühlenteich in der Partnerstadt Uetersen.

3. Wissenschaftlicher Rosengarten am historischen Ort (Meyenburger Chaussee 6): Als Standort der ehemaligen Landwirtschaftsschule hat das Areal historische Bedeutung. Dort lehrte Schneider II., der Mann, der die Initiative für die Gründung des Rosistenvereins im Jahr 1883 ergriff, heute Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde.
Anstelle der jetzt dort stehenden Baracke könnte ein formaler Rosengarten entstehen, der Rosen aller Klassen beherbergt. Die Sammlung sollte mit Unterstützung der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde fachlich begleitet werden. Das vorhandene Backsteingebäude könnte mehreren Vereinen und Gruppen ein Domizil bieten. Dort wollen die Rosenfreunde auch ein Traditionszimmer für Schneider II. einrichten.  

4. Wildrosen an den Ortseingängen: Gedacht ist dabei an frei wachsende Sträucher, die ihrem Habitus entsprechend viel Platz benötigen. Sie sind pflegearm, blühen und bilden in der Regel Hagebutten. In lockeren Gruppen gepflanzt, gestalten sei den Übergang von der Stadt in die Landschaft.  

 

Während Uetersen sich Rosenstadt nennen darf, könnte Wittstock eine Stadt der 1000 Rosen werden. Wie Rosenfreund Wolfgang Dost vom Neujahrsempfang der Stadt Wittstock berichtete, habe die dort eingeladene Bürgermeisterin von Uetersen, Andreas hansen, die Bereitschaft ausgesprochen, die Wittstocker auf diesem Weg zu unterstützen. (ki)

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Mit Blick auf die Laga Wittstock in 2019 (öffentlich)

(29.01.2017)

Rosenfreunde laden zu einer Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen ein:

Die Rosenfreunde Wittstock, ein Freundeskreis innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, haben sich vorgenommen, die Landesgartenschau im Jahr 2019 in der Dossestadt Wittstock zu unterstützen. Sie wollen dabei einen Schwerpunkt bei der Gestaltung mit Rosen zu setzen - was auch ihrem Vereinsziel entspricht. Unter dem Blickwinkel der Chancen und Möglichkeiten wird es dazu am Dienstag, 7. Februar, eine öffentliche Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen für dieses Event geben. Mit dabei sein will auch Christian Hernjokl, der Geschäftsführer der LaGa Wittstock/Dosse 2019 gGmbH.
Interessierte Gäste, gern auch Nichtmitglieder, sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.


Treff ist um 18.30 Uhr im Sonntagscafe "An der Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Telefon (03394) 405966 und (0173) 2391569. Alle weiteren Infos dazu hat Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130. Nachlesen kann man auch auf www.rosenfreunde-wittstock.de.

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Jahresplan 2017 mit vielversprechenden Veranstaltungen rund um die Rose

(11.01.2017)

Während unsere Rosen im Garten es mit Schnee und Eis zu tun bekommen, schauen die Rosenfreunde auf das Jahr 2017, planen und organisieren voller Vorfreude ihre Veranstaltungen und gemeinsamen Aktionen. Die inzwischen 20 Aktiven treffen sich regulär jeden zweiten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr. Es gibt aber zahlreiche davon abweichende Termine, die jeweils aktuell der Homepage www.rosenfreunde-wittstock.de unter "Termine" und "Jahresplan" zu entnehmen sind.
Von Jahr zu Jahr hat sich übrigens die Anzahl der öffentlichen Termine erhöht. Freundeskreisleiter Rainer Kröger betont: "An Rosen und allgemeinen Gartenthemen interessierte Menschen sind bei uns immer willkommen." Der Freundeskreis Wittstock ist innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde der einzige im Land Brandenburg.  


Hier ist die Übersicht über alle Termine (Stand 11. Januar 2017).
 

Dienstag, 10. Januar
Gemütlicher Jahresauftakt (nicht öffentlich)

Die Wittstocker Rosenfreunde treffen sich in der Gaststätte des Hotels Klosterhof in Heiligengrabe zum gemütlichen Jahresauftakt. Bei einem Abendessen wird Gelegenheit sein, dem vergangenen Rosenjahr nachzuspüren und sich auf kommende Ereignisse und Aufgaben einzustellen. Als Gast haben wir die 6. Rosenkönigin der Stadt Wittstock, Vivien Blohm, eingeladen, die aus ihrer Amtszeit berichten wird.

Treff: 18 Uhr, 16909 Heiligengrabe, Stiftsgelände 1, Tel. (033962) 50926
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Dienstag, 7. Februar
Mit Blick auf die Laga Wittstock in 2019 (öffentlich)

Unter dem Blickwinkel der Chancen und Möglichkeiten wird es eine Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen für die Landesgartenschau Wittstock im Jahr 2019 geben. Die Rosenfreunde haben sich vorgenommen, das Vorhaben zu unterstützen und einen Schwerpunkt bei der Gestaltung mit Rosen zu setzen. Interessierte Gäste sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

                                                                            
Sonnabend, 18. März
Obstbaumschnitt und Veredelung (öffentlich)

Auch in diesem Jahr bietet Rosenfreund Eberhard Banse einen Kurs zum Thema Obstbaumschnitt, Veredelung sowie Rosenschnitt an. Beim Termin im März geht es um die Grundlagen und Techniken beim Schnitt der Obstgehölze. Außerdem zeigt der Fachmann, wie Vermehrungshölzer gewonnen werden können.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro. Die Rosenfreunde freuen sich darüber hinaus über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.

Treff: 14.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonntag, 23. April
Auf den Spuren Potsdamer Gärtner (nicht öffentlich)

Die Rosenfreunde fahren am 23. April nach Potsdam. Die Stadt mit Carl von Linnés Feldfluren und Parkanlagen, mit Karl Foersters Gartenkunst und Pflanzenzüchtungen, mit wiederhergestellten historischen Gartenanlagen sowie der modernen Initiative, die privaten Gärten für Besucher zu öffnen, hat viel zu bieten. Wir sind an diesem Tag bei Dr. Konrad Näser und seiner Frau Christa in ihrem Blütengarten zu Gast. Der einstige Züchtungsleiter in der Gärtnerei Karl Foerster wird uns führen und von seinen Erfahrungen erzählen. Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch im nahe gelegenen Foerster-Garten und in der daran angeschlossenen Gärtnerei.

Infos: bei Kirsten Große, Tel. (0160) 2812983, bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de     

 

Sonnabend, 6. Mai
Traditioneller Pflanzentausch und Rosenschnitt (öffentlich)

Ab 13 Uhr veranstalten die Rosenfreunde im Rahmen des offenen Gartens bei Petra Puls am Sonntagscafé ihren traditionellen Pflanzentausch. Wer den einen oder anderen Ableger oder Sämling aus dem eigenen Garten übrig hat, kann sie dort anbieten. Gleichzeitig wird die Gelegenheit geboten, zu erstehen, was in der eigenen Pflanzensammlung noch fehlt.
Um 14.30 Uhr startet der zweite Teil des Kurses mit Rosenfreund Eberhard Banse. Diesmal geht es um die Obstbaumveredlung (Kopulation und Pfropfen) sowie den Rosenschnitt.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro.
Die Rosenfreunde freuen sich auch bei dieser Veranstaltung über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.
Treff: 13 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonnabend/Sonntag, 6./7. Mai
Tag des offenen Ateliers (öffentlich)

Rosenfreunde Detlef und Karin Glöde sind auch dieses Jahr wieder dabei. Sie öffnen ihr Domizil in Blumenthal, Am Pötterberg 4, für Besucher. Der Kunst- und Historienmaler Detlef Glöde präsentiert in der Galierie seine eigenen Bilder und öffnet auch sein Atelier - ein Arbeitsraum, der mit Blick auf den Garten Ort vieler kreativer Ideen und deren arbeitsreicher Umsetzung ist.
Am Sonnabend ist von 13 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auch ein Gartenrundgang ist möglich. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.
Auch diesmal bietet Detlef Glöde Gastkünstlern eine Bühne. Birgit Uhlig aus Angermünde stellt Filzdesign, Accessoires, Bilder, Kissen und einiges mehr vor. Christian Uhlig zeigt kleine Skulpturen, Steinhäuser und Malerei. Darüber hinaus stellen Teilnehmer der Kreativkurse in der Hofmanufaktur Hübner in Dannenwalde ihre Arbeiten aus.

Treff: Sonnabend, 6. Mai, von 13 bis 18 Uhr, 16928 Blumenthal, Am Pötterberg 4; Sonntag, 7. Mai, von 10 bis 17 Uhr
Infos: bei Glödes unter Telefon (033984) 718 72

 

Sonntag, 11. Juni
Offene Gärten in der Prignitz (öffentlich)

Auch Rosenfreunde öffnen wieder ihre Gärten für interessierte Besucher. Das gilt von 10 bis 17 Uhr. Mit dabei bei dieser 2009 gestarteten Initiative von begeisterten Gärtnern und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg sind auch wieder einige Rosenfreunde.
Ines und Andreas Lehmann laden nach Blesendorf ein: 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Blesendorf, Blesendorfer Dorfstraße 51, Tel. (033962) 50736, (0170) 9676125.
Gudrun und Rainer Kröger erwarten Besucher in Putlitz: 16949 Putlitz, Birkenweg 17, Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130.
Petra Puls öffnet ihr Sonntagscafé "An der grünen Oase" in Jabel: 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel, Dorfstraße 20, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569.
Jörg und Petra Schneider laden nach Brüsenhagen ein: 16866 Vehlow, Ortsteil Brüsenhagen 9, Tel. (033976) 50376.

 

Donnerstag bis Sonntag, 22. bis 25. Juni
Rosenkongress Bad Wörishofen (nicht öffentlich)

Ganz im Südwesten des Landes treffen sich dieses Jahr die Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, zu ihrem Kongress. Trotz des weiten Weges - der Freundeskreis Wittstock wird dort mit einer Delegation vertreten sein. Und die dossestädter werden natürlich auch an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Freitag bis Sonntag, 30. Juni bis 2. Juli
Treffen der nord- und ostdeutschen Freundeskreise in Sangerhausen (nicht öffentlich)

Die Wittstocker freuen sich auf das berühmte Rosarium in Sangerhausen und ein erlebnisreiches Wochenende mit langjährigen Rosenfreunden und Gleichgesinnten. Wir fahren gern zum Treffen der nord- und ostdfeutschen Freundeskreise.

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de


Sonnabend, 22. ??? Juli
Ausflug mit den Rosenfreunden nach Caputh und Langerwisch (öffentlich)

Die Einladung der Rosenfreunde geht an alle, die sich für Gartengestaltung und Pflanzen, vor allem natürlich für Rosen interessieren. Im Juli wird gemeinsam mit Kurschat-Reisen wieder ein Ausflug angeboten. Die Reise geht in den Süden des Landes Brandenburg. Auf dem Programm steht ein Besuch im Altmann-Garten in Caputh, einem Schüler und Mitarbeiter von Karl Foerster, sowie anschließend ein Abstecher zum Rosengut in Langerwisch.
Der genaue Termin steht noch nicht fest.  

Anmeldung: bei Kurschat-Reisen, Tel. (03394) 47990
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

  
Sonnabend, 19. August
Vermehrung von Rosen und Obstgehölzen (öffentlich)

Rosenfreund Eberhard Banse setzt seinen Kurs mit dem dritten und für dieses Jahr letzten Termin fort. Ab 14.30 Uhr geht es an diesem Sonnabend auf der Streuobstwiese am Sonntagscafé in Jabel um die Vermehrung von Rosen und Obstbäumen durch Okulation.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro. Die Rosenfreunde freuen sich darüber hinaus über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.

Treff: 14.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Freitag, 25. August
Sagenhafter Abendspaziergang (öffentlich)

Die Rosenfreunde beteiligen sich wieder am "Sagenhaften Abendspaziergang" der Stadt Wittstock. Er beginnt um 21 Uhr am Marktplatz der Dossestadt. Noch steht allerdings nicht fest, mit welchem konkreten Beitrag beziehungsweise Bild der Freundeskreis dabei sein wird.     

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonntag, 10. September
Offene Gärten in der Prignitz (öffentlich)

Gärtnerinnen und Gärtner in der Prignitz öffnen die Pforten zu ihren grünenden und blühenden Refugien. Mit dabei ist an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr auch Rosenfreundin Petra Puls mit ihrem Sonntagscafé "An der grünen Oase". Umgeben von Blumen lässt es sich prächtig über die Finessen der Gärtnerkunst plaudern oder die Einzigartigkeit des Ortes genießen. Ganz frei nach dem Motto: Flinke rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten! Einige Gärtner haben Kaffee, Kuchen und weitere Angebote parat. Eine Anmeldung für den Besuch der Gärten ist nicht erforderlich.
Die teilnehmenden Gärten sind auf den Seiten http://www.elbe-brandenburg-biosphaerenreservat.de und http://www.dieprignitz.de/index.php?id=gaerten2017 zu finden.

Infos: Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569


    
Dienstag, 10. Oktober
Austausch zum Ende des Rosenjahres (öffentlich)      
                                                                                                                                             Das Rosenjahr neigt sich dem Ende zu, die Rosenfreunde wollen sich über das vergangene Gartenjahr austauschen und in den aktuellen Rosenkatalogen stöbern.         

Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Dienstag, 14. November
Reisebericht in Wort und Bild (öffentlich)

"Eine Reise nach Cotswolds - der Garten Englands": Gudrun und Rainer Kröger berichten von ihrer Reise nach England im Jahr 2013.     
Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de


Sonnabend, 9. Dezember
"Wittstock - ein Wintermärchen" (öffentlich)

Die Rosenfreunde sind mit einem eigenen Beitrag beim traditionellen Winterspaziergang der Stadt unter dem Titel "Wittstock - ein Wintermärchen" dabei. Die Details müssen noch mit der Stadtverwaltung vereinbart werden.  

Beginn: um 17 Uhr in der Altstadt von Wittstock
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de
                                    

    
    

 


    
    

Foto zu Meldung: Jahresplan 2017 mit vielversprechenden Veranstaltungen rund um die Rose

Jahresplan 2017 mit vielversprechenden Veranstaltungen rund um die Rose

(11.01.2017)

Während unsere Rosen im Garten es mit Schnee und Eis zu tun bekommen, schauen die Rosenfreunde auf das Jahr 2017, planen und organisieren voller Vorfreude ihre Veranstaltungen und gemeinsamen Aktionen. Die inzwischen 20 Aktiven treffen sich regulär jeden zweiten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr. Es gibt aber zahlreiche davon abweichende Termine, die jeweils aktuell der Homepage www.rosenfreunde-wittstock.de unter "Termine" und "Jahresplan" zu entnehmen sind.
Von Jahr zu Jahr hat sich übrigens die Anzahl der öffentlichen Termine erhöht. Freundeskreisleiter Rainer Kröger betont: "An Rosen und allgemeinen Gartenthemen interessierte Menschen sind bei uns immer willkommen." Der Freundeskreis Wittstock ist innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde der einzige im Land Brandenburg.  


Hier ist die Übersicht über alle Termine (Stand 11. Januar 2017).
 

Dienstag, 10. Januar
Gemütlicher Jahresauftakt (nicht öffentlich)

Die Wittstocker Rosenfreunde treffen sich in der Gaststätte des Hotels Klosterhof in Heiligengrabe zum gemütlichen Jahresauftakt. Bei einem Abendessen wird Gelegenheit sein, dem vergangenen Rosenjahr nachzuspüren und sich auf kommende Ereignisse und Aufgaben einzustellen. Als Gast haben wir die 6. Rosenkönigin der Stadt Wittstock, Vivien Blohm, eingeladen, die aus ihrer Amtszeit berichten wird.

Treff: 18 Uhr, 16909 Heiligengrabe, Stiftsgelände 1, Tel. (033962) 50926
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Dienstag, 7. Februar
Mit Blick auf die Laga Wittstock in 2019 (öffentlich)

Unter dem Blickwinkel der Chancen und Möglichkeiten wird es eine Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen für die Landesgartenschau Wittstock im Jahr 2019 geben. Die Rosenfreunde haben sich vorgenommen, das Vorhaben zu unterstützen und einen Schwerpunkt bei der Gestaltung mit Rosen zu setzen. Interessierte Gäste sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

                                                                                     
Sonnabend, 18. März
Obstbaumschnitt und Veredelung (öffentlich)

Auch in diesem Jahr bietet Rosenfreund Eberhard Banse einen Kurs zum Thema Obstbaumschnitt, Veredelung sowie Rosenschnitt an. Beim Termin im März geht es um die Grundlagen und Techniken beim Schnitt der Obstgehölze. Außerdem zeigt der Fachmann, wie Vermehrungshölzer gewonnen werden können.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro. Die Rosenfreunde freuen sich darüber hinaus über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.

Treff: 14.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonntag, 23. April
Auf den Spuren Potsdamer Gärtner (nicht öffentlich)

Die Rosenfreunde fahren am 23. April nach Potsdam. Die Stadt mit Carl von Linnés Feldfluren und Parkanlagen, mit Karl Foersters Gartenkunst und Pflanzenzüchtungen, mit wiederhergestellten historischen Gartenanlagen sowie der modernen Initiative, die privaten Gärten für Besucher zu öffnen, hat viel zu bieten. Wir sind an diesem Tag bei Dr. Konrad Näser und seiner Frau Christa in ihrem Blütengarten zu Gast. Der einstige Züchtungsleiter in der Gärtnerei Karl Foerster wird uns führen und von seinen Erfahrungen erzählen. Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch im nahe gelegenen Foerster-Garten und in der daran angeschlossenen Gärtnerei.

Infos: bei Kirsten Große, Tel. (0160) 2812983, bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de     

 

Sonnabend, 6. Mai
Traditioneller Pflanzentausch und Rosenschnitt (öffentlich)

Ab 13 Uhr veranstalten die Rosenfreunde im Rahmen des offenen Gartens bei Petra Puls am Sonntagscafé ihren traditionellen Pflanzentausch. Wer den einen oder anderen Ableger oder Sämling aus dem eigenen Garten übrig hat, kann sie dort anbieten. Gleichzeitig wird die Gelegenheit geboten, zu erstehen, was in der eigenen Pflanzensammlung noch fehlt.
Um 14.30 Uhr startet der zweite Teil des Kurses mit Rosenfreund Eberhard Banse. Diesmal geht es um die Obstbaumveredlung (Kopulation und Pfropfen) sowie den Rosenschnitt.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro.
Die Rosenfreunde freuen sich auch bei dieser Veranstaltung über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.

Treff: 13 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Telefon (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonnabend/Sonntag, 6./7. Mai
Tag des offenen Ateliers (öffentlich)

Rosenfreunde Detlef und Karin Glöde sind auch dieses Jahr wieder dabei. Sie öffnen ihr Domizil in Blumenthal, Am Pötterberg 4, für Besucher. Der Kunst- und Historienmaler Detlef Glöde präsentiert in der Galierie seine eigenen Bilder und öffnet auch sein Atelier - ein Arbeitsraum, der mit Blick auf den Garten Ort vieler kreativer Ideen und deren arbeitsreicher Umsetzung ist.
Am Sonnabend ist von 13 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auch ein Gartenrundgang ist möglich. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.
Auch diesmal bietet Detlef Glöde Gastkünstlern eine Bühne. Birgit Uhlig aus Angermünde stellt Filzdesign, Accessoires, Bilder, Kissen und einiges mehr vor. Christian Uhlig zeigt kleine Skulpturen, Steinhäuser und Malerei. Darüber hinaus stellen Teilnehmer der Kreativkurse in der Hofmanufaktur Hübner in Dannenwalde ihre Arbeiten aus.

Treff: Sonnabend, 6. Mai, von 13 bis 18 Uhr, 16928 Blumenthal, Am Pötterberg 4; Sonntag, 7. Mai, von 10 bis 17 Uhr
Infos: bei Glödes unter Telefon (033984) 718 72

 

Sonntag, 11. Juni
Offene Gärten in der Prignitz (öffentlich)

Auch Rosenfreunde öffnen wieder ihre Gärten für interessierte Besucher. Das gilt von 10 bis 17 Uhr. Mit dabei bei dieser 2009 gestarteten Initiative von begeisterten Gärtnern und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg sind auch wieder einige Rosenfreunde.
Ines und Andreas Lehmann laden nach Blesendorf ein: 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Blesendorf, Blesendorfer Dorfstraße 51, Tel. (033962) 50736, (0170) 9676125.
Gudrun und Rainer Kröger erwarten Besucher in Putlitz: 16949 Putlitz, Birkenweg 17, Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130.
Petra Puls öffnet ihr Sonntagscafé "An der grünen Oase" in Jabel: 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel, Dorfstraße 20, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569.
Jörg und Petra Schneider laden nach Brüsenhagen ein: 16866 Vehlow, Ortsteil Brüsenhagen 9, Tel. (033976) 50376.

 

Donnerstag bis Sonntag, 22. bis 25. Juni
Rosenkongress Bad Wörishofen (nicht öffentlich)

Ganz im Südwesten des Landes treffen sich dieses Jahr die Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, zu ihrem Kongress. Trotz des weiten Weges - der Freundeskreis Wittstock wird dort mit einer Delegation vertreten sein. Und die dossestädter werden natürlich auch an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Freitag bis Sonntag, 30. Juni bis 2. Juli
Treffen der nord- und ostdeutschen Freundeskreise in Sangerhausen (nicht öffentlich)

Die Wittstocker freuen sich auf das berühmte Rosarium in Sangerhausen und ein erlebnisreiches Wochenende mit langjährigen Rosenfreunden und Gleichgesinnten. Wir fahren gern zum Treffen der nord- und ostdfeutschen Freundeskreise.

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de


Sonnabend, 22. ??? Juli
Ausflug mit den Rosenfreunden nach Caputh und Langerwisch (öffentlich)

Die Einladung der Rosenfreunde geht an alle, die sich für Gartengestaltung und Pflanzen, vor allem natürlich für Rosen interessieren. Im Juli wird gemeinsam mit Kurschat-Reisen wieder ein Ausflug angeboten. Die Reise geht in den Süden des Landes Brandenburg. Auf dem Programm steht ein Besuch im Altmann-Garten in Caputh, einem Schüler und Mitarbeiter von Karl Foerster, sowie anschließend ein Abstecher zum Rosengut in Langerwisch.
Der genaue Termin steht noch nicht fest.  

Anmeldung: bei Kurschat-Reisen, Tel. (03394) 47990
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

   
Sonnabend, 19. August
Vermehrung von Rosen und Obstgehölzen (öffentlich)

Rosenfreund Eberhard Banse setzt seinen Kurs mit dem dritten und für dieses Jahr letzten Termin fort. Ab 14.30 Uhr geht es an diesem Sonnabend auf der Streuobstwiese am Sonntagscafé in Jabel um die Vermehrung von Rosen und Obstbäumen durch Okulation.
Um eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem Kurstermin direkt bei Eberhard Banse wird gebeten. Nichtmitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde zahlen einen Unkostenbeitrag von 7 Euro. Die Rosenfreunde freuen sich darüber hinaus über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Lage 2019 in Wittstock.

Treff: 14.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Rosenfreund Eberhard Banse unter Tel. (0152) 24147076 sowie bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Freitag, 25. August
Sagenhafter Abendspaziergang (öffentlich)

Die Rosenfreunde beteiligen sich wieder am "Sagenhaften Abendspaziergang" der Stadt Wittstock. Er beginnt um 21 Uhr am Marktplatz der Dossestadt. Noch steht allerdings nicht fest, mit welchem konkreten Beitrag beziehungsweise Bild der Freundeskreis dabei sein wird.     

Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Sonntag, 10. September
Offene Gärten in der Prignitz (öffentlich)

Gärtnerinnen und Gärtner in der Prignitz öffnen die Pforten zu ihren grünenden und blühenden Refugien. Mit dabei ist an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr auch Rosenfreundin Petra Puls mit ihrem Sonntagscafé "An der grünen Oase". Umgeben von Blumen lässt es sich prächtig über die Finessen der Gärtnerkunst plaudern oder die Einzigartigkeit des Ortes genießen. Ganz frei nach dem Motto: Flinke rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten! Einige Gärtner haben Kaffee, Kuchen und weitere Angebote parat. Eine Anmeldung für den Besuch der Gärten ist nicht erforderlich.
Die teilnehmenden Gärten sind auf den Seiten http://www.elbe-brandenburg-biosphaerenreservat.de und http://www.dieprignitz.de/index.php?id=gaerten2017 zu finden.

Infos: Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569


    
Dienstag, 10. Oktober
Austausch zum Ende des Rosenjahres (öffentlich)

Das Rosenjahr neigt sich dem Ende zu, die Rosenfreunde wollen sich über das vergangene Gartenjahr austauschen und in den aktuellen Rosenkatalogen stöbern.         

Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

 

Dienstag, 14. November
Reisebericht in Wort und Bild (öffentlich)

"Eine Reise nach Cotswolds - der Garten Englands": Gudrun und Rainer Kröger berichten von ihrer Reise nach England im Jahr 2013.      
Treff: 18.30 Uhr, Sonntagscafe "An der grünen Oase" bei Rosenfreundin Petra Puls, Dorfstraße 20, 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Tel. (03394) 405966 und (0173) 2391569
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de

   
Sonnabend, 9. Dezember
"Wittstock - ein Wintermärchen" (öffentlich)

Die Rosenfreunde sind mit einem eigenen Beitrag beim traditionellen Winterspaziergang der Stadt unter dem Titel "Wittstock - ein Wintermärchen" dabei. Die Details müssen noch mit der Stadtverwaltung vereinbart werden.  

Beginn: um 17 Uhr in der Altstadt von Wittstock
Infos: bei Freundeskreisleiter Rainer Kröger unter Tel. (033981) 50067 und (0172) 9340130 oder auf www.rosenfreunde-wittstock.de
                                    

    
    

 


    
    

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Hagebutten: eine besondere Freude im Winter

(13.12.2016)

Rosenblüten erfreuen mich. Ob pudrige Töne, samtiges Rot oder leuchtendes Weiß – die Blüten sind zweifellos Hingucker!

Aber im Herbst, manchmal sogar noch im Winter, zeigen sie Farbe mit ihren Früchten, den Hagebutten. Sie sind schön anzusehen. Kälte zeichnet auf den Früchtchen winterliche Strukturen. Gern werden sie von den Vögeln gefressen, die dadurch die Samen verbreiten.

Im Frühsommer finde ich im Garten hier und da Sämlinge. Gespannt bin ich, wenn sich daraus nicht nur eine Wildrose entwickelt. Besondere Sämlinge grabe ich aus und pflanze sie in Töpfe. Leider entspricht das Besondere oft nicht den Erwartungen und sie landen auf dem Kompost. Aber: Warum soll nicht irgendwann doch mal eine neue Lieblingsrose dabei sein?

Probieren Sie es doch auch aus und sammeln Sie mit! Später können wir uns dazu austauschen – an einem unserer Gartentermine! (Die Termine für 2017 sind unter „Termine“ und „Jahresplan“ zu finden.)

 

Rosenfreundin Ines Lehmann, Blesendorf

 

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Christmas Garden in Berlin: einzigartiges winterliches Lichterlebnis

(05.12.2016)

Derzeit sorgt der Botanische Garten in Berlin-Dahlem mit einem winterlichen Lichterlebnis für Aufmerksamkeit. Kirsten und Kurt haben es für die Rosenfreunde erkundet.
Der Botanische Garten öffnet noch bis zum 1. Januar jeden Abend seine Pforten für einen ganz besonderen Spaziergang, der in England unter dem Titel „Christmas at Kew“ bereits überwältigende Erfolge feiert. Mit der Dämmerung beginnt "eine magische Reise" durch das Pflanzenreich. Auf einem zirka eineinhalb Kilometer langen Rundgang kann man im Christmas Garden Berlin einen wunderbaren und besinnlichen Abend in zauberhafter Umgebung voller Entdeckungen verbringen. Zwei Millionen Lichtpunkte, tausende von Lichterketten und leuchtenden 3D-Figuren tauchen den Garten in ein vorweihnachtliches Glanzmeer, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Im Unterschied zu den vielen dicht gedrängten Weihnachtsmärkten lädt der Christmas Garden dazu ein, durchzuatmen und auf gut begehbaren Wegen und in aller Ruhe die wahre Vorfreude auf den Heiligen Abend zu genießen. Die einzigartige Kulisse des Botanischen Garten liefert dazu die schönsten Motive wie beispielsweise die legendäre Hängebuche in Berlin, die geheimnisvoll ausgeleuchtet wird. Sehr zu empfehlen ist auch der Glühwein, der an mehreren Stellen ausgeschenkt wird.
Alle Infos dazu gibt es auf www.christmas-garden.de. (ki)
 

[Die Strukturen der Pflanzen werden durch das Licht betont.]

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Der Juni mitten im Winter: Rosenfreunde warben gleichzeitig in eigener Sache

(03.12.2016)

Unter dem Titel "Wittstock - ein Wintermärchen" wurde am 3. Dezember wieder der vorweihnachtliche Spaziergang durch die Altstadt veranstaltet. Hunderte Einheimische und Gäste zogen in der Abenddämmerung an den 15 Bildern vorbei, die von Vereinen und Einrichtungen, von Firmen und Privatleuten liebevoll gestaltet worden waren. Die Rosenfreunde Wittstock waren mit einer Szenerie zum Monat Juni dabei - dem Monat der intensiven Rosenblüte. Eine Woche zuvor hatten die Akteure bereits einen Basteleinsatz absolviert, bei dem in liebevoller Detailarbeit Bienen, Libellen, Schmetterlinge und verschiedene Blüten entstanden waren. Das Bild fand den Zuspruch der Spaziergänger. Und nicht nur das. Wer sich für die Themen Garten allgemein sowie Rosen und Begleitpflanzen interessierte, konnte einen Satz Infomaterial mit nach Hause nehmen - und damit viele wichtige Informationen, die die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, regelmäßig veröffentlicht. Die Wittstocker Gruppe hofft dabei auch immer, dass sich weitere Aktive für die Vereinsarbeit in der Region finden. (ki) 

[Freundeskreisleiter Rainer Kröger im Gespräch mit interssierten Spaziergängern.]

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Das probieren wir aus

(09.11.2016)

Vortrag über Effektive Mikroorganismen, EM / Ungeahnte Möglichkeiten auch in unseren Gärten:

Sie sind uns im Einzelnen aus dem alltäglichen Erleben und Beobachten bekannt als Milchsäurebakterien, Hefen und Pilze. Und auch von den Photosynthesebakterien haben wir schon gehört. Doch wenn sie zusammenwirken, ihre Vorzüge miteinander verbinden, können sie viel mehr als einzeln. Der japanische Professor Teruo Higa, Fachmann in Landwirtschaft und Gartenbau, hat das durch einen Zufall herausgefunden, als er zu Anfang der 1980er Jahren nach einer Möglichkeit forschte, mit einem Bodenhilfsstoff Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutzmittel nach und nach durch natürlich wirkende Stoffe zu ersetzen.

 

Herausgekommen sind die Effektiven Mikroorganismen, EM. Inzwischen haben sie auch in Europa und speziell in Deutschland viele Menschen überzeugt. Wer einmal erlebt hat, wie positiv EM wirken, möchte mehr wissen, probiert selbst aus und spricht mit anderen darüber. So hatte EM-Berater Frank Reichardt aus der Prignitz am 8. November im Sonntagscafé Jabel ein aufgeschlossenes Publikum vor sich, als er über die Grundlagen und die Anwendungsmöglichkeiten von EM sprach. Eingesetzt werden kann diese besonders günstige Kombination von Mikroben im Haushalt überall da, wo es um Hygiene geht, am Menschen, wo es um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden geht, in der Tierhaltung unter eben diesen Aspekten sowie bei Pflanzen jeglicher Art.

 

Letzteres interessiert die Rosenfreunde natürlich ganz besonders. EM unterstützen das Bodenleben auf natürliche Weise, so haben sie vom Referenten erfahren. Sie besetzen im Boden den Platz, den sonst die pathogenen, krankmachenden Keime einnehmen könnten und wirken positiv aufbauend. Krankheitserreger werden geschwächt, die Pflanzen sind gesünder, bleiben auch länger frisch, weil Fäulniserreger keine Chance haben. Auch im Gemüseanbau ist das ein entscheidender Vorzug.

 

Frank Reichardt und seine Frau Veronika Kretzig - die ihm bei der Darstellung der offenbar zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten kundig unterstützte - brachten an diesem Abend auch gleich anwendungsbereite EM sowie EM-Keramik mit. Die Rosenfreunde griffen – hochmotiviert - gern zu, und so kann man in den kommenden Monaten auf ihre ersten Ergebnisse und Erfahrungen von eigenen Anwendungen gespannt sein. (ki)

 

Foto: "Mit EM durchs Gartenjahr", Anne Lorch, ISBN 978-3-033-04099-1

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Wissenswertes über Effektive Mikroorganismen und ihren Einsatz im Garten

(01.11.2016)

Rosenfreunde Wittstock bieten am 8. November einen Fachvortrag: Zu einem Fachvortrag über Effektive Mikroorganismen, EM, laden die Rosenfreunde Wittstock für Dienstag, 8. November, in das Sonntagacafé nach Jabel ein. Der Referent Frank Reichardt, wird eine Einführung in das Thema geben und über praktische Anwendungsmöglichkeiten informieren.

EM wurden Anfang der 1980er Jahre in Japan von einem Gartenbauwissenschaftler als Bodenhilfsstoff entwickelt, um Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel schrittweise zu ersetzen. Bald fanden sie auch für die Gesundheit von Tier und Mensch, Haushalt, Indistrie und Umwelt Verwendung. Seit 1995 gibt es die Effektiven Mikroorganismen in komplett eigener Herstellung und Mischung von mehreren Firmen in Europa.
Dabei werden nach ursprünglichem Vorbild aus Japan unterschiedliche Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, Hefepilze, Photosynthesebakterien und begleitende Arten zusammengebracht. Sie leben in Symbiose und ermöglichen damit Effekte und Wirkungen, die weit über das hinausgehen, was die einzelnen Mikroorganismen leisten könnten. Dieser hochwertige "Sauerkrautsaft" - wie Frank Reichardt es nennt - kann sehr wirkungsvoll im Garten eingesetzt werden.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr und dauert etwa 90 Minuten.
Wer dabei sein will, sollte sich direkt im Sonntagscafé "An der grünen Oase",
Jabeler Dorfstraße 20 in 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel, unter Telefon (03394) 40 59 66 oder Mobiltelefon (0173) 2391569 anmelden. Der Eintritt ist frei.  (ki)

 

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Nordostdeutsche Freundeskreise diesmal in Haldensleben zu Besuch

(29.08.2016)

Am 27. und 28. August waren Leiter und Mitglieder der norostdeutschen Freundeskreise in Haldensleben zu Gast. Eingeladen zum alljährlichen Treffen hatte diesmal das Ehepaar Nebel vom Freundeskreis Haldensleben. Wir Wittstocker waren mit neun Rosenfreunden wieder einmal besonders zahlreich vertreten. Nur zu gern nutzen wir die Gelegenheiten, mit den anderen Rosenfreunden Kontakte zu pflegen und Neues kennenzulernen. Auf dem Programm standen die Besichtigung von Schloss und Park Hundisburg und ein Besuch des Buga-Geländes mit Rosengarten in Magdeburg. Sehr wohl gefühlt haben wir uns im Garten von Familie Nebel. Es gab dort nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern neben Rosen auch viele andere interessante Pflanzen und Pflanzkombinationen zu sehen - was uns in unserer Überzeugung bestärkt hat, dass der Besuch von Privatgärten immer ein Gewinn ist. Danke für das schöne Wochenende! Fotos dazu - geschossen von unserem Freundeskreisleiter Rainer Kröger - finden sich in der Fotogalerie. (ki)

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Wilhelmshaven: Patenschaft für Rush wurde erneuert

(22.07.2016)

Beim Stöbern in alten Fotosammlungen haben wir das Bild gefunden, das 2010 im Rosarium Wilhelmshaven entstanden ist. Damals waren die Rosenfreunde Wittstock bei den Bremer Rosenfrunden zu Gast. Im Rahmen des Treffens der nordostdeutschen Freundeskreise stand auch der Besuch im Rosarium Wilhelmshaven auf dem Programm. Die Wittstocker waren schon damals begeistert von der Tatkraft der dortigen Akteure und wollten sie unterstützen. So entstand die Idee, die Patenschaft für eine Rose zu übernehmen - wie es andere Gäste im Rosarium auch tun. Die Patenschaft für die Rose Rush wurde nun 2016 erneuert. (ki)

[Download]

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Rosa Wizoka künftig im Rosarium Wilhelmshaven zu finden

(14.07.2016)

Mit einer vierköpfigen Delegation waren die Rosenfreunde Wittstock vom 7. bis 10. Juli beim Kongress der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde in Wilhelmshaven vertreten. In schönster Tradition stand beim Kongressprogramm wieder die Rose im Mittelpunkt.
Gastgeber waren der Förderverein des Rosariums Wilhelmshaven und der Freundeskreis Bremen unter der Leitung von Erika Bachmann. Viel Lob und Anerkennung gab es für die ehrenamtlichen Akteure, die das Rosarium in ihre Obhut genommen haben, es gestalten, pflegen, finanzieren und mit Veranstaltungen das Jahr über beleben.
Die Wittstocker waren nicht mit leeren Händen nach Wilhelmshaven gekommen. Freundeskreisleiter Rainer Kröger hatte ein besonders schönes Exemplar der Rosa Wizoka mitgebracht - der Rose für die Stadt Wittstock, die im Mai 2015 feierlich getauft wurde. Ein von ihm selbst angefertigter Rosenstab hält das Schild, das Auskunft über diese Rose gibt. Die Vereinsmitglieder versprachen, ihr einen würdigen Platz zu geben.
Doch das ist nicht die einzige Spur, die die Wittstocker im Rosarium Wilhelmshaven hinterlassen. Bei einem Besuch im Jahr  2010 hatten sie auf Initiative der damaligen Freundeskreisleiterin Ines Lehmann die Patenschaft für eine der dort gepflanzten Rosen übernommen. Einen entsprechenden Vermerk fanden die Wittstocker bei ihrem jetzigen Besuch direkt auf dem Namensschild der Rose Rush - und sie beschlossen spontan, diese Patenschaft um weitere drei Jahre zu verlängern. Die Fotos dazu finden sich in der Fotogalerie. (ki)

 

 

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Veredelte Lieblingsrose kann mitgenommen werden

(05.07.2016)

Rosenfreunde Wittstock laden zum Kurs Rosenveredelung ein:

Der dritte und letzte Termin innerhalb der Kursreihe zur Veredelung von Rosen mit Eberhard Banse ist für Sonnabend,
16. Juli, geplant. Die Rosenfreunde Wittstock, ein Freundeskreis in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, laden ein. Um 10 Uhr geht es los. Veranstaltungsort ist der Garten vom Sonntagscafé in Jabel.

Rosenfreund Eberhard Banse erläutert und demonstriert die Rosenveredlung durch Okulation, Sommerschnitt und biologische Schädlingsbekämpfung sowie Düngung und Bodenbearbeitung bei Rosen. Er zeigt auch die dafür notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel.
Der Kursleiter bittet darum, dass Teilnehmer ein Gartenmesser - es kann auch ein einfaches Küchenmesser sein - und einen oder mehrere Edeltriebe ihrer Lieblingsrosen - gut ausgereift und mit etwa fünf Blattansätzen - mitbringen. "Wir üben zunächst an Multiflora-Ruten den T-Schnitt, das Herausschneiden und das Einsetzen des Edelauges", kündigt er an. Er selbst bringt auch einige Edeltriebe, die Unterlagen, Pflanztöpfe und gute Gartenerde mit.
Die selbst veredelten Lieblingsrosen können die Teilnehmer dann im Topf mit nach Hause nehmen.

Treff ist um 10 Uhr im Sonntagscafé "An der grünen Oase" in 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel. Eine Voranmeldung wird erbeten unter Telefon (0152) 24 14 70 76 direkt bei Eberhard Banse. (ki)

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Ausflug zur Bioland Rosenschule Uckermark und zur Staudenschmiede in Peckatel

(26.06.2016)

Es ist schon eine kleine Tradition geworden. Einmal im Jahr bieten die Rosenfreunde Wittstock zusammen mit dem in Wittstock ansässigen Busunternehmen von Thomas Kurschat einen Ausflug an. Am 26. Juni ging es nach Mescherin in die Uckermark. Alle Plätze im Bus waren besetzt durch Rosenfreunde und weitere interessierte Pflanzenfreunde aus der Region. Im brandenburgischen Radekow bei Mescherin befindet sich die einzige ostdeutsche Bioland Rosenschule. Sie ist einer von nur drei zertifizierten Bio-Rosenbetrieben europaweit. Andrea Genschorek hat den privaten Betrieb 2009 gegründet und von Beginn an ökologisch bewirtschaftet. Die Gastgeberin nahm sich an diesem Sonntag viel Zeit, um die Besucher durch ihr Refugium zu führen. Da gab es in Sachen ökologischer Gartenbau viel Neues und Ungewöhnliches zu sehen und zu erfahren. So düngt Andrea Genschorek zum Beispiel mit Pferdeäpfeln, die dann auch auf den Rosenbeeten zu sehen sind - was nicht alle Besucher überzeugen konnten. Überzeugend war allerdings die Üppigkeit und gute Gesundheit ihrer Rosen und der begleitenden Pflanzen.
Viel zu schnell war die Zeit vergangen, und die Busgesellschaft machte sich anschließend auf den Weg nach Peckatel, um die Staudenschmiede von Ulrike Gürtler zu besuchen. Sie zieht seit 1997 auf ungefähr 3000 Quadratmetern Freilandfläche zirka 1000 verschiedene Staudenarten und -sorten zum Direktverkauf in der Gärtnerei heran. Ihre Vorliebe gehört den großen Beet- und Wildstauden und den Gräsern, aber das Sortiment umfaßt auch Steingartenpflanzen, Heil- und Gewürzkräuter, Stauden für schattige Gartenbereiche und für den Teichrand. Kein Wunder, dass die Besucher in einen regelrechten Kaufrausch verfielen ...
Einen bildlichen Eindruck davon gibt es in der Fotogalerie. Foto: Rainer Kröger (ki)

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Sie wird uns fehlen

(17.06.2016)

Wir sind traurig!
Unsere Rosenfreundin Irma Meier lebt nicht mehr.
Sie war im Freundeskreis Wittstock viele Jahre als Schatzmeisterin aktiv.
Irma sorgte sich bei unseren Veranstaltungen um das leibliche Wohl, sie liebte Rosenschauen, unsere Geselligkeit und eine kleine grünliche Rose – Lovely Green.
Sie soll nun tausendfach für Irma erblühen.

 

Das Foto zeigt sie in der Mitte, mitten unter uns hatte sie sich viele Jahre wohlgefühlt.

 

 

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Was für eine Frau mag sie gewesen sein?

(09.06.2016)

Mme. Sancy de Parabere. Was mag sie für eine Frau gewesen sein? Was hatte sie, dass ein Mann – offensichtlich – eine so schöne Rose nach ihr benannt hat? Etwas knittrig das Kleidchen zwar, doch von wunderbarem Glanz und in schönsten Farben. Zart rosé und nach innen hin in einem kräftigen Pink und dies vor dem sattgrünen Blattwerk. Der Wuchs ist üppig, etwas unbändig sogar, sie bleibt aber immer in Form. Und ihre Gesundheit kann man nur loben. Eigentlich perfekt, diese Rose. War es diese Frau auch? (ki)

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Auch Rosenfreunde laden in ihre privaten Refugien ein

(01.06.2016)

Tag des offenen Gartens in der Prignitz:

Für das kommende Wochenende, am 11. und 12. Juni, steht nicht nur die Brandenburger Landpartie auf dem Plan. Viele Gärten und Parks in der Prignitz öffnen ihre Türen für Besucher. So laden für Sonntag, 12. Juni, ab 10 Uhr auch einige Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, Freundeskreis Wittstock, in ihre privaten Refugien ein.

Mit dabei sind Ines und Andreas Lehmann in Blesendorf mit ihrem Landschaftsgarten rund um einen großen, naturnahen Teich. Zu sehen sind am Sonntag dort unter anderem eine Sammlung von Rosen, zahlreiche Iris-Arten und viele seltene Gehölze. Der Garten von Lehmanns befindet sich in 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Blesendorf, Blesendorfer Dorfstraße 51. Infos dazu gibt es unter Telefon (03396) 25 07 36.

Rosenfreundin Petra Puls öffnet ihr Sonntagscafé „An der grünen Oase“ in Jabel am 11. und 12. Juni. Dort geht es unter anderem um Obst und Wildobst, um Kräuter und viele essbare Pflanzen, die die Inhaberin auch in ihrer Küche verwendet und in Form von appetitlichen Speisen ihren Gästen auftischt. Im Rahmen der Brandenburger Landpartie ist Gartenredakteur Hellmuth Henneberg vom rbb am Sonnabend dort zu Gast. Zusammen mit einem Posaunisten bietet er Literatur und Musik rund um den Garten. Das Sonntagscafé „An der grünen Oase“ befindet sich im 16909 Heiligengrabe/Ortsteil Jabel, Jabeler Dorfstraße 20. Informieren kann man sich unter Telefon (03394) 40 59 66 oder (0173) 239 15 69.

Mit dem Zitat „Komm doch in meinen Garten, ich möchte, dass meine Rosen Dich sehen“ laden Gudrun und Rainer Kröger am 12. Juni von 10 bis 17 Uhr nach 16949 Putlitz, Birkenweg 17, ein. Auch dort stehen – wie könnte es anders sein – die Rosen und ihre Begleitpflanzen im Mittelpunkt. Es gibt aber noch viel mehr zu sehen. Bei Kaffee und Kuchen können Gastgeber und Gäste ihre Erfahrungen austauschen. Weitere Infos sind unter Telefon (0170) 226 64 22 oder (033981) 500 67 zu bekommen.

Der Sonntag, 12. Juni, ist auch der zweite Tag der Brandenburger Landpartie. Gartenredakteur Hellmuth Henneberg vom rbb wird aus diesem Anlass noch einmal mit seiner Lesung auf dem Prignitzer Kräuterhof bei Cordula Schoenegge, Buddenhagen 12, 16945 Meyenburg, zu Gast sein. Infos dazu gibt es unter Telefon (033968) 500 00 bei Cordula Schoenegge.

Weiter private und öffentliche Gärten, die sich am 12. Juni am Tag der offenen Gärten in der Prignitz beteiligen, sind auf der Seite www.dieprignitz.de/gaerten2016.html zu finden. (ki)

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Besuch in der Bioland Rosenschule Uckermark

(11.05.2016)

Die Rosenfreunde Wittstock laden für Sonntag, 26. Juni, zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung ein. Diesmal wird zusammen mit dem Wittstocker Reiseunternehmen Kurschat eine Busreise angeboten. Ziel ist die Bioland Rosenschule Uckermark in Mescherin/Ortsteil Radekow.
Anmelden kann man sich jeder, der Gärten und Pflanzen mag und zwar ab sofort bei Kurschat-Reisen unter Telefon (03394) 479 90. Wer dabei sein will, zahlt pro Person 29 Euro. Im Reisepreis ist eine Portion Eintopf als Mittagsimbiss enthalten. Bezahlt werden kann entweder direkt bei Kurschat Reisen in der Filiale in Wittstock oder im Bus. Wer im Bus bezahlen möchte, muss sich zwingend per Telefon bei Kurschat-Reisen unter dem Kennwort „Rosenfreunde“ anmelden.
Die Abfahrt ist am 26. Juni um 7 Uhr am Busbahnhof Wittstock, Ankunft in Radekow wird gegen 9.30 Uhr sein. Die Besucher bekommen dort – auch wenn es ein Sonntag ist – eine fachkundige Führung. Inhaberin Andrea Genschorek wird sie durch diese besondere Rosenschule geleiten. (www.rosenschule-uckermark.de) Bis zirka 12.30 Uhr ist Zeit zum Stöbern, Einkaufen oder einfach nur Genießen.
Danach ist die Weiterfahrt zum Schloss Hohenzieritz geplant, wo die außergewöhnliche Schlossanlage sowie das englische Gartenparadies besichtigt werden können. Dort soll auch der Mittagsimbiss eingenommen werden. Dann wird sich die Reisegruppe teilen, um in zwei Gruppen die Staudenschmiede Pekatel zu besuchen. (www.staudenschmiede.de)
Im Anschluss daran fährt der Bus zurück nach Wittstock.
Alle weiteren Informationen dazu gibt es bei Rainer Kröger, Leiter des Freundeskreises Wittstock in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, unter Telefon (0170) 226 64 22 oder (033981) 500 67. (ki)

Tag des offenen Gartens mit Pflanzentausch

(01.05.2016)
Am Sonntag, 8. Mai, erwarten die Rosenfreunde Wittstock Pflanzenfreunde in der Grüne 0ase in Jabel:
 
Auch Rosenfreundin Petra Puls lädt - wie viele andere Gartenenthusiasten in der Region - zum Tag des offenen Gartens ein. Im Sonntagscafé "An der Grünen Oase" in Jabel werden am Sonnabend und Sonntag, 7. und 8. Mai, Gäste aus nah und fern von 10 bis 18 Uhr erwartet. Am Sonntag ist dort zum Muttertag ab 14 Uhr der Katjuscha-Chor aus Wittstock unter Leitung von Peter Kaping zu erleben.
Die Rosenfreunde sind an diesem Tag vor Ort und organisieren einen großen Pflanzentausch, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind, sich zu beteiligen.  
Treff: 10 Uhr, Sonntagscafé, 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel
Infos: bei Petra Puls unter Telefon (03394) 40 59 66 oder (0173) 239 15 69 (ki)
 
Sonnabend/Sonntag, 7./8. Mai: Tag des offenen Ateliers
Rosenfreunde Karin und Detlef Glöde sind dabei: Sie öffnen ihr Domizil in Blumenthal für Besucher. Kunst- und Historienmaler Detlef Glöde stellt seine Bilder aus. Auch der Garten kann besichtigt werden.
Treff: Sonnabend 13 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr, in 16928 Blumenthal, Am Pötterberg 4,
Infos: unter Telefon (033984) 718 72 bei Glödes
„Atelier Offen“  2016 in Blumenthal:
Am Samstag den 07. Mai von 13.00 – 18.00 Uhr und am Sonntag den 08. Mai von 10.00 – 17.00 Uhr lädt der Kunstmaler Detlef Glöde, nun bereits zum 11. Mal, alle Kunstinteressierten herzlich nach 16909 Heiligengrabe im Ortsteil Blumenthal, Am Pötterberg 4 ein. An diesen Tagen haben Sie die Möglichkeit, sich  das Atelier und die kleine Galerie „Haus Bergfrieden“ anzusehen und mit dem Künstler in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Hier gibt es eine ständige Ausstellung seines bisherigen Schaffens sowie seiner aktuellen Werke. Sehen Sie selbst wie der Künstler lebt und arbeitet. Vorab können Sie sich auch unter www.atelier-gloede.de informieren. Des Weiteren präsentieren sich folgende Gastkünstler:  Manuela Kunik „Töpferei im Schafstall" aus Rühstedt mit einem Sortiment aus Gebrauchs- und Gartenkeramik sowie künstlerischer Keramik. /  René Bartl aus Schwerin mit origineller Holzgestaltung (altes Bauholz u.a.). /  Torsten Hickstein aus Fredersdorf bei Strausberg mit einer Auswahl seiner Arbeiten im Rahmen der Kreativgruppe „Dahmshöher Art“ der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. /  Hans und Helen Ryrko sowie Ingrid Hirschfeld, als Kreativkursteilnehmer bei Herrn Glöde, stellen ihre Arbeiten aus. / Die Hofmanufaktur Hübner aus Dannenwalde  rundet mit Ihren hochwertigen Produkten das Angebot ab. Gern können Sie sich auch im Garten umschauen und von hier aus noch einen Spaziergang (ca. 800 m) zum Aussichtsturm Blumenthal unternehmen, oder Sie besuchen in der Nachbarschaft die „Offene Imkerei“ von Bruno Mundt. Freuen Sie sich bei handgemachter Musik (Rob Wilson) und Kaffee und Kuchen auf ein besonderes kulturelles Erlebnis in natürlicher Umgebung.   (ki)

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Vermehrung bei Obstgehölzen und Rosenschnitt

(09.04.2016)
Zum zweiten Termin seiner dreiteiligen Kursreihe lädt Eberhard Banse in das Sonntagscafé nach Jabel ein. Am Sonnabend, 16. April, widmet er sich dort dem Thema der Vermehrung bei Obstbäumen. Dabei sollen die im Januar gewonnenen Veredelungstriebe genutzt werden. Gezeigt werden verschiedene Techniken wie Pfropfen und Kopulation mit Gegenzungen und die Werkzeuge und Hilfsmittel, die dabei wichtig sind. Wer sich beim Frühjahrsschnitt seiner Rosen noch nicht sicher ist, kann am 16. April von Eberhard Banse auch dazu fachliche Anleitung bekommen. Die Rosenfreunde Wittstock sind an diesem Tag vor Ort und unterstützen die Veranstaltung, zu der interessierte Nichtmitglieder eingeladen sind.

Treffpunkt ist um 10 Uhr im Sonntagscafé in 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel. Eine Voranmeldung wird erbeten unter (0152) 24 14 70 76 direkt bei Eberhard Banse.

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Rainer Kröger: „Will das Kulturgut Rose pflegen helfen“

(08.04.2016)

Rainer Kröger aus Putlitz wurde zum neuen Leiter des Freundeskreises Wittstock gewählt:

 

„Ich möchte künftig noch stärker dazu beitragen, die Menschen an das Kulturgut Rose heranzuführen und die Liebe zu dieser Pflanze zu fördern“, sagt Rainer Kröger. Der Putlitzer ist am 2. April zum Leiter des Freundeskreises Wittstock in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde gewählt worden. Er übernimmt das Amt von Ines Lehmann. Nach zehn Jahren als Freundeskreisleiterin will sich die Blesendorferin aus der ersten Reihe zurückziehen. „Ines hinterlässt große Fußstapfen. Sie hat viel für den Freundeskreis getan“, sagt der neue Leiter. „Ich schätze ihre fachliche Kompetenz, wodurch der relativ kleine Freundeskreis Wittstock innerhalb der Gesellschaft immer wieder aufgefallen ist, und wodurch wir auch Spuren in Wittstock hinterlassen“, ergänzt Rosenfreundin Kirsten Große. Die Rosa Wizoka sei ihrer Energie und Hartnäckigkeit zu verdanken. Kurt Friedl - ein Gründungsmitglied des inzwischen 21 Jahre alten Freundeskreises - findet es wichtig, was Ines Lehmann für den Zusammenhalt der Gruppe getan hat - die mindestens einmal im Monat aus Meyenburg, Putlitz, Lentzke, Jabel, Blumenthal, Blesendorf und Wittstock selbst zusammenkommen. Unter der Regie von Ines Lehmann wurde - ein wichtiges Ziel der Rosenfreunde - auch die Öffentlichkeitsarbeit forciert, unter anderem durch inzwischen eine ganze Reihe von öffentlichen Veranstaltungen.

Rainer Kröger ist zusammen mit seiner Frau Gudrun erst seit 2014 Mitglied im Freundeskreis Wittstock. Von Anfang an haben sie beide sich engagiert für die Rose und für die Arbeit innerhalb des Freundeskreises. „Ich freue mich über das Vertrauen und auf die gemeinsame Arbeit“, sagt er. Derzeit hat der 1995 gegründete Verein 29 Mitglieder, davon 16 aktive. (ki)

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Rosenpoesie, bei unseren Rosenfreunden in Suhl gefunden ...

(23.03.2016)
 
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

 

Nun weiß man erst,

was Rosenknospe sei,

jetzt, da die Rosenzeit vorbei;

ein Spätling

noch am Stocke glänzt

und ganz allein

die Blumenwelt ergänzt.

 

(Passt nicht ganz zum allgegenwärtigen Frühlingserwachen. Aber man muss genießen, wann immer es etwas zu genießen gibt. Und Goethe geht ohnehin immer.)

   

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Rosenfreunde wählen einen neuen Freundeskreisleiter und arbeiten auf dem Wappenbeet

(20.03.2016)

Die Rosenfreunde Wittstock wollen auch in diesem Jahr wieder auf dem Wappenbeet am Ortseingang der Dossestadt, schräg gegenüber vom Hagebaumarkt, aktiv werden. Termin ist Sonnabend, 2. April. Dort haben auf einer Fläche, die wie das Wittstocker Stadtwappen gestaltet ist, Rosen ihren Platz gefunden, die in den vergangenen Jahren für die Neugeborenen der Stadt gepflanzt wurden. Nach dem Winter ist es dringend nötig, die Fläche von Pflanzen zu befreien, die dort nicht wachsen sollen, und die Rosen zu schneiden.

 

Den Erfahrungen der Rosenfreunde nach ist dies immer mit einem erheblichen Kraft- und Zeitaufwand verbunden. Helfer sind deshalb dazu sehr willkommen. Arbeitsgeräte bringt bitte jeder Helfer selbst mit. Wer mitmachen möchte, sollte am 2. April um 9 Uhr am Ort an der Pritzwalker Straße, nahe „Constructa“, sein.

 

Im Anschluss daran werden die Rosenfreunde den neuen Leiter ihres Freundeskreises wählen sowie den oder die Schatzmeister/in berufen. Infos gibt es unter Telefon (0170) 226 64 22 oder (033981) 500 67 bei Rainer Kröger. (ki)

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Vortrag über die Züchtung von Rosen mit Thomas Löffler von Rosen-Tantau

(31.01.2016)

Zu ihrer nächsten öffentlichen Veranstaltung laden die Rosenfreunde Wittstock für Sonnabend, 13. Februar, ein. Ab 10 Uhr ist im Sonntagscafé in Jabel ein Fachvortrag über Rosen zu hören. Referent ist Thomas Löffler. Der gelernte Baumschuler und Diplom-Agraringenieur ist seit 1997 in der Lizenzabteilung des norddeutschen Rosenzüchters Rosen Tantau tätig.

 

Die Entwicklung ertragreicher und widerstandsfähiger Pflanzensorten ist seiner Überzeugung nach von volkswirtschaftlichem Interesse. Deshalb haben die Gesetzgeber in den meisten Ländern der Welt die Entwicklung solcher Pflanzensorten unter patentrechtlichen Schutz gestellt.

Allerdings ist die Pflanzenzüchtung kostenintensiv, insbesondere der Fixkosten. Deshalb ist ein professioneller Pflanzenzüchter gezwungen, seine neuen Innovationen möglichst breit anzubieten.

Thomas Löffler wird die Züchtung neuer Rosensorten unter den Aspekten der Anforderungen in den einzelnen Anwendungen referieren. Gartenrosensorten unterliegen anderen Selektionskriterien als Schnittrosensorten oder zum Beispiel Freiland-Schnittsorten. Der Referent wird aus diesen Züchtungsbereichen die wichtigsten Kreationen und Sortimente anhand von Bildern und Schautafeln vorstellen.

Ferner wird er die einzelnen Schutzrechte wie Sortenschutz und Markenschutz erläutern. Um die kostenintensive Entwicklung von Rosensorten wirtschaftlich abzudecken, sind professionelle Rosenzüchter bemüht, Rosensorten weltweit zu verbreiten. Die Firma Rosen Tantau unterhält Geschäftsbeziehungen zu Agenturen, Lizenznehmern, Vermehrern und anderen Partnern in über 50 Ländern der Welt.

 

Die Veranstaltung findet bei Rosenfreundin Petra Puls im Sonntagscafé  "An der grünen Oase" in 16909 Heiligengrabe, Ortsteil Jabel, statt. Dazu eingeladen sind die Teilnehmer der Offenen Gärten in der Prignitz und alle an dem Thema interessierten Menschen in der Region. Infos gibt es bei Rosenfreund Rainer Kröger unter Telefon (0170) 226 64 22 oder (033981) 500 67. (ki)

 

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Kurs zum Schnitt bei Obstgehölzen: Am 16. Januar geht es los

(11.01.2016)

Es ist Ziel der Rosenfreunde Wittstock, das Wissen und die guten Erfahrungen rund um das Thema Rose in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu sind auch in diesem Jahr wieder einige der geplanten Veranstaltungen für Nichtmitglieder gedacht. Los geht es schon im Januar mit einer dreiteiligen öffentlichen Kursreihe mit Eberhard Banse. Der erfahrene Rosenfreund aus Meyenburg wendet sich dem Schnitt und der Veredelung von Rosen und auch von Obstgehölzen zu. Die Kurse finden jeweils an einem Sonnabend ab 10 Uhr bei Petra Puls in 16909 Jabel/Ortsteil von Heiligengrabe im Sonntagscafé „An der grünen Oase“ statt. Dazu herzlich eingeladen sind Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. sowie garteninteressierte Nichtmitglieder, die zu diesem Themenkomplex mehr erfahren und sehen wollen.

 

Sonnabend, 16. Januar, 10 Uhr (öffentlich)

Thema des Kurses: Winterschnitt bei Obstbäumen / Erläuterung der Wuchsgesetze / Anwendung der Schnitttechniken / Reisergewinnung für die Vermehrung bei der Aprilveranstaltung / Werkzeuge und Hilfsmittel

Sonnabend, 16. April, 10 Uhr (öffentlich)

Thema des Kurses: Vermehrung bei Obstbäumen unter Verwendung der im Januar gewonnenen Veredlungstriebe / Techniken wie Pfropfen und Kopulation mit Gegenzungen / Frühjahrschnitt bei Rosen / Werkzeuge und Hilfsmittel

Sonnabend, 16. Juli, 10 Uhr (öffentlich)

Thema des Kurses: Rosenveredlung durch Okulation / Sommerschnitt, biologische Schädlingsbekämpfung / Düngung / Bodenbearbeitung bei Rosen / Werkzeuge und Hilfsmittel. Die selbst veredelten Lieblingsrosen können im Topf mit nach Hause genommen werden.

 

Eine Voranmeldung wird erbeten unter Telefon (0152) 24 14 70 76 direkt bei Eberhard Banse. Die Rosenfreunde Wittstock freuen sich über eine Spende für ein Rosenprojekt zur Laga 2019 in der Dosse-Stadt.

 

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Jahresplan 2016 mit vielversprechenden Veranstaltungen

(03.01.2016)

Während unsere Rosen im Garten es mit den ersten richtigen Frösten dieses Winters zu tun bekommen, schauen die Rosenfreunde auf das Jahr 2016 und planen voller Vorfreude ihre Veranstaltungen und gemeinsamen Aktionen. Ab sofort treffen wir uns regulär jeden zweiten Dienstag im Monat. Es gibt aber zahlreiche davon abweichende Termine.
Erster Termin ist Dientag, 12. Januar. Wir kommen ab 18 Uhr im Restaurant Klosterhof in Heiligengrabe zusammen. Bei Speis und Trank lassen wir das ereignisreiche 2015 Revue passieren und werfen einen Blick auf das neue Jahr. Alle anderen Veranstaltungen der Rosenfreunde in Wittstock und Umgebung finden sich hier unter "Termine" und "Jahresplan".
 

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Wittstock soll 2019 großartig erblühen

(05.12.2015)

Wittstock hatte sich mit seinem Laga-Konzept der "Grünen Bürgerstadt" zuletzt gegen die Mitbewerber Beelitz und Spremberg durchgesetzt. Hier noch einige Eckdaten.
Mit den Schwerpunkten Geschichte und Stadt am Wasser soll es eine "Gartenschau von Bürgern für Bürger" geben. Überzeugend für die Jury war offenbar auch die Vernetzung von Wittstock in der Region. So ist eine Kooperation mit Neuruppin geplant. Die Stadt will 2019 den 200. Geburtstag Theodor Fontanes ganz groß feiern. Da ist eine Verknüpfung der Angebote mehr als sinnvoll. Auch Pritzwalk hatte die Wittstocker Laga-Bewerbung unterstützt.
Auf insgesamt fast 420 Quadratkilomtern Fläche in Wittstock und den Ortsteilen sollen für 2019 Projekte - möglichst mit Langzeitwirkung - entwickelt werden. Das Eingangstor zur Laga wird das 1938 erbaute Hauptgebäude des Bahnhofs sein. Der nebenstehende ehemalige Lokschuppen wird zur Blumenhalle. Der zentrale Veranstaltungsbereich soll den Plänen nach innerhalb des Burg- und Amtshofes liegen. Das eigentliche Gartenschaugelände wird unmittelbar an die historischen Wallanlagen der Altstadt grenzen und eine Verbindung zwischen Natur und historischer Kulisse herstellen.
20 Millionen Euro soll laut Konzept die Ausrichtung der Laga 2019 in Wittstock kosten. Zirka 7,2 Millionen Euro steuert die Stadt selbst bei und wird die Investitionen komplett über Kredite finanzieren. Das bedeutet neue Schulden. Doch Wittstock rechnet sich dabei den Vorteil aus, Schlüsselprojekte in der Stadt schneller umsetzen zu können. (Quelle: Dosse Kurier 25. November 2015)
 

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Rosenfreunde wollen bei der Laga 2019 in Wittstock mitmischen

(29.11.2015)

Die gute Nachricht kam kurz vor dem Ersten Advent: Wittstock ist auserwählt, die Landesgartenschau im Jahr 2019 auszurichten. Der Jubel war groß - bei den Akteuren, die engagiert und ideenreich die Bewerbung ausgearbeitet hatten, bei den Unternehmen, die sich Aufträge davon versprechen, bei den Menschen in allen Bereichen des Lebens und im Privaten, die auf einen Entwicklungsschub für Wittstock hoffen.
Auch die Rosenfreunde sind voller Freude über den Erfolg. "Das war ja eine tolle Überraschung, als wir lasen, dass Wittstock die Laga 2019 ausrichten darf", sagt Rosenfreund Rainer Kröger. "Wie sich das Ganze in unserer Vereinsarbeit widerspiegeln wird, werden wir im neuen Jahr besprechen. Gewiss ist, dass die Laga auch eine Chance bietet, unsere Ideen und Vorstellungen zur Rose in und um Wittstock einzubringen und umzusetzen."  (ki)
 

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Jetzt kommen die Wurzelnackten in den Boden

(21.09.2015)

Wittstock: Wer Rosen pflanzen will, sollte sich diese schöne Aufgabe jetzt vornehmen. Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Sträucher, weil sie bis zum Wintereinbruch noch einige Wochen Zeit zum Einwurzeln haben. Heiko Hübscher, Chef des Rosengartens Zweibrücken, gibt Hinweise, was beim Pflanzen von Rosen zu beachsten ist.

 

Pflanzenwachstum ist ab einer Temperatur von fünf Grad über Null möglich. Solange das Thermometer deutliche Plusgrade zeigt, können die frisch gepflanzten Rosen also noch die für die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen so wichtigen Faserwurzeln ausbilden. Im Frühjahr zu Vegetationsbeginn können sie dann gleich richtig starten, kräftig Blätter und Blüten ausbilden. Das gilt übrigens prinzipiell auch für die meisten anderen Sträucher – zu denen die Rosen von der botanischen Einordnung her gehören.
Was zu beachten ist beim Pflanzen von Rosen, weiß Heiko Hübscher, Mitglied der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde und Leiter des Rosengartens in Zweibrücken.
Pflanzen im Topf oder Container können das ganze Jahr über gepflanzt werden, denn sie haben ja bereits ein – wenn auch auf die Größe des Pflanzbehälters beschränktes – Wurzelsystem mit feinen Faserwurzeln. Wer wurzelnackte Rosenstöcke ordert – etwa bei einer der Rosenbaumschulen oder einem Rosenzuchtbetrieb, die ihre Produkte auch im Internet anbieten – der bekommt das bestellte Pflanzgut per Post ab Mitte Oktober bis zum ersten Frost geliefert. Die Spezialbetriebe beginnen mit dem Roden und Versenden der Rosen, sobald die Vegetationszeit vorbei ist, also wenn die Blätter gefallen oder zumindest nicht mehr funktionsfähig sind.
Bis die Wurzelnackten angekommen sind, rät Heiko Hübscher, können bei bestem Herbstwetter die Pflanzvorbereitungen getroffen werden.


Wenn eine frische Fläche zur Verfügung steht, auf der bisher keine Rosen und auch keine anderen Rosengewächse wie Kirsch- oder Apfelbäume gestanden haben, ist dies relativ einfach. „Beseitigen Sie alle Unkräuter und lockern Sie den Boden tiefgründig auf, mindestens zwei Spaten tief“, rät der Rosenexperte. Danach sollte er sich setzen und ruhen können.
Kompost würde er dabei nicht einarbeiten. Der folgt erst nach der Pflanzung.
Einen Test des ph-Wertes im Boden hält Heiko Hübscher für wichtig: „Damit Rosen die Nährstoffe gut aufnehmen können, sollte der ph-Wert zwischen sechs und sieben liegen. Liegt er viel zu hoch, zeigen sich oft gelblich gefärbte Blätter, liegt er zu tief, wachsen die Pflanzen nur kümmerlich.“ Durch Beimischung von Kalk, Basaltmehl oder Lehm kann der Wert gehoben, der Boden also in den alkalischen Bereich gebracht werden. Wird saueres Substrat beigemischt, lässt er sich senken, zum Beispiel mit Granitmehl, Rindenmulch, Nadelkompost und Torf. Leichte Sandböden – wie sie in unserer Region häufig sind – können durch die Zugabe von Betonit verbessert werden. Betonit ist ein Tonmineral, das in pulverisierter Form angeboten wird und die Bodeneigenschaften verbessert.

 

Aufwändiger und schwieriger gestaltet sich das Pflanzen von Rosen auf Flächen, wo schon Rosen gestanden haben. Heiko Hübscher: „In diesem Fall muss die Erde komplett bis zu einer Tiefe von 60 bis 70 Zentimetern ausgetauscht werden. Das ist wichtig, damit die neuen Pflanzen nicht unter der bei Rosenliebhabern so gefürchteten Bodenmüdigkeit leiden und dahin kümmern.“ Das ist aufwändig, weiß der Experte, aber es gebe bisher keine zufriedenstellende Alternative zum Bodenaustausch. „Im Rosengarten Zweibrücken hat sich gezeigt, dass man die Probleme nur um ein paar Jahre verzögert, wenn man  nur eine Teilmenge austauscht und den alten Rosenboden mit frischem mischt.“
Eine Bodenprobe lohnt sich in jedem Fall. Sie gibt Aufschluss über die vorhandenen Nährstoffe und erleichtert die optimale Düngung. Davon profitieren die Rosen und auch ihre Begleitpflanzen.
„Als sehr gut für den Neustart haben sich Bodenaktivatoren erwiesen“, sagt Heiko Hübscher. „Diese Mittel fördern das Bodenleben und setzen gebundene Nährstoffe für die Pflanzen frei.“ Je nach Hersteller liegt der Bedarf bei 100 bis 150 Gramm pro Quadratmeter.


Wenn die wurzelnackte Rose dann geliefert wird, sollte sie zügig ausgepackt und kontrolliert werden. Dann kommt die gesamte Pflanze für 24 Stunden in ein Wasserbad. Danach schneidet man die Wurzeln um etwa ein Drittel zurück. Beschädigte Zweige werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten. Da die Zweige in der Regel schon vorgeschnitten sind, ist ein weiterer Rückschnitt nicht erforderlich.
Dann kann die Rose so gepflanzt werden, dass die Veredelungsstelle fünf Zentimeter unter der späteren Erdoberfläche liegt. „Die Veredelungsstelle  ist der Punkt am Pflanzenhals, an dem die ersten Zweige entstanden sind“, erklärt der Fachmann. Das Pflanzloch muss so groß sein, dass die Wurzeln darin Platz haben ohne sich zu verbiegen. Das ist übrigens auch beim Pflanzen von Container-Rosen zu beachten, bei denen die Veredelungsstelle oberhalb der Erde liegt.
Die frisch gepflanzte Rose muss gut angegossen und auch in den nächsten Wochen feucht gehalten werden. Zum Schutz vor Sonne und Wind, die ihr Wasser entziehen würde, das sie über die noch fehlenden Faserwurzeln nicht nachziehen kann, wird die Rose mit Komposterde angehäufelt. Dieser Kompost wird dann im kommenden Frühjahr rund um die Rose eingearbeitet.
Wichtig ist, dass die Rose bei der Pflanzung keinen Dünger bekommt. Heiko Hübscher: „Das würde sie zur faulen Diva machen. Die Rose soll aber suchend Wurzeln ausbilden, in die Tiefe gehen, um künftig an heißen Sommertagen dauerfeuchte Tiefen zur Verfügung zu haben.“     (Kirsten Große)

Sonntagscafé "An der grünen Oase" lädt ein / Rosenfreunde bieten Pflanzenbörse

(09.06.2015)

Jabel: Beim Tag des offenen Gartens mit dabei ist auch Petra Puls mit ihrem Sonntagscafé „An der grünen Oase“ in Jabel, Dorfstraße 20. Sie bietet an diesem Wochenende, 13. und 14. Juni, eine Reihe von Aktionen statt.
So gibt es am Sonnabend ab 10 Uhr eine Gartenführungen mit Gartenrätsel. Gern gibt die begeisterte Hobbygärtnerin auch Pflanzen kostenlos ab. Am Sonntag, 14. Juni, sind ab 11 Uhr die Frauen der Beschäftigungsgesellschaft Wittstock mit ihrer Flachsstrecke vor Ort und demonstrieren alte Handwerkstechniken zur Herstellung von Stoffen. Familie Kretzig bietet gesunde Salze an. Rob Wilson liefert die Livemusik. Außerdem führt Petra Puls auch an diesem Tag durch ihren Garten. Dazu gibt es gesunde saisonale Kost aus der eigenen Küche.
Auch die Rosenfreunde finden sich am Sonntag, 14. Juni, bei Petra Puls ein, um sie, die auch Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde ist, zu unterstützen. Sie bringen sich von 10 bis 17 Uhr mit einer Pflanzenbörse ein. Dazu ist jeder willkommen, der Pflanzen aus dem eigenen Bestand abzugeben hat oder/und seine Sammlung noch weiter ausbauen möchte. Gern geben die Rosenfreunde aber auch Pflanzen gegen eine kleine Spende ab, falls jemand nicht tauschen kann oder möchte. Dazu gibt es natürlich viele nützliche Infos. Man kann in Katalogen stöbern und gemeinsam über Garten, Pflanzen allgemein und auch über Rosen fachsimpeln.
Infos zu diesen Aktionen gibt es auch unter Telefon (03394) 4059 66 oder (0173) 239 15 69 sowie auf der Seite www.sonntagscafe-jabel.de. (ki)

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Am 30. Mai drehte sich alles um Rosa Wizoka

(04.06.2015)

„In Uetersen ausgegraben und in Wittstock eingepflanzt.“ So fasste Bürgermeister Jörg Gehrmann zusammen, was im vergangenen Jahr 1 600-fach in Wittstock geschehen war und am 30. Mai mit der Taufe seinen würdevollen Abschluss fand: Der Einzug von Rosa Wizoka in Wittstock.  

 

Die Rosentaufe am Sonnabend war zweifellos der Höhepunkt des diesjährigen Altstadtfestes in der Dossestadt. Doch auch die Veranstaltung „Kleinkunst am Wall“ am Freitag zum Auftakt des festlichen Wochenendes erwies sich als Besuchermagnet: Rund 600 Gäste nutzten die Chance, sich von etwa einem Dutzend Künstler auf insgesamt sechs Bühnen in angenehmer Atmosphäre unterhalten zu lassen. Schlangenshow, Countrymusik und ein Bauchredner sorgten ebenso für Stimmung wie die Helene-Fischer-Covershow zum Abschluss.

 

Der Sonnabend stand dann ganz in Zeichen der Rose. Zusammen mit der Stadt hatten die Rosenfreunde Wittstock einen Rosenmarkt und die Rosentaufe organisiert.
Die Bioland Rosenschule Uckermark, der Prignitzer Kräuter- und Rosenhof aus Buddenhagen und der Hagebaumarkt sorgten für ein Angebot an unterschiedlichen Rosensorten, darunter seltene. Und auch die Wittstock-Rose war im Angebot. An weiteren Ständen wurden Kunsthandwerk, Handarbeiten und Produkte rund um die Rose angeboten.


Die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, hatte einen Infostand auf dem Marktplatz eingerichtet. Zirka 35 Rosenfreunde aus den nord- und ostdeutschen Freundeskreisen – den regionalen Fachgruppen der GRF – waren auf Einladung der Wittstocker Rosenfreunde an diesem Wochenende zu Gast. Mit Besuchen in öffentlichen und privaten Gärten, einem Fachvortrag, der Stadtführung mit Rosenfreund Dr. Wolfgang Dost und dem ländlichen Abend in Blesendorf feierten sie das 20-jährige Bestehen des Wittstocker Freundeskreises. Natürlich ließen sich die Gäste auch das große Ereignis am Sonnabend nicht entgehen: die Rosentaufe.


Als Stargast und Taufpatin Dagmar Frederic im grünen Volvo, Baujahr 1977, von Oldtimer-Fan Daniel Hauke aus Sewekow vorfuhr, hatte sie alle Aufmerksamkeit des auf dem Marktplatz zahlreich versammelten Publikums. Die Sängerin und Entertainerin probt derzeit in Neustrelitz für die musikalischen Komödie „Hallo Dolly“, in der sie ab Juli bei den Schlossgarten-Festspielen die Hauptrolle spielt. „Anstrengende Proben“, berichtete sie auf Nachfrage von Moderator Thomas Horn. Trotzdem hatte sie sich die Zeit genommen, zur Rosentaufe nach Wittstock zu kommen.


Zum Taufakt auf der Bühne versammelt hatten sich neben Jörg Gehrmann die Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen – die im 25. Jahr der Städtepartnerschaft für diesen Tag zusammen mit einem ganzen Bus voller Uetersener angereist war – und Armin Eßer, der Züchter der Wittstock-Rose aus dem Hause BKN Strobel – einer renommierten Markenbaumschule in der Nähe von Uetersen, die mit dem französischen Züchter Meilland zusammenarbeitet. Arnim Eßer beschrieb die Rose als gesund und robust und gut geeignet, um damit für Wittstock weltweit Werbung zu machen. Auch die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler wollte ganz dicht dabei sein. Sie sah in der Rosentaufe ein Art Probelauf für die Landesgartenschau 2019, für die Wittstock auch an diesem Tag massiv Werbung machte.


Ines Lehmann, Chefin der Wittstocker Rosenfreunde, erinnerte an die komplizierte Namensfindung. Mehr als 110 Vorschläge waren von Bürgern eingereicht worden. Auch der Kulturausschuss hatte sich damit beschäftigt. Doch die Rose soll europaweit vermarktet werden. Damit das gelingt, darf der Name nicht zu viel Lokalkolorit enthalten. Mit Wizoka, dem altpolabischen Begriff für Wittstock, war das rechte Maß gefunden, hatte Armin Eßer schließlich entschieden. Doch der Namen war bis zum letzten Augenblick geheim gehalten worden.


Als Kurt Friedl im Gewand von Schneider II. – dem ehemaligen Wittstocker Lehrer, der unter anderem die Gründung des Vereins Deutscher Rosenfreunde im Jahr 1883 anregte – das Wasser aus Dosse und Glinze zusammen in einen Krug fließen ließ, war es soweit. Dagmar Frederic nahm den Krug aus seinen Händen und gab der Blütenschönheit den Namen Rosa Wizoka.


Und sie wäre nicht die Frederic – auch im 70. Lebensjahr agil, charmant und schlagfertig – wenn sie bei solcher Gelegenheit nicht auch ihre Stimme erklingen ließe. Das Lied „Lass die Rosen nicht verblüh´n“ machte sie den Wittstockern zum Geschenk. (Kirsten Große)

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Rosa Wizoka heißt die Schöne von Wittstock

(01.06.2015)

Ein sehr ereignisreiches, anregendes, schönes und geselliges Wochenende ist es gewesen. Vom 29. bis 31. Mai waren 36 Rosenfreunde aus den nord- und ostdeutschen Freundeskreisen der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde in Wittstock zu Gast. Gemeinsam mit den Gastgebern besuchten sie den Prignitzer Kräuterhof von Cordula Schönegge in Buddenhagen bei Meyenburg, die privaten Gärten von Elvira Valerius in Wittstock, Ines Lehmann in Blesendorf und Kirsten Große in Lentzke sowie den Pfarrgarten der Familie Schirge in Papenbruch. Und sie waren bei einer unterhaltsamen Stadtführung auf den Spuren der Rosen mit Rosenfreund und Regionalhistoriker Dr. Wolfgang Dost unterwegs. Ein Vortrag von Susanne Fünfstück widmete sich den Gärten von Piet Oudolf.

 

Am Sonnabend erlebten die Rosenfreunde aus nah und fern im Rahmen des Altstadtfestes auf dem Wittstocker Marktplatz die Taufe der Wittstock-Rose. 1600 Mal war die Neuzüchtung aus dem Hause BKN Strobel/Meilland im Frühjahr 2014 in Wittstock und den Ortsteilen auf öffentlichen Flächen und in privaten Gärten in den Boden gebracht worden. Es ist eine robuste Strauchrose von zirka 80 Zentimetern Höhe mit gesundem Laub und kleinen, kugeligen, kirschroten Blüten, die in Büscheln erscheinen. Das taten sie bereits im ersten Standjahr, was ganz sicher dazu beigetragen hat, dass die Wittstocker ihre Rose von Anfang an mochten. Sie war auch gut über den Winter gekommen – nun, am 30. Mai, sollte sie ihren endgültigen Namen bekommen.

 

Der war bis zum letzten Augenblick geheim gehalten worden. Erst als Stargast Dagmar Frederic als Taufpatin den Krug mit Wasser aus Dosse und Glinze über dem opulenten Taufrosenkorb leerte, nannte sie die Blütenschönheit beim Namen: Rosa Wizoka.

Das Wort „wizoka“ kommt aus dem Altpolabischen* und ist die Bezeichnung für Wittstock.

 

Der Sonnabend war kalt, teil regnerisch und ziemlich windig gewesen. Wie gut, dass die abendliche Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Freundeskreises Wittstock dann innen stattfand. Im Bürgerzentrum Blesendorf wurde den Gästen nicht nur wegen der Heizung und der festlichen Kerzen schnell warm. Die drei Rosenau-Schwestern mit ihrem stimmungsvollen und tiefsinnigen Programm rund um das Thema Rosen ließen es den Gästen auch im Herzen warm werden.

Das ländliche Buffet mit „gezähmtem Wildschein aus dem Backofen“ taten ein Übriges. Gästen und Gastgebern ging es gut, sie vertieften sich in angeregte Gespräche, persönliche Kontakte wurden gefestigt, neue begonnen. Genau dies ist der Sinne der alljährlichen Zusammenkünfte der nord- und ostdeutschen Freundeskreise an immer wechselnden Orten.

 

(* Als Polabisch bezeichnet man laut Wikipedia die Sprachen der westslawischen Stämme, die seit dem 7. Jahrhundert Gebiete des heutigen Nordostdeutschlands und Nordwestpolens besiedelten.)

(Kirsten Große)

 

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Willkommen in Wittstock!

(26.05.2015)

Liebe Rosenfreunde in Nord und Ost,

wir, die Mitglieder des Wittstocker Freundeskreises, freuen uns auf Euch und auf die gemeinsamen drei Tage vom 29. bis 31. Mai. Es ist alles vorbereitet. Los geht es am Freitag, 29. Mai, um 13 Uhr bei Petra Puls im Sonntagscafé in Jabel. Bis dahin!

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Wenn die Wittstock-Rose ihren endgültigen Namen bekommt

(20.05.2015)

Rosenfreunde Wittstock und Stadt laden ein zum Rosenmarkt mit Rosentaufe

 

Wenn Wittstock am letzten Mai-Wochenende sein Altstadtfest feiert, dann ist das für die Rosenfreunde mit einer Reihe von Highlights verbunden, auf die sie sich seit mehr als eineinhalb Jahren vorbereitet haben. Sie feiern mit Rosenmarkt, Rosentaufe und einem Treffen der nordostdeutschen Freundeskreise ihr Jubiläum.

 

Die Wittstocker Fachgruppe – eine von zirka 45 innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, und die einzige im Land Brandenburg – begeht 2015 ihr 20-jähriges Bestehen. Sie wurde im September 1995 mit sieben Mitgliedern von Konrad Utecht gegründet und wird seit acht Jahren von Ines Lehmann geleitet. Heute engagieren sich 15 Enthusiasten aus Wittstock und Umgebung dafür, dass Wissen und Kenntnisse rund um Rosen verbreitet werden und dass die Blütenschönheiten nicht nur in den eigenen Gärten gepflegt, sondern auch in Wittstock immer besser in Szene gesetzt werden.

 

Die Rosenfreunde konnten die Markenbaumschule BKN Strobel im Schleswig-Holsteinischen Holm im Dezember 2013 dafür gewinnen, aus ihrem eigenen Züchtungssortiment gemeinsam mit Meilland in Frankreich eine neue Rosen zur Verfügung zu stellen, die der Stadt Wittstock gewidmet werden soll. 1600 Mal wurde sie im April 2014 in enger Zusammenarbeit von Rosenfreunden und Verwaltung im öffentlichen Bereich von Wittstock und den Ortsteilen gepflanzt. Das Interesse der Bürger und ortsansässiger Unternehmen an der großangelegten Aktion war so stark, dass die Rose noch nachbestellt werden musste, damit auch deren Wünsche erfüllt werden konnten.

Die gesunde Strauchrose mit den zahlreichen Büscheln von kleinen runden kirschroten Blüten entwickelte sich prächtig und kam auch gut über den Winter. Nun wird sie ihren endgültigen Namen bekommen.

 

Eine besondere Zeremonie soll es sein, wenn am Sonnabend, 30. Mai, innerhalb des Altstadtfestes in Wittstock, ab 11 Uhr diese Rose feierlich getauft wird. Die Sängerin und Entertainerin Dagmar Frederic konnte als Taufpatin gewonnen werden. Sie wird mit dem ihr eigenen Witz und mit Würde die Wittstock-Rose mit dem Wasser von Dosse und Glinze besprenkeln und sie auf einen Namen taufen, der noch immer geheim gehalten wird. Man darf gespannt sein, welche Geschichte sich dahinter verbirgt.

 

Natürlich hat das Altstadtfest weit mehr zu bieten als die Rosentaufe. Auf einen Programmpunkt wollen die Rosenfreunde noch besonders hinweisen. Rund um die Rosentaufe auf dem Marktplatz gibt es einen großen Rosenmarkt. Anbieter aus nah und fern haben sich angekündigt mit Rosen und Begleitpflanzen, mit Produkten rund um die Rose, mit Handwerk, Kunst und Kunsthandwerk, mit vielen schönen, anregenden, nützlichen und dekorativen Dingen, die zum Thema passen. Auf diesem Rosenmarkt werden Besucher zwischen 9 und 17 Uhr erwartet.

 

Und das ist noch nicht alles. Die Wittstocker Rosenfreunde haben Freundeskreise aus dem Norden und Nordosten Deutschlands zu ihrem Jubiläum eingeladen. Das alljährliche Treffen der Fachgruppen findet dieses Jahr vom 29. bis 31. Mai in Wittstock statt - mit einem umfangreichen, allerdings nichtöffentlichen, Programm von Besuchen in öffentlichen und privaten Gärten, mit Fachvortrag und fachlichen Diskussionen sowie mit einem ländlichen Abend. Auch wenn der im vergangenen Jahr neu gewählte Präsident der Gesellschaft, Professor Dr. Hans-Peter Mühlbach, an diesem Wochenende zum Weltrosenkongress in Lyon weilt, wird es ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnen Freunden aus Bremen, Hamburg, Suhl, Bad Langensalza, Delitzsch, Berlin und der Altmark. (Kirsten Große)

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Gute Chancen für die Rose in Wittstock

(12.05.2015)

Rosenfreunde feiern ihr 20-Jähriges / Rosenmarkt mit Rosentaufe im Rahmen des Altstadtfestes / Dagmar Frederic ist Taufpatin

 

Lange haben sich die Rosenfreunde darauf vorbereitet. Am letzten Mai-Wochenende feiern sie nicht nur beim Altstadtfest in der Dossestadt mit, sie begehen dann auch ihren 20.  Geburtstag. Geplant sind ein Rosenmarkt, die Taufe der Wittstock-Rose und ein Treffen der nordostdeutschen Freundeskreise der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde.

 

Die Wittstocker Fachgruppe ist eine von zirka 45 innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, GRF, und die einzige im Land Brandenburg. Sie wurde im September 1995 mit sieben Mitgliedern von Konrad Utecht gegründet und wird seit acht Jahren von Ines Lehmann geleitet.

Heute setzen sich 15 Aktive aus Wittstock und Umgebung dafür ein, dass Wissen und Kenntnisse rund um die Blütenschönheiten immer mehr Menschen erreichen. Sie pflegen Rosen nicht nur in den eigenen Gärten. Ihr Ziel ist es auch, der Königin unter den Blumen im öffentlichen Grün von Wittstock einen festen Platz zu geben.

Die Rosenfreunde setzen darauf, dass die Dossestädter – seit genau 25  Jahren Partner der Rosenstadt Uetersen – einen gewissen Ansporn verspüren und mehr Gewicht auf ein durch Grün und Blüten attraktiveres Bild auch in ihrer Stadt legen. Und weil die Rose längst nicht mehr die Diva ist – wie noch bis zu den 1880er Jahren – sondern die Züchtung gesunde und gut wachsende Sträucher für vielfältige Einsatzmöglichkeiten hervorgebracht hat, sehen die Chancen nicht schlecht aus.

Besonders erfreulich ist aus Sicht von Freundeskreisleiterin Ines Lehmann die gute Resonanz der Bürger auf das Thema. „Es verbindet sich auf natürliche Weise zum Beispiel mit dem Fassadenwettbewerb der Stadt und mit ihrem Bestreben, die Landesgartenschau 2019 auszutragen“, sagt sie.

Nun soll Wittstock sogar eine eigene Rose bekommen.

Eine besondere Zeremonie soll es sein, wenn am Sonnabend, 30.  Mai, innerhalb des Altstadtfestes in Wittstock, ab 11  Uhr diese Rose feierlich getauft wird. Die Sängerin und Entertainerin Dagmar Frederic konnte als Taufpatin gewonnen werden. Sie wird mit dem ihr eigenen Witz und mit Würde die Wittstock-Rose mit dem Wasser von Dosse und Glinze besprenkeln und sie auf einen Namen taufen, der noch immer geheim gehalten wird. (ki)

 

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Wirksam gegen Blattlaus & Co.

(09.05.2015)

Rosenfreund Franz Wänninger, einer der erfolgreichen privaten Züchter und Leiter des Arbeitskreises Rosenliebhaberzüchter in der GRF, hat auf der Homepage der Gesellschaft einen aktuellen Tipp veröffentlicht für alle, denen gesunde Rosen ohne Chemie am Herzen liegen:

"Nachdem die Natur erwachte, der Rosenschnitt durchgeführt wurde, kommt nun die Zeit der 'Schädlinge'. Blattläuse, Frostspanner und einige mehr sitzen jetzt an den Austrieben Ihrer Rosen. Man muss nicht unbedingt zur Chemie greifen und die Nahrungskette der Natur unterbrechen.
Lassen Sie die Blattläuse an Ihren Rosen die Marienkäfer zum Beispiel sind dankbar für das Futter und verputzen am Tag bis zu 150 Läuse!

Sobald sich das Rosenlaub etwas entwickelt, gehe ich in den Garten und prüfe, ob ein Befall vorliegt. Falls ja, nehme ich eine kleine Spritzung vor. Bewährt hat sich, verdünnt mit Wasser, ganz normales Rapsöl (100 ml Rapsöl auf 1 Liter Wasser) mit einem Spritzer Pril-Spülmittel, dass entspannt das Wasser und so kann es nun gut mit dem Rapsöl gemischt werden. Die Spritzung sollte an einem trockenen, trüben oder bewölkten Tag stattfinden, nie bei voller Sonne. Bei der Spritzung mit dieser Mischung legt sich ein öliger Film über die gesamte Rose, der die Schädlinge erstickt." (ki)

Laga würde auch den Vorhaben der Rosenfreunde zugute kommen

(03.05.2015)

Die Stadtverwaltung Wittstock organisiert in regelmäßigen Abständen öffentliche Veranstaltungen mit den Bürgern, bei denen zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung informiert wird und Ideen gesammelt werden. Den Auftakt bildete das erste Bürgerforum am 19. Februar 2015, wo das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und die Bewerbung Wittstocks zur Landesgartenschau 2019 diskutiert wurden.

Die Rosenfreunde Wittstock verfolgen diese öffentlichen Diskussionen im Allgemeinen und zur Landesgartenschau im Besonderen mit großem Interesse. Sie hoffen und rechnen fest damit, dass die Vorbereitungen auf solch eine Laga in der Dossestadt auch das voranbringt, was sie sich auf ihre Fahnen geschrieben haben: Die Rose im öffentlichen Grün von Wittstock und den Ortsteilen noch besser in Szene zu setzen.

Bei der zweiten Veranstaltung dieser Reihe am Dienstag, 12. Mai 2015, sollen nun die Ideen für eine Landesgartenschau im Jahr 2019 im Rahmen einer öffentlichen Bürgerwerkstatt vertieft werden. „Mit der Bewerbung zur Durchführung der Gartenschau greift die Stadt Wittstock ein Thema auf, das schon seit vielen Jahren positiv in der Bürgerschaft diskutiert wurde“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Bis zum 31. August 2015 gilt es nun, ein visionäres und qualifiziertes Konzept zu erarbeiten und die Landesministerien für den Standort Wittstock zu begeistern.“ Ziel der Bürgerwerkstatt am 12. Mai ist es, vorhandene Aktivitäten, Ideen und Kompetenzen aufzugreifen und die Bürger intensiv in den für die Stadt so wichtigen Prozess einzubinden. Auch die Rosenfreunde sind dabei.

Veranstaltungsort ist diesmal die Heilig-Geist-Kirche, Beginn ist um 19 Uhr. (ki)

 

Foto zu Meldung: Laga würde auch den Vorhaben der Rosenfreunde zugute kommen

Der Weg ist hierbei wohl das Ziel

(09.04.2015)

Wenn in Wittstock 2015 das Jahr der Rosen begangen und die 25-jährige Städtefreundschaft zu Uetersen gefeiert wird, dann tauchen immer wieder die beiden Begriffe „Rosenstadt“ und „Stadt der Rosen“ auf. Was es damit auf sich hat, wird in einer Pressemitteilung (unter der gleichlautenden Rubrik zu finden) erklärt. Und es geht auch darum, welche Chancen Wittstock auf dem Weg zu einer Stadt hat, in der vielleicht einmal 1000 unterschiedliche Rosensorten blühen. Wie so oft im Leben, könnte auch hierbei gelten: Der Weg ist das Ziel. (ki)

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Intensiver Frühjahrsputz auf dem Wappenbeet

(30.03.2015)

 

 

Es fällt nicht ganz leicht, zu Beginn des Frühjahrs – wenn im eigenen Garten alles nach der ordnenden Hand ruft – einen halben Tag Freizeit zu opfern. Doch die Rosenfreunde Wittstock sind auch in diesem Jahr wieder ihrer Selbstverpflichtung nachgekommen. Am 28. März, einem zum Glück regenfreien, windstillen und einigermaßen milden Sonnabend, haben sie ihren alljährlichen Frühjahrsputz am Wappenbeet vollzogen.

Auf dem für ein Rosenbeet eher ungeeigneten Terrain am Eingang zur Stadt – sozusagen auf freiem Feld direkt an der Pritzwalker Straße gelegen – hatten sich neben den in Form des Wittstocker Stadtwappens angeordneten weiß und rot blühenden Beetrosen vor allem die Unkräuter prächtig entwickelt. Die zehn an der Aktion beteiligten Rosenfreunde mussten sowohl den tief sitzenden Wurzelunkräutern als auch den sich eher flächig ausbreitenden Samenunkräutern intensiv zu Leibe rücken.

Tatkräftig mit dabei war auch Dorothea Stüben, die Kulturamtsleiterin der Stadt Wittstock. Sie wollte mehr als einen Einruck davon gewinnen, wie sich das Beet entwickelt. Denn die Rosen, die jetzt dort stehen, sind über einige Jahre hinweg im Rahmen der Aktion „Willkommen im Leben“ für die in Wittstock geborenen Babys gepflanzt worden. Es ist sowohl der Stadt als auch den Rosenfreunden ein wichtiges Anliegen, dass die Rosenpflanzung sich würdig präsentiert und nicht im Unkraut untergeht. „Es ist sehr mühselig, diese Fläche in Ordnung zu halten“, schätzte Dorothea Stüben anschließend ein. „Weder die Stadt noch die Rosenfreunde haben die finanziellen oder personellen Möglichkeiten, das zu schaffen.“ Auch Freundeskreisleiterin Ines Lehmann konstatiert: „Es zeigt sich von Jahr zu Jahr deutlicher, dass der Pflegeaufwand auf dem Wappenbeet enorm hoch und das Ergebnis am Ende doch nicht zufriedenstellend ist.“ Alle Seiten sind sich einige: Hier muss mittelfristig eine Lösung gefunden werden, die aber auch den willkommen-geheißenen Babys gerecht wird. (ki)   

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„Bin noch immer unterwegs auf allen meinen Schuhen“

(19.03.2015)

Dagmar Frederic will sich trotz „Hallo Dolly“ Zeit nehmen, um am 30. Mai nach Wittstock zu kommen und die neue Rose taufen zu können / Künstlerin feiert am 15. April ihren 70. Geburtstag

 

Wittstock/Berlin: Wenn am 30. Mai auf dem Marktplatz der Dossestadt die Wittstock-Rose ihren endgültigen Namen bekommt, dann wird eine namhafte Sängerin, Moderatorin und Entertainerin das Taufwasser aus Dosse und Glinze über die dann hoffentlich schon blühenden Schönheiten sprenkeln. Dagmar Frederic hat auf Anfrage der Rosenfreunde Wittstock schon vor über einem Jahr zugesagt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Sie gehört zu den Künstlern, die von Kindesbeinen an auf der Bühne standen und es einfach nicht sein lassen können. Singend, tanzend und moderierend unterhielt sie über fast 55 Jahre hinweg ein Millionenpublikum und hat auch heute noch einen vollen Terminkalender. Im Brandenburgischen Eberswalde geboren, lebte sie mit ihrem Ehemann Dr. Klaus Lenk und der Hündin Ruppi viele Jahre lang in Woltersdorf. Erst kürzlich zog das Paar nach Berlin. Das Interview mit Dagmar Frederic führte Kirsten Große.

 

Woran haben Sie zuletzt gearbeitet?
Dagmar Frederic:
Ich habe eine CD aufgenommen, fast nebenbei, aber sie ist mir wichtig. „Immer noch und immer mehr“ heißt sie – das passt zu mir auch 2015, wenn ich meinen runden Geburtstag habe.

 

Wenn Sie selbst es ansprechen: Sie sind am 15. April vor genau 70 Jahren geboren. Mancher hat mit 70 das Bedürfnis, sich ein wenig zurückzulehnen. Davon ist bei Ihnen keine Spur zu erkennen.
Dagmar Frederic:
Mein Terminplan ist randvoll. Wir proben seit Februar sehr intensiv für „Heiße Zeiten“, ein Art Musical über die Wechseljahre – heiter und auch nachdenklich. Schon am 19. März wird in Magdeburg im Theater Grüne Zitadelle die Premiere sein. Es geht um vier ganz unterschiedliche Typen von Frauen und die positiven und negativen Erfahrungen, die sie mit den Wechseljahren und natürlich auch mit Männern haben: eine Karrierefrau, eine noch junge Frau, eine Vornehme und eine Hausfrau.

 

Welche von den vier Frauen spielen Sie?
Dagmar Frederic:
Die Vornehme, es ließ sich nicht abwenden (lacht).

 

Dann hört man Ihren Namen immer wieder im Zusammenhang mit „Hallo Dolly“.
Dagmar Frederic:
Genau. Ab 3. Juli wird das Musical im Schlossgarten von Neustrelitz gezeigt. Als Dolly Levi hoffe ich, zusammen mit dem ausgezeich-neten Ensemble der „Festspiele im Schlossgarten“ die Menschen mit den zauberhaften Melodien von Jerry Herman zu begeistern. Am 5. Mai beginnen die Proben dazu. Unsere Aufführungen gehen bis zum 26. Juli. Ich bin dann praktisch fast ununterbrochen dort oben. Es wird eine sehr lange, aber entspannte Zeit für mich sein.

 

Trotz dieser zahlreichen Verpflichtungen haben Sie zugesagt, am 30. Mai in Wittstock als Taufpatin für die neue Rose zur Verfügung zu stehen.
Dagmar Frederic:
Ich habe mich gefreut, dass ich von den Rosenfreunden angesprochen wurde und sie mich für diese Aufgabe offenbar als geeignet betrachten.Von Neustrelitz bis Wittstock ist es ja auch keine große Entfernung, sodass ich das durchaus einordnen kann. Nun bin ich gespannt auf die Menschen dort und auf das, was der Tag mir bringen wird.


Haben Sie so etwas Ähnliches schon einmal gemacht?
Dagmar Frederic:
Ich war Botschafterin der Landesgartenschau in Eberswalde. Das war 2002. Ich bin auch als Botschafterin in der Rosenstadt Sangerhausen gewesen, als 2003 das Europa-Rosarium sein 100-jähriges Bestehen feierte. Da habe ich erst mal erfahren, wie viele unterschiedliche Rosensorten es überhaupt gibt. Und ich war überrascht, wie viele Menschen sich in Vereinen zusammengeschlossen haben, die sich um die fachlichen Fragen kümmern. Ach ja, und dann habe ich vor Jahren im Tierpark Eberswalde ein Tierjunges zur Taufe auf dem Arm gehalten. Da hat mir dann der Taufende den Sekt in den Ausschnitt gekippt. Das wird ja in Wittstock nicht passieren.

 

Was halten Sie denn überhaupt von Blumen?
Dagmar Frederic:
Meine Lieblingsblumen sind Tulpen. Die
gibt es ja zum Glück jetzt über viele Wochen hinweg. Ich soll durchaus einen Grünen Daumen haben, sagt man mir nach. Jahrelang hatte ich rund um mein Haus viele, viele wunderschöne Geranien – wie das eben so üblich war. Seit einigen Monaten wohnen wir hier in Berlin und ich sehe wieder zu, dass ich ein Stück Garten hinter dem Haus  habe. Jetzt zum Beispiel spüre ich einen Muskelkater, weil ich vor wenigen Tagen erst 70 Frühblüher gepflanzt habe: Tulpen, Primeln, Gänseblümchen, Stiefmütterchen und all die anderen Schönen.

 

Und das zwischen all den Terminen.
Dagmar Frederic:
Ich bin eben auf allen Schuhen unterwegs, die ich habe. Die berühmte Kerze, die an beiden Enden brennt. Es soll ja Clara Zetkin gewesen sein, die diesen Spruch prägte. Die Leute haben ihn mir angedichtet und er gefällt mir. Das bin eben ich.

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Dagmar Frederic steht als Taufpatin für die Wittstock-Rose zur Verfügung

(19.03.2015)

Wenn am 30. Mai auf dem Marktplatz der Dossestadt die Wittstock-Rose ihren endgültigen Namen bekommt, dann wird eine namhafte Sängerin, Moderatorin und Entertainerin das Taufwasser aus Dosse und Glinze über die dann hoffentlich schon blühenden Schönheiten sprenkeln. Dagmar Frederic hat auf Anfrage der Rosenfreunde Wittstock schon vor über einem Jahr zugesagt, diese Aufgabe zu übernehmen. Im Interwiev erzählt sie über ihre aktuellen Projekte als Künstlerin und über ihre Erfahrungen bei Taufen unterschiedlöciher Art. Zu lesen unter der Rubrik Pressemitteilungen. (ki)

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Blütengarten von Konrad Näser startet in neue Saison

(17.02.2015)
„Schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.“ (Paul Gerhardt 1607-1676)

 

Mit dieser freundlichen Aufforderung wollen Dr. Konrad Näser und seine Frau Christa das neue Gartenjahr beginnen. Unter den alten Bäumen in ihrem Garten in Potsdam-Bornim haben große Rhododendren, Fuchsien, viele Schattenstauden, Bodendecker und Frühjahrsblüher ihre Heimstatt gefunden. Seltene Farne gehören ebenso dazu wie eine Sammlung besonderer Waldreben. An drei Sonntagen von 10 Uhr bis 16 Uhr sind in diesem Jahr der Garten und das Bienenhaus öffentlich zugängig.

 

Buschwindröschentag am 12. April - Eine unerwartete Fülle von Frühjahrsblühern begrüßt die Gäste, vor allem Buschwindröschen, Elfenblumen, Lenzrosen, Waldlilien und Kamelien.

Fuchsientag am 12. Juli - Fuchsien in über 200 Sorten, zum Teil mannshoch, blühen mit Phlox, Taglilien, Sonnenbraut, Silberkerzen und Clematis um die Wette.

Rudbeckientag am 13. September - Der Sommer verabschiedet sich mit üppiger Rudbeckienblüte, Fuchsien, Dahlien, Stauden-Clematis, Anemonen und Kerzen-Knöterich.

 

Außerdem laden Christa und Konrad Näser ein zum traditionellen „Gartenkonzert unter blühenden Fuchsien“ mit Musikern des Berliner Konzerthausorchesters und der Komischen Oper Berlin sowie Lesungen am Sonntag, 30. August. Beginn ist um 15 Uhr, Einlass ab 14 Uhr.

Alle weiteren Infos zu den thematischen Gartentagen gibt es unter Telefon (03 31) 52 02 44. Die Adresse: Dr. Konrad Näser, 14469 Potsdam-Bornim, Amundsenstraße 9.

 

Wittstock hat nächste Runde im Rennen um Laga erreicht

(20.01.2015)

Die Chancen für Wittstock, die Landesgartenschau?2019 (Laga) auszutragen, sind gestiegen. Bei der Vor-

auswahl am vergangenen Montag erhielt die Dossestadt im Gegensatz zu drei anderen Mitbewerbern den Auftrag, sich für die Blumenschau zu bewerben. Neben Wittstock dürfen auch Spremberg und Beelitz das Ziel der Ausrichtung weiter verfolgen. Aus dem Rennen sind dagegen Seelow, Zossen und Bad Freienwalde.

„Wir haben uns natürlich sehr gefreut“, sagte Rathaus-Sprecher Jean Dibbert. Jetzt gehe aber die Arbeit erst richtig los: mit dem Ausarbeiten einer konkreten Bewerbung. „Wir werden da an unserem jetzigen Konzept weiterschreiben und gegebenenfalls neue Ideen zufügen“, so Dibbert. Bis 31.?August muss die Bewerbung eingereicht werden.

Wittstock will mit einem Konzept punkten, das die gesamte Parkanlage vom Bahnhofsplatz bis zum Dosseteich umfasst. Dabei wird auch auf Fördermittel gesetzt, mit denen unter anderem die teichnahe Industriebrache der Möbel- und Tuchfabrik neu gestaltet werden könnte. Der Zuschlag für wird voraussichtlich im Januar nächsten Jahres erfolgen. Bislang gab es in Luckau, Eberswalde, Rathenow, Oranienburg und Prenzlau Landesgartenschauen. (crs, Ruppiner Anzeiger)

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Detlef Glöde zeigte sein Ölgemälde von der Wittstock-Rose

(17.01.2015)

Beim Neujahrstreff der Rosenfreunde am 16. Januar in der Gaststätte "Zur alten Eiche" in Kolrep lüftete er das Geheimnis: Rosenfreund und Kunstmaler Detlef Glöde zeigte dort zum ersten Mal sein Ölgemälde von der Wittstock-Rose. Die noch namenlose Schönheit in Rot und Grün hatte ihm einige Probleme bereitet. "Es war eine echte Herausforderung, diesen ganz besonderen Rot-Ton zu treffen, der sich in der Knospe anders als in der frühen Blüte zeigt und der sich später im Laufe der Blüte und im Verblühen noch einmal verändert", sagte er. "Ich habe lange mit den Farben experimentieren müssen." Die Rosenfreunde fanden, dass sich diese Sorgfalt des Kunstmalers gelohnt hat. Es gab viel Zustimmung. "Die Einzigartigkeit dieser Rose mit ihren leicht welligen Blütenblättern und das markante Laub sind gut wiederzuerkennen", sagte Elvira Valerius anerkennend. (ki)

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Wittstock träumt den Laga-Traum

(14.01.2015)

Wittstock erhofft sich zum zweiten Mal, Ausrichter einer Landesgartenschau zu werden. Bereits 1999 hatte es einen vergeblichen Versuch gegeben, die renommierte Blütenparade in der Stadt anzubieten. Jetzt, bei der Bewerbung für die Laga 2019, sieht sich Bürgermeister Jörg Gehrmann besser gerüstet.

„Wir haben genug Flächen, wir haben die Stadtnähe und ein sehr, sehr geschlossenes, stimmiges Interessenbekundungspapier vorgelegt“, sagte der Stadtchef Anfang Januar 2015 bei der Präsentation der Pläne.

Demnach soll der gesamte Wallbereich, der die historische Altstadt umrahmt, zum Kern für den „Schaugartens Ländlicher Raum“ werden, wie das Projekt arbeitsintern genannt wird: Vom Friedrich-Ebert-Park  über den Burgwall an der Bischofsburg bis nördlich zum Dosseteich soll sich diese zentrale Zone ziehen. Dieser Bereich lässt sich aber auch durch die nördlichen Wallanlagen, Bahnbetriebswerk, Bahnhofsplatz, Kirchplatz, Marktplatz und Grüne Höfe erweitern. Themengärten mit Bezug auf die Stadthistorie – wie die Tuchfabrikation und den Dreißigjährigen Krieg – sind geplant.

Die Hoffnung, den Zuschlag zu kriegen, wird auch von der Zuversicht genährt, dass dann Fördermittel abrufbar wären: so für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes, des Bahnbetriebswerks und der ehemaligen Möbel- und Tuchfabrik.

Ob der Laga-Traum Wirklichkeit wird, entscheidet sich in Potsdam am 19. Januar. Erstmals gibt es ein zweistufiges Bewerbungsverfahren.

(Christian Schönberg / Ruppiner Anzeiger)

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Wittstock-Rose soll ihren Namen bekommen

(12.01.2015)

Freundeskreis Wittstock plant nord-ostdeutsches Treffen der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde / Rosenmarkt und Taufe

 

Es gibt gleich zwei Jubiläen, die den Anlass für diese besonderen Aktivitäten geben. In diesem Jahr jährt sich die Städtepartnerschaft zwischen Wittstock und der Rosenstadt Uetersen in Schleswig-Holstein zum 25. Mal. Außerdem begeht der Freundeskreis Wittstock, Teil der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF), sein 20-jähriges Bestehen.

„Wir wollen dieses Jubiläum im Kreise von Gleichgesinnten feiern und laden deshalb die nord- und ostdeutschen Freundeskreise der GRF vom 29. bis 31. Mai nach Wittstock ein“, kündigt Freundeskreisleiterin Ines Lehmann an. Diese Treffen finden jährlich in einem anderen Freundeskreis statt. Wittstock ist zum zweiten Mal Gastgeber. Die einst von Konrad Utecht gegründete und seit acht Jahren von Ines Lehmann geleitete Fachgruppe mit derzeit 16 Mitgliedern ist die einzige im Land Brandenburg.

Das dreitägige Programm sieht für die geladenen Gäste vom Vorstand der GRF sowie aus Bremen, Hamburg, Suhl, Bad Langensalza, Delitzsch, Berlin und der Altmark einen Fachvortrag, den Besuch von privaten und öffentlichen Gärten in der Region und einen gemütlichen ländlichen Abend vor.

Ein besonderes Ereignis erwartet die Gäste am Sonnabend, 30. Mai. An diesem Tag hat Wittstock das Stadtfest geplant. Auf dem Markt und ringsum wird es ein buntes Programm geben. Die Rosenfreunde reihen sich als Veranstalter ein und planen ab 9 Uhr einen großen Rosenmarkt. Dazu werden renommierte Rosenzüchter wie BKN Strobel, Kordes und Tantau erwartet, aber auch regionale Rosenschulen, wie die Bioland Rosenschule Uckermark. Außerdem werden eine ganze Reihe von Künstlern, Kunsthandwerkern und Produzenten von allerlei schönen Dingen rund um das Thema Rose vor Ort sein.

Höhepunkt des Tages aber wird die Taufe der Wittstock-Rose sein. Vom französischen Züchter Meilland geschaffen, von der anerkannten Markenbaumschule BKN Strobel – die ihren Sitz im Kreis Pinneberg nahe der Stadt Uetersen hat – zur Verfügung gestellt und von der Stadt Wittstock gemeinsam mit den Rosenfreunden im vergangenen April 1 600 mal gepflanzt, soll diese Blütenschönheit dann endlich ihren endgültigen Namen bekommen.

„Es wird eine feierliche Tauf-Zeremonie werden, wie sie in Fachkreise üblich ist und wie sie dem besonderen Anlass auch gerecht wird“, freut sich Ines Lehmann. Schließlich wird in Wittstock – auch wenn es sich auf den Weg zur „Stadt der 1 000 Rosen“ begeben hat –  nicht alle Tage eine Rose getauft. „Der Name allerdings“, fügt die Rosenfreundin hinzu, „wird vorher nicht verraten.“ (Siehe auch unter "Eine Rose für Wittstock) (ki)

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Wittstock-Rose soll ihren Namen bekommen

(12.01.2015)

Freundeskreis Wittstock plant nord-ostdeutsches Treffen der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde / Rosenmarkt und Taufe

 

Wittstock: Sie sind nur eine kleine Gruppe von Unentwegten, aber sie haben sich für dieses Jahr Großes vorgenommen. Die Rosenfreunde Wittstock planen vom 29. bis 31. Mai eine Wochenendveranstaltung ihrer Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde in der Dossestadt und laden außerdem am 30. Mai zur Taufe der Wittstock-Rose ein.

 

Es gibt gleich zwei Jubiläen, die den Anlass für diese besonderen Aktivitäten geben. In diesem Jahr jährt sich die Städtepartnerschaft zwischen Wittstock und der Rosenstadt Uetersen in Schleswig-Holstein zum 25.  Mal. Genau am 3.  Oktober 1990 war es, als der Vertrag von den beiden Stadtoberhäuptern unterzeichnet wurde. Außerdem begeht der Freundeskreis Wittstock, Teil der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF), sein 20-jähriges Bestehen.

„Wir wollen dieses Jubiläum im Kreise von Gleichgesinnten feiern und laden deshalb die nord- und ostdeutschen Freundeskreise der GRF vom 29. bis 31.  Mai nach Wittstock ein“, kündigt Freundeskreisleiterin Ines Lehmann an. Diese Treffen finden jährlich in einem anderen Freundeskreis statt. Wittstock ist zum zweiten Mal Gastgeber. Die  einst von Konrad Utecht gegründete und seit acht Jahren von Ines Lehmann geleitete Fachgruppe mit derzeit 16  Mitgliedern ist die einzige im Land Brandenburg.

Das dreitägige Programm sieht für die geladenen Gäste vom Vorstand der GRF sowie aus Bremen, Hamburg, Suhl, Bad Langensalza, Delitzsch, Berlin und der Altmark einen Fachvortrag, den Besuch von privaten und öffentlichen Gärten in der Region und einen gemütlichen ländlichen Abend vor.

Tagungsort wird abwechselnd das Hotel Stadt Wittstock und das Sonntagscafé von Petra Puls in Jabel sein. Sie, die ihren Veranstaltungsort nicht ohne Grund „Grüne Oase“ nennt, ist ebenfalls Mitglied der Rosenfreunde und wird sich vor allem um das leibliche Wohl der Gäste kümmern.

Die Teilnehmer werden unter anderem zum Kräuter- und Rosengarten von Cordula Schoenegge nach Buddenhagen fahren, den höchsten hölzernen Aussichtsturm Deutschlands in Blumenthal besuchen und sich natürlich auch die Stadt Wittstock und ihre Rosenpflanzungen ansehen. Auch Ines und Andreas Lehmann laden in ihren Landschaftsgarten nach Blesendorf ein.

Ein besonderes Ereignis erwartet die Gäste am Sonnabend, 30.  Mai. An diesem Tag hat Wittstock das Stadtfest geplant. Auf dem Markt und ringsum wird es ein buntes Programm geben. Die Rosenfreunde reihen sich als Veranstalter ein und planen ab 9  Uhr einen großen Rosenmarkt. Dazu werden renommierte Rosenzüchter wie BKN Strobel, Kordes und Tantau erwartet, aber auch regionale Rosenschulen, wie die von Dirk Bornemann in Putlitz und die Bioland Rosenschule Uckermark. Außerdem werden eine ganze Reihe von Künstlern, Kunsthandwerkern und Produzenten von allerlei schönen Dingen rund um das Thema Rose vor Ort sein. Die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde wird auf dem Rosenmarkt einen Stand haben, um zu informieren, Fragen zu beantworten, Broschüren zu verteilen und Mitglieder zu werben.

Höhepunkt des Tages aber wird die Taufe der Wittstock-Rosen sein. Vom französischen Züchter Meilland geschaffen, von der anerkannten Markenbaumschule BKN Strobel – die ihren Sitz im Kreis Pinneberg nahe der Stadt Uetersen hat – zur Verfügung gestellt und von der Stadt Wittstock gemeinsam mit den Rosenfreunden im vergangenen April  1  600 mal gepflanzt, soll diese Blütenschönheit dann endlich ihren endgültigen Namen bekommen.

Einige Menschen in Wittstock und der Region hatten sich diese besondere Rose in ihren privaten Garten oder auf ihr Firmengelände geholt und noch mehr haben das Wachsen und Werden der öffentlichen Rosenpflanzungen mit Interesse verfolgt.

Auch bei der Suche nach einem geeigneten Namen beteiligen sich die Wittstocker sehr engagiert. „Es wird eine feierliche Tauf-Zeremonie werden, wie sie in Fachkreise üblich ist und wie sie dem besonderen Anlass auch gerecht wird“, freut sich Ines Lehmann. Schließlich wird in Wittstock – auch wenn es sich auf den Weg zur „Stadt der 1  000  Rosen“ begeben hat –  nicht alle Tage eine Rose getauft. „Der Name allerdings“, fügt die Rosenfreundin hinzu, „wird vorher nicht verraten.“

(Kirsten Große)

 

 

Foto zu Meldung: Wittstock-Rose soll ihren Namen bekommen

Programm für 2015 mit zahlreichen Höhepunkten

(20.12.2014)

Die Rosenfreunde haben sich für 2015 eine Menge vorgenommen. Da sind Fachvorträge und Treffen in unseren eigenen Privatgärten geplant. Wir wollen aber auch den Wangeliner Garten in Mecklenburg-Vorpommern besuchen. Der Tag der offenen Gärten spielt ohnehin eine große Rolle und wird auch von uns mitgetragen. Wir fahren zum Rosenkongress unserer Gesellschaft, GRF, nach Uetersen – auch, aber nicht nur weil Wittstock und Uetersen seit 25 Jahren in freundschaftlicher Partnerschaft miteinander verbunden sind.

Höhepunkt des Jahres aber ist das Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise, das zum zweiten Mal in Wittstock stattfindet. Lesen Sie dazu auch die Meldung vom 27. November, die das gesamte Programm beinhaltet. An diesem letzten Wochenende im Mai planen die Rosenfreunde neben ihren internen Veranstaltungen gemeinsam mit der Stadt auch einen Rosenmarkt und die Taufe der Wittstock-Rose. Das Stadtfest bietet einen geeigneten Rahmen dafür. Das sind Ereignisse, die einer intensiven und sorgfältigen Vorbereitung bedürfen und bei denen wir ganz viele Menschen in Wittstock und Umgebung einbeziehen wollen. Denn mit dieser Rose für Wittstock sollen möglichst alle verbunden sein.

Unter der Rubrik „Termin“ und „Jahresplan“ finden sich alle unsere Veranstaltungen für das Jahr 2015 in wohl geordneter Form.

Hier ist noch mal der Überblick:

 

Freitag, 16. Januar

Rosenfreunde treffen sich in der Waldgaststätte Alt Daber zum gemütlichen Jahresauftakt. Bei einem Abendessen werden die Vorbereitung für die Rosentaufe und das Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise vom 29. bis 31. Mai in Wittstock weiter geführt. Jeder hat seine Aufgaben. Jetzt geht es um die Details. Ein Schwerpunkt ist die Werbung.

 

Mittwoch, 11. Februar (öffentlich)

Vortrag: Dirk Bornemann spricht über seine Rosenzüchtungen, Stecklingsvermehrung und die Vermehrung von Rosen allgemein. Interessierte Nichtmitglieder sind dazu herzlich eingeladen. Auch Teilnehmer von „Tag des offenen Gartens in der Prignitz“ werden dabei sein.

 

Mittwoch, 11. März

Weitere Vorbereitungen für das Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise vom 29. bis 31. Mai in Wittstock und die Rosentaufe.

 

Sonnabend, 28. März (öffentlich)

Frühjahrsputz der Stadt Wittstock, Rosenfreunde arbeiten am Wappenbeet. Helfer sind dazu sehr willkommen. Arbeitsgeräte bitte mitbringen. Dort wird für Interessierte auch der Frühjahrsschnitt der Rosen demonstriert.

 

Mittwoch, 8. April

Weitere Vorbereitungen für das Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise vom 29. bis 31. Mai in Wittstock und die Rosentaufe. Jetzt geht es in den Endspurt.

 

Sonnabend/Sonntag, 2./3. Mai (öffentlich)

Tag des offenen Ateliers

Sonntag, 3. Mai (öffentlich)

Tag des offenen Gartens in der Prignitz (allgemein von 10 bis 17 Uhr)

Rosenfreund und Kunstmaler Detlef Glöde und seine Frau Karin laden nach Blumenthal in ihr Atelier ein. Dort erwartet die Besucher auch ein liebevoll angelegter Rosengarten.

 

Mai

Weitere feste Termine gibt es im Mai nicht. Die Rosenfreunde treffen sich so, wie es für die Organisation des Treffens der nord-ostdeutschen Freundeskreise vom 29. bis 31. Mai in Wittstock und die Rosentaufe erforderlich ist.

 

Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Mai

Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise in Wittstock

und Feier zum 20-jährigen Bestehen der Rosenfreunde Wittstock

 

26. Mai bis 1. Juni

Weltrosenkongress in Lyon (Frankreich)

 

Sonntag, 14. Juni  (öffentlich)

Tag des offenen Gartens in der Prignitz: Petra Puls ist mit ihrer „Grünen Oase“ und dem Sonntagscafé in Jabel dabei. Die Rosenfreunde geben Unterstützung und bringen sich mit einem öffentlichen Pflanzentausch ein. Dazu ist jeder willkommen, der Pflanzen aus dem eigenen Bestand abzugeben hat und seine Sammlung ausbauen möchte.

 

Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. Juli

Rosenkongress in Uetersen: Zur Mitgliederversammlung der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde am Sonnabend sind alle Mitglieder eingeladen. Auch von den Rosenfreunden Wittstock wird eine Gruppe nach Uetersen fahren. Angeboten werden außerdem Besuche in den drei Rosenzuchtbetrieben Rosen Tantau, BKN Strobel und W. Kordes & Söhne, eine Führung durch das Rosarium Uetersen, Besuch im Arboretum Ellerhoop sowie Vorträge, Konzerte und eine Rosentaufe.

 

Sonnabend, 15. August (Termin variabel)

Rosenfreunde fahren nach Wangelin und schauen sich dort den Garten des Vereins zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse westlich des Plauer Sees (FAL e.V.) an. Der Wangeliner Garten ist der größte Kräutergarten Mecklenburgs und verfügt über Heilkräuter, Färber- und Trickpflanzen. Besucher des 1,5 Hektar großen Areals können mehr als 900 Pflanzenarten und -sorten erleben.

 

Mittwoch, 9. September

Rosenfreunde Gudrun und Rainer Kröger laden in ihren Garten nach Putlitz ein.

Treff: 18 Uhr, 16949 Putlitz, Birkenweg 17, Tel. (033981) 500 67

 

Sonnabend, 13. September (öffentlich)

Tag des offenen Gartens in der Prignitz

Den Tag des Offenen Gartens gibt es in der Prignitz seit 2009, initiiert von begeisterten Gärtnern und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Bis zu 30 Privatgärten, aber auch Landschaftsparks und Kräuterhöfe öffnen die Pforten ihrer kleinen oder großen Paradiese zum Bestaunen, Genießen, zu Führungen und zum Fachsimpeln. Der Besuch ist kostenlos, die Gärten sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Mittwoch, 14. Oktober

Jetzt können noch einmal Pflanzen und Gehölze getauscht werden. Rosenfreunde treffen sich zum Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch, Stöbern in Fachbüchern und Katalogen.

 

Mittwoch, 11. November

Rosenfreunde lassen ein ereignisreiches Jahr ausklingen. Rückschau auf 2015, Pläne für 2016. Wir stellen unseren Terminkalender zusammen. (ki)

Foto zu Meldung: Programm für 2015 mit zahlreichen Höhepunkten

Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise in Wittstock

(27.11.2014)

Von Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Mai 2015, treffen sich die nord-ostdeutschen Freundeskreise der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde in Wittstock. Damit begehen die Rosenfreunde Wittstock zugleich ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum. Jetzt steht das Programm fest. Ein Höhepunkt werden Rosenmarkt und die Taufe der Wittstock-Rosen am Sonnabend, 30. Mai, auf dem Markt zu Wittstock sein.

 

Hier das Programm im Detail.

Freitag, 29. Mai

- Anreise bis 13 Uhr: in Jabel bei Wittstock, Sonntagscafé „An der grünen Oase“, (16909 Jabel, Dorfstraße 20, Telefon 03394/405 98 91) / Begrüßung / Zum Mittag wird ein Mai-Süppchen gereicht

- 14.30 Uhr: Abfahrt nach Buddenhagen / wir besichtigen dort den Prignitzer Kräuterhof, einen Bauern-, Kräuter- und Rosengarten von Cordula Schoenegge (Fahrt mit den eigenen Pkw, Fahrzeit zirka 30 Minuten, Infos bei den Rosenfreunden Wittstock unter 0160/2812983 oder 0173/6141991)

- 18 Uhr: gemeinsames Abendessen in Wittstock, Hotel Stadt Wittstock (Röbeler Straße 21, 16909 Wittstock, Telefon 03394/49 97 35)

- 19.30 Uhr: Sonntagscafé Jabel (s.o.), Fachvortrag von Susanne Fünfstück unter dem Titel „Gärten von Piet Oudolf“, anschließend Austausch von Informationen und Erfahrungen

 

Sonnabend, 30. Mai (zum Teil öffentlich)

- ab 9 Uhr: Rosenmarkt (öffentlich) in Wittstock auf dem Marktplatz im Rahmen des Stadtfestes / Die nord-ostdeutschen Freundeskreise gestalten einen gemeinsamen Stand der GRF, Bücher, Rosenbögen und andere Materialien werden dort ausgelegt, Fragen beantwortet, Erfahrungen ausgetauscht, Mitgliederwerbung gemacht / Rosenfreunde betreuen den Stand im Wechseln / Für Fragen der interessierten Nicht-Mitglieder und Besucher wird eine Frage-Box eingerichtet.

- 11 Uhr bis 12.30 Uhr: feierliche Taufe der Wittstock-Rose (öffentlich) / moderierte Veranstaltung auf der Bühne auf dem Markt im Rahmen des Rosenmarktes

- Individuelles Mittagessen, Marktschau

- 14 Uhr: Treff vor dem Rathaus / Programm zur Auswahl:

1. Stadtführung mit Besichtigungen der alten und neuen Rosenpflanzungen in Wittstock (mit Rosenfreund und Lokalhstoriker Dr. Wolfgang Dost)

2. Gartenbesichtigung bei Rosenfreundin Elvira Valerius in Wittstock

3. Fahrt zum höchsten hölzernen Aussichtsturm Deutschlands in Blumenthal (mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 10 Minuten)

- 18 Uhr: Einladung zu einem gemütlichen ländlichen Abend im Bürgerzentrum Blesendorf zum 20-jährigen Bestehen des Freundeskreises Wittstock (16909 Heiligengrabe, Ortsteil Blesendorf, Blesendorfer Dorfstraße 15, Fahrt mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 15 Minuten) / ländliches Essen, Feuerschale, Musik, Programm der Rosenau-Schwester

 

Sonntag, 31. Mai

- 10 Uhr: Treffen im Garten von Ines und Andreas Lehmann in Blesendorf (16909 Heiligengrabe, Ortsteil Blesendorf, Blesendorfer Dorfstraße 51, Fahrt mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 15 Minuten) / Gartenführung, fachliche Gespräche, Mittagsimbiss

- ab 14 Uhr: Programm zur Auswahl:

1. Besuch im Schaugarten/Pfarrgarten der Familie Schirge in Papenbruch (Dorfstraße 19,16909 Heiligengrabe, Ortsteil Papenbruch, Telefon 03394/72 13 22, mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 10 Minuten),

2. Besuch bei Rosenfreundin Kirsten Große in Lentzke (16833 Lentzke, Brunner Straße 1, Telefon 0160/2812983, mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 50 Minuten auf der Autobahn in Richtung Süden),

3. Fahrt zum höchsten hölzernen Aussichtsturm Deutschlands in Blumenthal (mit eigenem Auto, Fahrzeit zirka 10 Minuten)

 

 

Foto zu Meldung: Treffen der nord-ostdeutschen Freundeskreise in Wittstock

Zu Besuch in Berliner und Potsdamer Gärten

(12.08.2014)

Die beiden Berliner Freundeskreise unter Leitung von Thomas Marschall und Susanne Fünfstück hatten für 2014 eingeladen, das Treffen der nordostdeutschen Freundeskreise in der Hauptstadt zu veranstalten. Natürlich war auch eine Gruppe aus Wittstock mit dabei. Vom 10. bis 12. August besuchten wir private Gärten, öffentliche Parks und Anlagen und hatten Zeit, gemütlich beisammen zu sitzen und uns auszutauschen. Alles war bestens organisiert. Ein Erlebnis der besonderen Art war der außergewöhnlch und prägnant gestaltete Garten der Familie Krietel - um nur ein Beispiel zu nennen. Die Rose stand überall im Mittelpunkt. Ein Highlight war der Besuch im Garten des legendären Staudenzüchters, leidenschaftlichen Gärtners, Autors vieler Fachbücher und Gartenphilosophen Karl Foerster in Potsdam-Bornim. Bei einer Führung erfuhren wir auch etwas über den Verein, der sich jetzt um das Gartendenkmal kümmert und dessen Pläne. (ki)

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Rosen bei BKN Strobel auf Herz und Nieren geprüft

(26.07.2014)

Natürlich standen die Blütenschönheiten im Mittelpunkt beim Besuch der Wittstocker Rosenfreunde in der renommierten Markenbaumschule BKN Strobel. Am vergangenen Sonnabend machte sich ein Bus von Kurschat-Reisen auf den Weg ins Schleswig-Holsteinische Holm. Den Rosenfreunden angeschlossen hatten sich weitere garten- und pflanzenbegeisterte Wittstocker. Bei der Führung von Züchtungsleiter Armin Eßer (Dritter von links) erfuhren sie unter anderem, dass in dem Familienunternehmen mit 100 Beschäftigten alle Pflanzen im Container herangezogen werden. BKN Strobel produziert ein Vollsortiment an Baumschulpflanzen und Rosen. Modernste Produktionstechniken und beispielhafte Qualitäten machen den Erfolg aus. Die mehr als 3 000 Artikel werden allerdings nicht an Private verkauft, sondern gehen europaweit an Gartencenter. Zusammen mit dem französischen Züchter Meilland kreiert BKN Strobel auch neue Rosensorten, eine davon ist die Wittstock-Rose. Dies sind dann auch die einzigen Pflanzen, die dort in der Erde stehen. Auf den Rosenfeldern in Holm (Foto) werden sie auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie veredelt und vermehrt an die Kunden gehen. (ki)

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"Wir brauchen einen Rosen-Fachmann bei der Stadt"

(20.07.2014)

Die Wittstocker Rosenfreunde haben es sich zum Ziel gemacht, nicht nur das Wissen um Rosen zu verbreiten, sondern auch Pflanzungen anzuregen – sowohl im öffentlichen Bereich als auch im privaten. Freundeskreisleiterin Ines Lehmann sieht da deutliche Fortschritte in den vergangenen Jahren: „Die Rosen ist heute nicht mehr die empfindliche Diva. Vor allem die modernen Züchtungen vereinen viele Vorzüge in sich, wie zum Beispiel Duft und die Fähigkeit über einen langen Zeitraum zu blühen. Außerdem sind sie sehr gesund.“ Sie plädiert auch deshalb für Rosen, weil sie in ihrer Vielfalt der Blütenformen, Farben und Wuchsformen kaum zu übertreffen sind. „Es gibt fast für jede Situation die richtige Rose“, sagt die Rosenfreundin, die ihren eigenen Garten in Blesendorf hat.

Sie sieht Wittstock auf einem guten Weg zur „Stadt der 1  000  Rosen“, betont aber, dass es ohne eine fachlich fundierte Anleitung und Konzeption auf Dauer nicht gehen wird. Ihre Überlegung: „Wittstock könnte mit Pritzwalk zusammenarbeiten und von den guten Erfahrungen dort profitieren.“

Durch ihre Arbeit in der Jury des Fassadenwettbewerbs weiß Ines Lehmann, dass sich auch im Bewusstsein der Bewohner der Dossestadt einiges getan hat. „Allmählich sind schöne Vorgärten, Topfgärten und Fassaden keine Nebensache mehr. Wenn Einfallsreichtum und Fleiß honoriert werden, dann ist das für viele ein Anreiz, selbst aktiver zu werden.“ Und seit dem vergangenen Jahr sind Rosen ein Schwerpunkt im Fassadenwettbewerb der Stadt. (ki)

 

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Es reicht nicht zu pflanzen, man muss auch pflegen

(18.07.2014)

Natürlich will Wittstock im kommenden Jahr den zahlreichen Gästen, die zur Rosentaufe erwartet werden, eine Stadt mit gepflegten und gut stehenden Rosen präsentieren. Und dazu gehören nicht nur die sechs Flächen mit der Wittstock-Rose, die in diesem Frühjahr in den Boden gebracht wurden. Hans-Joachim Mantey, Sachgebietsleiter für Grünanlagen, weist darauf hin, dass es eine Reihe von älteren Beständen gibt, die zum Teil 1995/96 gepflanzt und um 2000 noch einmal überholt wurden.

Dazu gehören unter anderem die Rosen am Kreisel Perleberger/Ecke Kyritzer Straße, in der Rosa-Luxemburg-Straße, auf dem August-Bebel-Platz – wo sich übrigens auch der Gedenkstein für Friedrich Schneider  II befindet – an der Schützenstraße hinter dem Schwedenstein, an der Einfahrt zur Waldringsiedlung, vor der Polizei, auf dem Bauhof sowie im Bereich des Museums. Dazu kommen eine Reihe von Wildrosenflächen. Ab 2000 – als die entsprechende Genehmigung von der Denkmalbehörde vorlag – wurden auch Kletterrosen an der Stadtmauer gepflanzt.

„Die Flächen mit der Wittstock-Rose haben Priorität“, sagt der Grünflächenchef. „Die zwei Mitarbeiter, die sie auch schon gepflanzt haben, sind weiterhin dafür verantwortlich. Bei den vielen Niederschlägen momentan kommen sie aber kaum nach, die Flächen unkrautfrei zu halten.“

Die Rosen in den Ortsteilen werden übrigens von den Bewohnern vor Ort gepflegt. Hans-Joachim Mantey: „Diese Unterstützung ist sehr wichtig, denn das wäre für unsere Leute nicht mehr zu schaffen.“

Die Grünflächen direkt vor dem Hotel „Röbeler Tor“ mit zirka 1  200  Rosen aus der Partnerstadt Uetersen sind vor einigen Jahren dem Besitzer zur Pflege übergeben worden. Offenbar eine gute Entscheidung. Sie sind geradezu vorbildlich in Ordnung gehalten und jetzt zur Blütezeit eine Augenweide.

Überhaupt setzt Jörg Gehrmann bei der Rosenpflege künftig auf die Unterstützung der Wittstocker Einwohner und Unternehmen. „Wir wissen, dass es nicht mit der Anschaffung der Pflanzen getan ist. Sie müssen kontinuierlich gepflegt werden. Dazu sammeln wir in diesem Jahr unsere Erfahrungen“, sagt der Bürgermeister. Er plädiert dafür, mit dem Thema gelassen umzugehen und auch nach unkonventionellen Lösungen zu suchen. (ki)

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"Rosenbeete sind für mich kein Luxus", meint Wittstocks Bürgermeister

(14.07.2014)

Die Wittstocker haben sich viel vorgenommen. Das einstige Ackerbürgerstädtchen – heute Zentrum der Ostprignitz – will seine Entwicklung auf allen Gebieten voranbringen. Dabei spielt die Rose eine erstaunliche Rolle.

 

Die Dossestadt will – weit weg von den Metropolen in einer landwirtschaftlich geprägten, dünn besiedelten Region – als Leuchtturm zu fungieren. Stadtentwicklung ist dort anspruchsvolle architektonische Leistung, aber auch kluge Entscheidungen für das Leben in der Stadt und den immerhin 18  Ortsteilen. Eine lebens- und liebenswerte Stadt soll es sein, von den Menschen als ihr Zuhause angenommen. Dafür engagieren sich nicht nur die Stadtväter und der Bürgermeister mit seiner Verwaltung, sondern auch viele Einwohner, Vereine, Unternehmen und Interessengruppen.

 

Mit dem Ziel, Wittstock zur „Stadt der 1  000  Rosen“ zu machen, werden Kräfte auch auf einen Nebenschauplatz gerichtet. Ein Luxus, findet mancher und hebt erstaunt die Augenbrauen. Gäbe es da nicht Wichtigeres?

„Natürlich gibt es immer Wichtigeres, wofür Kräfte und Geldmittel eingesetzt werden könnten“, sagt Bürgermeister Jörg Gehrmann. „Aber ein Luxus ist es in meinen Augen nicht, wenn wir uns darum bemühen, die Stadt schöner und gepflegter erscheinen zu lassen. Das macht vielleicht den Unterschied zu anderen aus, hebt uns heraus.“

Es sind seiner Erfahrung nach oft die kleinen Dinge, die den Ausschlag geben, ob man sich wohl fühlt oder nicht: „Der eine nimmt die Fülle an Rosen direkt wahr und freut sich daran. Ein anderer macht sich darüber keine Gedanken, fühlt sich einfach wohl in einer attraktiven Stadt.“ (ki)

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Mit dem Bus zu BKN Strobel

(07.07.2014)
Ein Bus des Wittstocker Unternehmens Kurschat-Reisen fährt am Sonnabend, 26. Juli, zu BKN Strobel nach Holm in Schleswig-Holstein. Angeregt und organisiert wurde der Besuch in dem renommierten Baumschulunternehmen von den Rosenfreunden Wittstock.
Holm befindet sich im Kreis Pinneberg und damit keine 20 Kilometer entfernt von Wittstocks Partnerstadt Uetersen.

Mit hochmodernen Produktionsmethoden, einer ausgefeilten Logistik und einem Vollsortiment, das mehr als 3 000 Artikel umfasst, zählt BKN Strobel heute zu den europaweit führenden Sortimentsbaumschulen für Containerpflanzen und Rosen. Seit mehr als 80 Jahren beweist der Familien­be­trieb mit derzeit 120 Mitarbeitern Kompetenz. BKN Strobel bietet ein Vollsortiment für Gartencenter und liefert  ganzjährig Laubgehölze, Koniferen, Kletterpflanzen, Bodendecker, Rosen sowie eine große Vielfalt an Obststräuchern und -bäumen.
„Wir betreiben unsere anerkannte Markenbaumschule mit Liebe und Leidenschaft“, verrät Züchtungsleiter Armin Eßer. Er war es auch, zu dem die Rosenfreunde Wittstock vor zirka einem Jahr Kontakt aufgenommen haben auf der Suche nach einer eigenen Rosen für Wittstock. In diesem Frühjahr wurde 1 400 Rosenstöcke einer neu gezüchteten Sorte an mehreren Standorten in der Dossestadt, in den Ortsteilen und in der Nachbargemeinde Heiligengrabe in den Boden gebracht. Inzwischen blühen sie mit kleinen, büschelweise erscheinenden, kirschroten Blüten.
Jetzt haben Rosen- und Pflanzenfreunde aus Wittstock und Umgebung die Gelegenheit, sich das Unternehmen anzusehen. In dem besonderen, weil auch sehr aufwändigen Bereich der Rosenzüchtung arbeitet BKN Strobel mit dem französischen Züchter Meilland zusammen. Auch die Wittstock-Rose stammt aus dieser Zusammenarbeit.

Los geht es am 26. Juli um 6 Uhr ab Wittstock. Unterwegs wird ein Frühstück geboten und auch den Mittagsimbiss liefert Kurschat-Reisen. All dies ist im Preis von 37 Euro pro Person inbegriffen.
Nach zirka dreistündiger Fahrt in Holm angekommen, werden die Teilnehmer von Arnim Eßer, Züchtungsleiter in dem Baumschulunternehmen, in Empfang genommen. Er führt die Besucher durch die verschiedenen Abteilungen von BKN Strobel, wobei ein Eindruck von der gesamten Bandbreite von Baumschulpflanzen und deren Produktion gegeben wird.
Nach der Mittagspause geht es zu den Rosenfeldern. Dort werden auch spezielle Fragen zur Züchtung beantwortet.

Die Rückreise von Holm nach Wittstock ist für spätestens 16 Uhr geplant, richtet sich aber nach dem Programm.
Wer dabei sein will, sollte sich zeitnah anmelden bei Kurschat-Reisen unter Telefon (03394) 479 90. 
 
Wichtig ist: Für die Rosenfreunde sind keine Extra-Plätze reserviert. Sie melden sich ebenfalls direkt bei Kurschat an.
(ki)

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Am 15. Juni sind Gartentor und Stalltür in Blesendorf geöffnet

(05.06.2014)

Zum Tag der offenen Stalltür lädt die Agrargenossenschaft Blesendorf-Zaatzke für den kommenden Sonntag ein. Am 15. Juni ist von 10 bis 17 Uhr jeder willkommen, der sich die neue Milchviehanlage in Blesendorf ansehen will.

Kombiniert ist das Ereignis mit dem Tag des offenen Gartens in der Prignitz, an dem wieder Ines und Andreas Lehmann in Blesendorf teilnehmen. Auch sie erwarten Gäste zwischen 10 und 17 Uhr in ihrem Landschaftsgarten rund um einen naturnah angelegten Teich. Ines Lehmann bietet eine Sammlung von Rosen, darunter viele historische und wilde, dazu seltene Gehölze, zahlreiche Stauden und Großstauden, auch viele Raritäten, außerdem Taglilien und Iris.

Die Rosenfreunde Wittstock sind an diesem Tag vor Ort und stehen den Besuchern mit ihren Tipps und Erfahrungen zur Verfügung (www.rosenfreunde-wittstock.de). Der Garten von Ines Lehmann liegt an der Blesendorfer Dorfstraße und hat die Nummer 51.

Für die Gäste, die beide Angebote nutzen wollen ganz praktisch: Zwischen Landschaftsgarten und Milchviehanlage gibt es einen Verbindungsweg von zirka 300 Metern. Der Weg ist ausgeschildert.

Die Milchviehanlage ist über den Kombinatsweg zu erreichen. Dort stehen dann schon die Ordnungskräfte bereit, die Besuchern den Weg zu den Parkplätzen weisen. Zu besichtigen ist der erst vor wenigen Wochen fertig gestellte, hochmoderne Stall für 500 Milchkühe, gestaltet nach dem Prinzip eines Außen-Klima-Stalles, außerdem der Stall für die hochtragenden Kühe und die Kälber. Neu gebaut nach modernstem Standard hat die Agrargenossenschaft auch das Melkhaus. (ki)

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Gemeinsam auf der Suche nach einem geeigneten Namen

(06.04.2014)

Die große Pflanzaktion von immerhin 1500 Rosen einer vollkommen neuen Sorte ist nun Geschichte. Sie stehen in der Innenstadt von Wittstock, in den Ortsteilen, in den Dörfern der Gemeinde Heiligengrabe, auf den Grünflächen von Firmen und Einrichtungen und in vielen privaten Gärten.

Nun geht es in die nächste Runde: Die Stadt Wittstock und der Freundeskreis Wittstock der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde wollen gemeinsam mit den Menschen in der Region einen geeigneten Namen für die neu gepflanzte Rosensorte finden. Denn die soll nicht einfach nur Wittstock-Rose heißen. Der Name sollte einen Bezug zur Stadt oder zur Region haben und gleichzeitig ihre charmanten Seiten unterstreichen, aber auch so allgemein klingen, dass die Rose vom Züchter europaweit vermarktet werden kann.
Namensvorschläge können bis zum 30. Juni an folgende Adressen gesandt werden: Stadtverwaltung Wittstock, Heiligegeiststraße 19 - 23, 16909 Wittstock/Dosse. Die Vorschläge können auch per E-mail an ✉ stadt-wittstock.dosse@t-online.de eingereicht werden. Einen entsprechenden Vordruck für das Einreichen der Namensvorschläge gibt es im Internet auf www.wittstock.de unter „Nachrichten“.
 

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Fast 1200 Rosenstöcke wurden gepflanzt

(30.03.2014)

In der letzten Märzdekade kamen 1200 wurzelnackte Sträucher einer vollkommen neuen Rosensorte in Wittstock an. Es ist die kirschfarbene Kleinstrauchrose, die das Baumschulunternehmen BKN Strobel in Holm zur Verfügung stellte, damit sie nach ihrer Taufe in Wittstock im kommenden Jahr den Namen der Stadt in ganz Europa verbreite. Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes unter Leitung von Hans-Joachim Mantey hatten alle Hände voll zu tun, das wertvolle Pflanzgut auf ausgewählten städtischen Flächen in den Boden zu bekommen. Auch die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) sowie die Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) ließen ihre je 200 Rosen pflanzen. Aktiv waren auch Bewohner einiger Dörfer der Gemeinde Heiligengrabe und der Ortsteile von Wittstock, zum Beispiel in Zootzen. Die letzten Rosen sollen bei einer Schaupflanzung am 5. April ihren Platz bekommen. Erfreulich außerdem, dass auch viele private Pflanzenfreunde und kleinere Unternehmen einige Exemplare der künftigen Wittstock-Rose haben und in ihren Gärten und Grünanlagen pflanzen wollen. Ausführliche Infos gibt es unter „Eine Rose für Wittstock“. Fotos finden sich in der Galerie. (ki)

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Frühjahrsputz auf dem Wappenbeet am 28. und 29. März

(19.03.2014)

Auch in diesem Jahr werden die Rosenfreunde Wittstock sich des Wappenbeets an der Pritzwalker Chaussee annehmen. Der Frühjahrsputz dort ist für Freitag und Sonnabend, 28. und 29. März, geplant.

Erstmals sind zwei Tage vorgesehen. Es sei einfach sehr viel zu tun, begründete Freundeskreisleiterin Ines Lehmann. Die gesamte Fläche muss sorgfältig von Unkräutern und Gräsern befreit werden, um den dort im Laufe der Jahre gepflanzten Rosen einen guten Start in die neue Saison zu ermöglichen. Das allein kostet viel Zeit.

Außerdem bekommen die Rosen ihren Frühjahrsschnitt. „Es ist zwar noch etwas zeitig dafür“, sagt Ines Lehmann, „aber bei der Witterung in diesem Jahr ist nicht zu erwarten, dass es noch mal stärkeren Frost gibt, der die nach dem Schnitt frisch austreibenden Rosen schädigen würde.“

In Absprache mit der Stadtverwaltung sollen am 28. und 29. März auch noch mal 53 neue Rosen gepflanzt werden für die Babies, die 2013 in Wittstock geboren wurde. Es werden dort die letzten Pflanzungen sein, bevor das Beet dann abgeschlossen wird. Die Tradition der Rosen für neugeborene Wittstocker soll in den kommenden Jahren an anderen Standorten fortgeführt werden, die besser geeignet sind.

Schließlich wird die Fläche beim Frühjahrsputz auch noch mit Schredder bedeckt.

Die Rosenfreunde hoffen bei diesen umfangreichen Arbeiten auf tatkräftige Unterstützung von interessierten Wittstockern. Wer helfen will, sollte am Freitag oder Sonnabend ab 9 Uhr mit geeignetem Arbeitsgerät am Wappenbeet sein. (ki)

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Blick über den Gartenzaun lohnt sich: Unsere Empfehlungen

(16.03.2014)

Wir Rosenfreunde schauen gern bei andern über den Gartenzaun – um uns Anregungen zu holen, dazu zu lernen und uns einfach daran zu erfreuen, was Pflanzen- und Gartenliebhaber in ganz Brandenburg und darüber hinaus geschaffen haben. Eine Auswahl von Veranstaltungen, offenen privaten Gärten, berühmten Gartendenkmalen und attraktiven Ausflugszielen haben wir für 2014 unter „Termine“ und dann „Weitere Termine“ zusammengestellt. Es lohnt sich, mal nachzuschauen. (ki)  
 

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Neue Blütenschönheit ist auf dem Weg nach Wittstock

(14.03.2014)

Die 1 200 Rosenstöcke einer vollkommen neuen Sorte für Wittstock werden derzeit für den Transport vorbereitet. Diese Auskunft bekam Rosenfreundin Ines Lehmann am Mittwoch von BKN Strobel, der Markenbaumschule in Holm, Schleswig-Holstein, die die künftige Wittstock-Rose gezüchtet und zur Verfügung gestellt hat.
Spätestens in der kommenden Woche werden die Pflanzen in der Dossestadt bei der Gärtnerei Gaetke eintreffen. Von dort aus sollen einige hundert Stück weitergegeben werden in die Ortsteile und nach Heiligengrabe, wo in eigener Regie gepflanzt wird.
Mit 600 Stück die größte Anzahl wird im Stadtgebiet von Wittstock in die Erde gebracht. Grünanlagenchef Hans-Joachim Mantey hat in den vergangenen Wochen mit seinen Mitarbeitern den Boden an den geplanten Pflanzstellen sorgfältig vorbereitet.
Rosen sind Tiefwurzler und brauchen demzufolge ein tiefgründiges Pflanzbett mit nahrhafter Erde. „Wir haben guten Mutterboden mit Humus gemischt, dazu auch Lehm für die Wasserhaltefähigkeit in den Boden gebracht“, schildert Hans-Joachim Mantey. Die Flächen an der Stadthalle, am Lidl-Kreisel, am Schwedenstein, Ecke Werderstraße und auf dem August-Bebel-Platz sind vorbereitet, der Bereich vor der Schwimmhalle soll bis zum Wochenende fertig werden.
Für die Fläche an den Wallanlagen direkt hinter dem ehemaligen Bürgermeisterhaus nahe dem Museum steht die denkmalrechtliche Erlaubnis zum Pflanzen von Rosen noch aus. Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben dazu: „Wir haben von der Unteren Denkmalbehörde die Information bekommen, dass sie jetzt die Obere Denkmalbehörde in der Angelegenheit eingeschaltet hat.“ (ki)

 

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Zusammenarbeit mit der AG Film des Gymnasiums vereinbart

(10.03.2014)

Eine wichtige Vereinbarung haben die Rosenfreunde kürzlich mit dem Gymnasium Wittstock getroffen. Die dort tätige Arbeitsgemeinschaft Film unter der Leitung von Silvana Henschke hat sich bereit erklärt, einen Film über den Einzug der neuen Rose in Wittstock zu drehen. Die Schüler wollen die Pflanzarbeiten im Film festhalten, sie wollen verfolgen, wie sich die Sträucher entwickeln und in diesem Jahr hoffentlich auch schon blühen. Auch die Suche nach einem geeigneten Namen wird ein Thema sein.
Ergänzt durch Interviews mit den Akteuren soll ein Film entstehen, der bei der Rosentaufe zum Stadtfest am 30. Mai 2015 gezeigt werden kann. Sowohl die Schüler als auch die Rosenfreunde freuen sich auf die Zusammenarbeit, die von beiden Seiten als sehr nützlich betrachtet wird. (ki)

 

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Rosen sind bestellt, Pflanzflächen werden vorbereitet

(04.03.2014)

Jetzt wird es ernst. In Wittstock wird in diesem Frühjahr eine ganz besondere Rosensorte gepflanzt. Eine, die ganz speziell der schönen Stadt mit den alten Gemäuern, der reichen Geschichte und der lebenswerten Gegenwart gewidmet werden soll.

Mehr als 1400 Stück der künftigen Wittstock-Rose sind beim Familienunternehmen BKN Strobel - das sie gezüchtet hat und sie den Wittstockern zur Verfügung stellt - verbindlich geordert. Ines Lehmann von den Wittstocker Rosenfreunden hat nach mehreren Absprachen mit Vertretern der Stadt und des städtischen Bauhofs nun auch die Skizzen für die einzelnen Pflanzflächen zu Papier gebracht. Sie sollen später denjenigen, die pflanzen, als Orientierung dienen. Der Bauhof ist in diesen Tagen dabei, die vorgesehenen Pflanzflächen vorzubereiten. So wird zum Beispiel der Boden tiefgründig ausgetauscht, wo er nicht geeignet ist, und ansonsten tief gelockert.

Weil überall in Deutschland - so auch bei BKN, der anerkannten Markenbaumschule in Holm, Schleswig-Holstein - das Wetter frostfrei ist, kann schon bald mit dem Eintreffen der wurzelnackten Rosen gerechnet werden.

(Alle weiteren Infos lesen Sie unter „Eine Rose für Wittstock“.)

(ki)

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Würdiger Abschluss für das Wappenbeet

(13.02.2014)

Das Wappenbeet an der Pritzwalker Straße, nahe dem Abzweig nach Jabel, soll in diesem Jahr zu einem Abschluss gebracht werden. Dazu verständigten sich die Rosenfreunde Wittstock am vergangenen Mittwoch.

Von Dajana Barnitt in ihrer Zeit als Rosenkönigin mit Hilfe von Sponsoren angelegt, wurden dort in den vergangenen Jahren für die Wittstocker Babys Rosenstöcke gepflanzt, zirka 100 Stück pro Jahr. Eine schöne Idee. Doch der Standort hat einige gravierende Nachteile.

Die bepflanzten Flächen sind zum Beispiel nur mit großem Aufwand per Hand sauber zu halten. Außerdem ist die Fläche für Vorüberfahrende schlecht zu erkennen. Und: Wittstocker, die mit ihren Kindern die Pflanzung besuchen und sich ihre Rose ansehen wollen, können nur dorthin gelangen, wenn sie gegen Regeln des Straßenverkehrs verstoßen. Parkmöglichkeiten gibt es im Umkreis keine.

Dazu hatte es bereits im vergangenen Sommer eine Beratung der Rosenfreunde mit dem Bürgermeister und den verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt gegeben. Damals wurde auch darüber nachgedacht, das Beet mittelfristig abzuschließen.

Ideen der Rosenfreunde, die Fläche vollkommen umzugestalten und in den Farben der Stadt anzulegen, wurden am Mittwoch noch einmal diskutiert. Freundeskreisleiterin Ines Lehmann: „Egal, wie die Fläche gestaltet ist, der hohe Arbeitsaufwand bleibt.“

Um die Pflanzung für die Babys würdig abzuschließen, hat sie vorgeschlagen, auf dem vorhandenen Wappen die 53 roten Rosen für die Neugeborenen von 2013 zu pflanzen. Dazu noch zwei Reihen mit weiß Blühenden, damit das Beet ringsum einen rosigen Rahmen hat. In der Mitte, wo noch keine Rosen gepflanzt sind, soll mit farbigem Schredder die Wappenform noch einmal aufgefrischt werden.

Das soll am 28. und 29. März passieren, wenn die Rosenfreunde ihren alljährlichen Arbeitseinsatz auf dem Wappenbeet haben. „Das ist eine umfangreiche Arbeit“, so Ines Lehmann. „Wir würden uns freuen, wenn uns Wittstocker dabei unterstützen könnten.“ Die Rosenfreunde wissen, dass es nicht die beste und wohl auch nicht die letzte Lösung für das Wappenbeet ist. Doch sie wollen damit auch erst einmal Zeit gewinnen. Denn in den nächsten zwei Jahren kommt viel Arbeit auf sie zu.

In diesem Jahr sollen auf ihre Initiative und die der Uetersener Bürgermeisterin hin in Wittstock und den Ortsteilen zirka 1 400 Rosen gepflanzt werden. Es sind Stöcke der Rose, die die Baumschulfirma BKN Strobel aus der eigenen Züchtung für Wittstock zur Verfügung gestellt hat. Derzeit sind die Mitarbeiter des Bauhofs dabei, die Flächen dafür vorzubereiten.

Und die Wittstock-Rose soll ein Jahr später einen Namen bekommen. Es ist das Jahr, in dem die Städtepartnerschaft zwischen Uetersen und Wittstock 25 Jahre besteht. Gleichzeitig feiern die Rosenfreunde ihr 20-jähriges Bestehen.

Die Taufe der Wittstock-Rose wird im Rahmen des Stadtfestes am 30. Mai 2015 sein. Für dieses Wochenende organisieren die Rosenfreunde neben einem großen Rosenmarkt und der Taufe auch ein Treffen der Nord- und ostdeutschen Freundeskreise in Wittstock. (Kirsten Große)

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Die Tage werden endlich wieder länger

(10.02.2014)

Die Tage werden jetzt wieder spürbar länger. Anfang Januar ging die Sonne morgens um 8.27 Uhr auf und es dauerte immerhin drei bis vier Tage, bis sie nur eine einzige Minute eher am Horizont auftauchte. Für den Menschen ist das nicht zu erspüren. Zu merken ist in den Wochen um die Wintersonnenwende für all jene, die sich nach dem Frühling sehnen, nur, dass sich lange gar nichts tut. Sechs Wochen später allerdings ist die Veränderung deutlicher und wird langsam auch spürbar. Jetzt geht die Sonne täglich zirka zwei Minuten eher auf: am 15. Februar um 7.36, am 16. Februar schon um 7.34 Uhr. Wenn man den um täglich zwei Minuten späteren Sonnenuntergang noch hinzurechnet, sind es täglich zirka vier Minuten mehr Tageslicht. – Es wird! Und so dürfen wir unsere Vorfreude auf den Frühling pflegen. (Kirsten Große)

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Geschenk an die Stadt:

(03.02.2014)

Die Rosenfreunde arbeiten seit dem Sommer 2013 daran, für Wittstock eine eigene Rose zu bekommen, die sie der Stadt widmen wollen. Denn im Jahr 2015 begeht der Freundeskreis sein 20-jähriges Jubiläum. Parallel dazu hat sich aus Anlass des 25-jährigen Bestens der Städtepartnerschaft zwischen der Rosenstadt Uetersen und der Bischofsstadt Wittstock auch die Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen darum bemüht. Sie möchte, dass die neue Rose in beiden Städten wächst und gedeiht. Seit Dezember 2013 steht fest, dass dieses Vorhaben nicht unmöglich ist. BKN Strobel hat dem Freundeskreis aus dem eigenen Züchtungssortiment eine Rose zur Verfügung gestellt. Sie soll 2014 gepflanzt und am 30. Mai 2015 feierlich getauft werden.

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„Im Garten meiner Kindheit ...“

(25.01.2014)

 

Die drei Rosenau-Schwestern singen von Rosen und wollen bei der Taufe der Wittstock-Rose mit ihrem Programm dabei sein: Sie wollen die Menschen mitnehmen auf eine Reise. Die beginnt sinnlich in einem Rosengarten und führt durch unterschiedliche Situationen, wie sie das Leben eben bereit hält. Seit einem Jahr wagen sich die Rosenau-Schwestern mit ihrem Programm gelegentlich auf die Bühne. Als sie von den Vorhaben der Wittstocker Rosenfreunde erfuhren, waren sie begeistert – und sie versprachen: Wir sind bei der Rosentaufe mit unseren Liedern dabei.

Gesungen und getextet, Instrumente gespielt und sich ausprobiert haben sie eigentlich schon von klein auf. Da wurden Schlagermelodien mit eigenen Texten unterlegt und zu familiären Anlässen vorgetragen. Kinderlieder entstanden und bald auch eigene Kompositionen, in denen Alltagssituationen und die Probleme, die das Leben mit sich bringt, verarbeitet wurden. Ein paar handwerkliche Grundlagen halfen dabei, es gut und immer besser zu machen. Anke hatte Klavierunterricht, Grit nahm Unterricht in Gesang. Und Heike: „Sie ist die treibende Kraft, eigentlich immer schon gewesen“, verrät Grit über die älteste der drei Schwestern.

Inzwischen sind ihre Kinder aus dem Gröbsten, im Job läuft es rund, die eigenen (Rosen-) Gärten sind angelegt – nun war die Zeit reif. „Jetzt musste heraus, was da schon so lange in uns geschlummert hat“, sagt Anke, in Wuthenow zu Hause. Seit einem Jahr haben die Rosenau-Schwestern ein festes Programm.

Zum ersten Mal öffentlich präsentiert haben sie es im Neuruppiner Café Hinterhof bei einem der Tanzfeste. „Dort hatten wir sozusagen eine geschützte Atmosphäre mit einem wohlwollenden Publikum“, erinnert sich Heike, die ihren Lebensmittelpunkt in Bad Wilsnack hat. Und von diesem wurden sie ermuntert, sich in die Öffentlichkeit zu trauen.

Das Programm beginnt mit einem besonders emotionalen Lied – Heike singt und Anke sitzt am Klavier – das den Zuhörer gefangen nimmt: „Im Garten meiner Kindheit, da blühen die Rosen. Hab mich oft in dieser Sinnlichkeit verloren – und meine Sorgen wurden leicht.“

Nur zu gern erinnern sich die drei Schwestern an den Vorgarten voller Rosen bei den Eltern in Karstädt. Rosen, die üppig blühten – und es Sommer für Sommer noch immer tun – und die bei den Mädchen einen tiefen Eindruck fürs Leben hinterlassen haben. Sie lieben Rosen: Grit vor allem die gelben, Heike ganz besonders die roten und Anke mag es bunt im Rosengarten. „Und dann tragen wir auch noch den Namen Rosenau – ganz  klar, dass es auch in unserem Programm immer wieder um Rosen geht“, macht Grit deutlich, die mit ihrer Familie nahe bei den Eltern in Karstädt lebt.

Sie ist es auch, die durch das Programm führt und dabei auch Rosengedichte einflicht. Und sie erzählt die eine oder andere Geschichte über die Blütenschönheiten, die die Menschen schon immer berührten: Etwa die von der Rose Gloria Dei, die zu Beginn des Zweiten Weltkrieges von dem französischen Züchter Francis Meilland als Neuzüchtung nach Deutschland, England, Italien und in die USA geschickt wurde und die – weil der Krieg eine Verständigung untereinander verhinderte – in all diesen Ländern unterschiedliche Namen bekam. Und Grit erzählt von den Geschwistern Sophie und Hans Scholl, die ihre Widerstandsgruppe gegen die Nazis „Weiße Rose“ nannten – symbolisch das Weiß für den Frieden und die moralische Reinheit, symbolisch aber auch die Stacheln für den Widerstand.

„Wir sind Laien und bestimmt nicht perfekt, aber wir haben eine Botschaft zu vermitteln“, sagt Heike. „Und wir spüren, dass wir unser Publikum berühren, wenn wir von dem singen, was wir erleben – weil es anderen auch so geht wie uns.“

(Kirsten Große)

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Freude an Rosenblüten bis in den Winter hinein retten

(06.01.2014)

Wenn die Weihnachtszeit vorüber ist, dann freuen wir uns auch wieder auf andere Dekorationen. Die Rosenblätter, die den ganzen Herbst über sorgfältig gesammelt wurde, können jetzt in Szene gesetzt werden. In unterschiedlichen Farben, mal lose, mal noch in Form der Knospe oder geöffneten Blüte werden sie am besten in einer breiten Schale platziert. Einen schönen Kontrast dazu bilden die getrockneten Blütenköpfe der Wilden Karde und die getrockneten Blütenstände von Frauenmantel und Hortensie. Ein hübsches kleines Stück von rostigem Eisen passt immer dazu. Diese Deko kann immer wieder verändert werden, wenn zum Beispiel nach einem Winterspaziergang noch ein paar zarte Zapfen oder etwas Moos hinzugefügt werden. (ki)

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Letzte Rose 2013 oder die erste im neuen Jahr?

(02.01.2014)

Das noch immer viel verbreitete Vorurteil, Rosen seien heikle Gartenpflanzen, kann zumindest mit dieser Rose von David Austin widerlegt werden. Der englische Züchter nannte sie "Falstaff". Ihren Hauptflor hat sie zwischen Juni und September. Doch bei den milden Temperaturen der vergangenen Wochen hat der Strauch noch einmal getrieben und einige Winterblüten hervorgebracht. Sie sind nicht so perfekt geformt wie im Sommer, lassen auch den typischen, intensiven Duft vermissen, mit ihrer karmesinroten Farbe aber sind sie inmitten des Wintergraus allemal eine Freude. (ki)

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Dunkelrot und sehr gesund: Wittstock bekommt eine eigene Rose

(10.12.2013)

Wittstock bekommt zum Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Uetersen eine eigene Rosensorte / Standorte müssen jetzt vorbereitet werden

Ursprünglich sollte es eine Überraschung werden. Zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft in 2015 wollte die Rosenstadt Uetersen den Wittstockern eine eigene Rose schenken. Inzwischen ist viel Bewegung in die Aktion gekommen, sodass es schon längst kein Geheimnis mehr ist.

 

Eine besondere Rose soll es sein – eine, die den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt unterstreicht und die zu den altehrwürdigen Backsteinmauern von Wittstock passt. Keine Edelrose also, sondern eher eine mit einem Hauch Wildcharakter. Darüber waren sich die Rosenfreund schnell einig, als sie von dem Vorhaben erfahren haben. Und natürlich haben sie es sich auch nicht nehmen lassen, aktiv dabei mitzumischen. Denn auch sie hatten – unabhängig von der städtepartnerschaftlichen Aktion – vor fast zwei Jahren Kontakte geknüpft zum Rosenzüchter Kordes und Söhne wegen einer Wittstock-Rose. Der Freundeskreis wollte im 20. Jahr seines Bestehens für 2015 damit ein Zeichen setzen. Mit Züchtungsleiter Thomas Proll waren bei einem Besuch bei Kordes in Sparrieshoop schon im August 2012 Details besprochen worden. Doch Proll hatte nicht sogleich eine geeignete Rosensorte zur Verfügung.

 

Dann kam die Idee der Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen, den Wittstockern zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft im Jahr 2015 eine Rose zu schenken, die nur für sie gezüchtet wurde. Sie soll ihren Vorstellungen nach sowohl in Wittstock als auch in Uetersen gepflanzt werden. Das von Andrea Hansen angesprochene Baumschul- und Rosenunternehmen BKN Strobel – mit Sitz in Holm, zirka zehn Kilometer von Uetersen entfernt – hat sich daraufhin an die Arbeit gemacht. Züchtungsleiter Armin Eßer, der auch im fachlichen Beirat der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde sitzt, hat den Kontakt zu den Rosenfreunden Wittstock gesucht – ganz einfach deshalb, weil er der Überzeugung ist, dass die Rosenfreunde als Fachleute vor Ort bei diesem Vorhaben wichtige Ansprechpartner sind. Seit dem Sommer gab es viele Gespräche zwischen Freundeskreisleiterin Ines Lehmann und Armin Eßer.

 

Und am 6. Dezember kam aus Holm die entscheidende Nachricht: BKN Strobel hat aus der Reihe der eigenen Züchtungen eine Rose für Wittstock ausgewählt: eine ADR-Rose, mit dunkelroten, kugeligen Blüten, die bogig überhängend wächst, zirka 80 Zentimeter hoch wird und zur Gruppe der Kleinstrauchrosen gehört. Ines Lehmann: „Wir wissen jetzt endlich, wie sie aussieht und sind froh darüber, dass es eine sehr gesunde Rose ist und dass sie gut zu den Farben von Wittstock passt.“

 

1 000 Stück davon liegen in den Kühlzellen von BKN Strobel bereit. Jetzt kommt auf die Wittstocker einiges an Arbeit zu. Ines Lehmann hatte mit den Rosenfreunden bereits konkrete Vorstellungen erarbeitet über geeignete Flächen, auf denen die Wittstock-Rose stehen könnte. So bieten sich zum Beispiel die Kreisel der Stadt an beziehungsweise die kommunalen Flächen um die Kreisel herum. Ihr Konzept trug sie kürzlich im Kulturausschuss der Stadt vor. Dort hat sie auch deutlich gemacht, dass die Flächen sorgfältig vorbereitet werden müssen. Rosen brauchen einen tiefgründigen und guten Boden. Kulturausschussvorsitzender Dr. Wolfgang Dost: „Das Konzept ist eine solide Grundlage. Jetzt können wir über die Details diskutieren.“ Damit könnte schon nach der Stadtverordnetenversammlung ab 18. Dezember begonnen werden. Und es gibt inzwischen auch einen mit der Stadt weitgehend abgestimmten Zeitplan. Zum Frühjahrsputz am 12. April nächsten Jahres sollen die Rosenstöcke gepflanzt werden. Sie haben dann mehr als ein Jahr Zeit, einzuwurzeln und sich zu entwickeln. Im Sommer 2015 werden sie blühen.

 

Wenn die Stadt Wittstock dann Ende Mai 2015 ihr großes Stadtfest feiert, soll in diesem Rahmen die Rose getauft werden. Ines Lehmann: „Zum 30. Mai 2015 werden wir Gäste aus benachbarten Freundeskreisen, den Vorstand der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, Rosenzüchter und -anbieter, die Uetersener Partner und einen Taufpaten nach Wittstock einladen und der Wittstock-Rose bei einer feierlichen Taufe ihren endgültigen Namen geben.“

 

Bei der Suche nach einem passenden Namen setzt die Rosenfreundin auf die Unterstützung der Wittstocker und aller Menschen in der Region.

 

Eine Rosenstadt wie Uetersen ist Wittstock mit einer eigenen Rosensorte natürlich noch lange nicht – doch dem Ziel, Stadt der 1 000 Rosen zu werden, auf jeden Fall ein beträchtliches Stück näher gekommen.                         (Kirsten Große)

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Wittstock bekommt eine eigene Rose

(07.12.2013)

Jetzt ist es heraus: Die Stadt Wittstock wird eine eigene Rose bekommen. Am 6. Dezember kam aus Holm, Kreis Pinneberg, die entscheidende Nachricht. BKN Strobel hat aus der Reihe der eigenen Züchtungen eine Rose für Wittstock ausgewählt: eine ADR-Rose, mit kirschfarbenen, kleinen kugeligen Blüten, die bogig überhängend wächst, bis zirka 100 Zentimeter hoch wird und zur Gruppe der Kleinstrauchrosen gehört.

Freundeskreisleiterin Ines Lehmann: „Wir wissen jetzt endlich, wie sie aussieht und sind froh darüber, dass es eine sehr schöne und äußerst gesunde Rose ist." 2500 Stück davon liegen in den Kühlzellen von BKN Strobel bereit.

Jetzt kommt auf die Wittstocker einiges an Arbeit zu. Gepflanzt werden soll die Sorte aus Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Uetersen, der Rosenstadt, und Wittstock. Am 5. April im Rahmen des offiziellen Frühjahrsputzes bekommen die Sträucher ihren Platz in Wittstock. Dann läuft in der Öffentlichkeit auch die Suche nach einem geeigneten Namen an. Denn natürlich wird sie nicht einfach Wittstock-Rose heißen und selbstverständlich wird es eine feierliche Rosentaufe geben. (ki) 

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Mit fachlichen Tipps und Staudenangebot auf der Gewerbeschau

(02.09.2013)

 

Wenn auf der Gewerbeschau am Sonnabend, 7. September, auf dem Wittstocker Stadtberg der Regionalmarkt startet, werden dort auch die Rosenfreunde mit einem Stand vertreten sein. Der Gemeinschaftsstand der regionalen Direktanbieter ist vom Technologie- und Gründerzentrum sowie der Stadt Wittstock in diesem Jahr zum ersten Mal organisiert worden.

Unter dem Motto „Regional – erste Wahl“ bieten Unternehmen aus der Ernährungswirtschaft ihre Produkte an. Besucher können Fleisch und Wurstwaren, Fisch, Gemüse, Backwaren, Säfte und andere Getränke, Kräuter, Eier und Honig kaufen. Der Regionalmarkt ist vor der Tischlerei Köhler entlang der Mecklenburger Straße zu finden und von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Rosenfreunde fühlen sich in diesem Rahmen gut aufgehoben. Zwar ist die Hauptblüte der Rosen längst vorbei, fachlicher Rat aber ist zu jeder Jahreszeit nützlich. So ist am Stand willkommen, wer sich über die Rosen, ihre Begleitstauden und das Thema Garten allgemein austauschen möchte. Entsprechendes Infomaterial der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde liegt aus. Wer sich mit dem Gedanken trägt, Mitglied zu werden, kann das Formular vor Ort gleich ausfüllen.

Außerdem gibt es gegen eine kleine Spende ein Glas Rosensekt. Darüber hinaus bieten die Rosenfreunde Stauden, Gehölze, Kräuter und Gräser an, die beim Umpflanzen und Umgestalten im eigenen Garten übrig geblieben und einfach zu schade für den Kompost sind. Manch einer hat bekanntlich besondere Freude daran, einen kleinen Ableger zu hegen und zu pflegen, bis er die Mühe mit Blüten lohnt. 

Kirsten Große

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Zu Ehren einer Königin: Wittstock feierte erstes Rosenfest

(07.07.2013)

Mit der Versteigerung des Rosenblütenkleides, dem Auftritt der Funkengarde, einer Rosenschau und fachlichen Gesprächen rund um Pflanzen und deren Pflege war das Rosenfest am vergangenen Sonntag eine Veranstaltung ganz nach dem Geschmack der Wittstocker und Gäste.

Die kamen zahlreich – mehr als 450 müssen es gewesen sein – und sie nahmen sich Zeit. Bernd Haase, Chef der gleichnamigen Gärtnerei, als Gastgeber und die Rosenfreunde als Veranstalter hatten sich zusammen getan und das erste Rosenfest in Wittstock gemeinsam auf die Beine gestellt. Es sollte einerseits die Tradition der Rosenschauen im Rathaus fortsetzen, die in der Vergangenheit von den Rosenfreunden mit sehr großem Aufwand organisiert wurden, so erklärte Rosenfreund Kurt Friedl bei der Eröffnung, gleichzeitig aber einen weiteren Rahmen bieten, der noch mehr Menschen anspricht und die Veranstaltung zu einem Fest werden lässt.

Und das erste in dieser Form bot am Sonntag gleich einige Höhepunkte. In einem der Gewächshäuser hatten die Rosenfreunde einen wahren Augenschmaus angerichtet. Fast 100 unterschiedliche Sorten an Rosen waren dort ausgestellt – nahezu alles, was die Gärten u diesem Zeitpunkt zu bieten hatten. „In diesem Jahr hat sich die Hauptblüte bei den Rosen auf einen relativ engen Zeitraum zusammen gedrängt. Deshalb hatten wir vor wenigen Tagen noch eine wahre Fülle von Blüten, die dann aber auch durch Wind und viel Regen relativ schnell unansehnlich wurden“, schilderte Elvira Valerius die Situation und freute sich gleichzeitig, dass doch noch so viele Sorten für die Schau zusammen gekommen waren. Besucher ließen sich erklären, dass je nach Herkunft manche Rosen fünf, andere sieben Blätter an einem Stengel haben, welchen besonderen Duft die Moosrose über die Drüsenhaare unter der Blüte entwickelt, dass Schnittrosen nicht für den Duft, sondern für eine lange Haltbarkeit der Blüte gezüchtet werden und dass man einmal blühende Sorten erst nach der Blüte schneidet. Ganz in Ruhe betrachteten sie die unterschiedlichen Formen und Farben der Blütenschönheiten und nahmen die Vielfalt an Düften wahr, die ihnen bei einigen Sorten überreich entströmt.

Wer sich also seine Lieblingsrose ausgesucht hatte, konnte sich auch gleich über geeignete Begleitpflanzen informieren. Die Mitarbeiter der Gärtnerei Haase hatten sich gut auf den Ansturm vorbereitet.

Alle Aufmerksamkeit hatte Jennifer Pohlmann, als sie – gehüllt in ein farbenprächtiges Kleid aus echten Rosenblüten – die improvisierte Bühne betrat. Bereits seit 4 Uhr morgens hatte Rosenfreundin Dajana Barnitt an diesem Kleid gearbeitet. Um ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen, platzierte sie unzählige Blüten und Blätter mit einem Heißkleber auf dem zarten Stoff. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Der Landtagsabgeordnete Dieter Groß hatte die Aufgabe übernommen, auf dem Höhepunkt des Rosenfestes diese einzigartige Kleid

zu versteigern. Mit dem Erlös – so die Idee von Dajana Barnitt, die selbst Rosenkönigin und mit ihrem Mann Frank zusammen

zwei Jahre lang Prinzenpaar des Wittstocker Carneval Clubs war – soll die Tanzgarde des WCC unterstützt werden. Die Versteigerung lief anfangs etwas schleppend, weil die Besucher nur schüchtern boten. Doch dann kamen doch noch 307 Euro zusammen. Dieter Groß hatte 200 Euro dazugegeben, in seinem Namen und in dem der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, um die Jugendarbeit zu unterstützen. Mit dem Geld soll den Mädchen der Funkengarde und der Blauen Garde ermöglicht werden, auch zu Auftritten außerhalb von Wittstock zu fahren.

In einem Fachvortrag gab Gärtnermeister Bernd Haase Tipps zum Pflanzen von Rosen sowie zu Schnitt und Pflege der edlen Sträucher.

Am Rande gab es eine Gesprächsrunde, bei der Rosenfreunde und Stadtverordnete sich dazu verständigten, das Thema Rosen im Stadtbild allen Abgeordneten nahe zu bringen. Klar wurde, dass das Ziel, Stadt der 1 000 Rosen zu werden, nur mit gemeinsamen Anstrengungen zu erreichen ist. Im Herbst soll in der Dossestadt übrigens eine neue Rosensorte gepflanzt werden, die auf einen

mit der Stadt Wittstock verbundenen Namen getauft wird. Wittstocker haben die Möglichkeit, sich mit ihren Vorschlägen an

der Namenssuche zu beteiligen. (Kirsten Große)

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Erstes Fest rund um die Rose steht bevor

(01.07.2013)

Das erste Wittstocker Rosenfest wird am Sonntag, 7. Juli, in der Gärtnerei Haase, Meyenburger Chaussee 25, veranstaltet. Die Rosenfreunde Wittstock als Freundeskreis in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde laden ein, diesen Tag der Königin der Blumen zu widmen, sich an Blüten und Düften zu erfreuen, fachliches Wissen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, was Wittstock auf dem Weg zur „Stadt der 1 000 Rosen“ voranbringt.

Zwischen 10 und 15.30 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Nach der Eröffnung durch das Stadtoberhaupt und Rosenkönigin Ninett wird ein Kleid aus echten Rosenblüten präsentiert. Die Idee stammt von Rosenfreundin Dajana Barnitt, die selbst Rosenkönigin gewesen ist und mit ihrem Mann Frank zusammen für den Wittstocker Carneval Club zwei Jahre Prinzenpaar war. Sie will am 7. Juli schon morgens um 4 Uhr mit dem Nähen beginnen, damit dieses besondere Kleid auch pünktlich fertig wird. „Mit dem Erlös aus der Versteigerung soll die Jugendarbeit des WCC Clubs unterstützt werden, denn die Wittstocker Vereine müssen zusammenhalten“, kündigt sie an. „Außerdem soll ein Teil des Geldes für das Projekt ‚Eine Rose für Wittstock‘ verwendet werden.“ Letzteres hat das Ziel, eine Rose zu taufen, die einen mit der Dossestadt verbundenen Namen trägt.

Nach einer getanzten Showeinlage des WCC wird gegen 12 Uhr die amerikanische Versteigerung des Blütenkleides beginnen. Der Landtagsabgeordnete Dieter Groß will die Moderation dafür übernehmen.

Die Stunde vor der Versteigerung soll für eine Gesprächsrunde genutzt werden, in der sich die eingeladenen Abgeordneten, Vertreter der Stadtverwaltung, Rosenfreunde und weitere interessierte Besucher über Rosen in Wittstock austauschen. Freundeskreisleiterin Ines Lehmann: „Wir wollen Ideen sammeln, wo Rosen gepflanzt werden können, und hören, welche Vorstellungen es zum Thema gibt.“

Ab 14 Uhr gibt es auf der Terrasse der Familie Haase einen Fachvortrag. Unter dem Titel „Altes Fachwissen neu erzählt“ berichten die Gärtner von ihren Erfahrungen und denen der Vorfahren.

Eine Tombola bietet Besuchern die Möglichkeit, beim Rosenfest auch etwas zu gewinnen. Die Preise werden ab 15 Uhr vergeben. Es wird ein Glücksrad aufgestellt. Kinder können sich auf der Hüpfburg und beim Schminken vergnügen beziehungsweise am Pflanztisch der Gärtnerei Haase lernen, wie man mit Pflanzen umgeht. Ein Imker aus Blumenthal wird vor Ort sein, Fragen beantworten und seine Produkte anbieten. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.

Zu den Höhepunkten des Rosenfestes wird die Table-Show gehören. Die Rosenfreunde präsentieren Rosensorten, die in ihren Gärten zu diesem Zeitpunkt in Blüte stehen. Dabei wird Gelegenheit sein, sich über deren Vorzüge oder Schwächen auszutauschen und praktische Tipps rund um die Rose und deren Pflege zu bekommen. (Kirsten Große)

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Fest um Wittstock und die Rosen am 7. Juli

(27.06.2013)

Das erste Wittstocker Rosenfest wird am Sonntag, 7. Juli, in der Gärtnerei Haase, Meyenburger Chaussee 25, veranstaltet. Die Rosenfreunde Wittstock als Freundeskreis in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde laden ein, diesen Tag der Königin der Blumen zu widmen, sich an Blüten und Düften zu erfreuen, fachliches Wissen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, was Wittstock auf dem Weg zur „Stadt der 1 000 Rosen“ voranbringt.
Zwischen 10 und 15.30 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Nach der Eröffnung durch das Stadtoberhaupt und Rosenkönigin Ninett wird ein Kleid aus echten Rosenblüten präsentiert. Die Idee stammt von Rosenfreundin Dajana Barnitt, die selbst Rosenkönigin gewesen ist und mit ihrem Mann Frank zusammen für den Wittstocker Carneval Club zwei Jahre Prinzenpaar war. Sie will am 7. Juli schon morgens um 4 Uhr mit dem Nähen beginnen, damit dieses besondere Kleid auch pünktlich fertig wird.  „Mit dem Erlös aus der Versteigerung soll die Jugendarbeit des WCC Clubs unterstützt werden, denn die Wittstocker Vereine müssen zusammenhalten“, kündigt sie an. „Außerdem soll ein Teil des Geldes für das Projekt ‚Eine Rose für Wittstock‘ verwendet werden.“ Letzteres hat das Ziel, eine Rose zu taufen, die einen mit der Dossestadt verbundenen Namen trägt.
Nach einer getanzten Showeinlage des WCC wird gegen 12 Uhr die amerikanische Versteigerung des Blütenkleides beginnen. Der Landtagsabgeordnete Dieter Groß will die Moderation dafür übernehmen.
Die Stunde vor der Versteigerung soll für eine Gesprächsrunde genutzt werden, in der sich die eingeladenen Abgeordneten, Vertreter der Stadtverwaltung, Rosenfreunde und weitere interessierte Besucher über Rosen in Wittstock austauschen. Freundeskreisleiterin Ines Lehmann: „Wir wollen Ideen sammeln, wo Rosen gepflanzt werden können, und hören, welche Vorstellungen es zum Thema gibt.“
Ab 14 Uhr gibt es auf der Terrasse der Familie Haase einen Fachvortrag. Unter dem Titel „Altes Fachwissen neu erzählt“ berichten die Gärtner von ihren Erfahrungen und denen der Vorfahren.
Eine Tombola bietet Besuchern die Möglichkeit, beim Rosenfest auch etwas zu gewinnen. Die Preise werden ab 15 Uhr vergeben. Es wird ein Glücksrad aufgestellt.  Kinder können sich auf der Hüpfburg und beim Schminken vergnügen beziehungsweise am Pflanztisch der Gärtnerei Haase lernen, wie man mit Pflanzen umgeht. Ein Imker aus Blumenthal wird vor Ort sein, Fragen beantworten und seine Produkte anbieten. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.
Zu den Höhepunkten des Rosenfestes wird die Table-Show gehören. Die Rosenfreunde präsentieren Rosensorten, die in ihren Gärten zu diesem Zeitpunkt in Blüte stehen. Dabei wird Gelegenheit sein, sich über deren Vorzüge oder Schwächen auszutauschen und praktische Tipps rund um die Rose und deren Pflege zu bekommen.

Kirsten Große

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Wir freuen uns auf den Ostdeutschen Rosengarten in Forst und auf den Rosenkongress

(12.06.2013)

Vom 14. bis zum 16. Juni nehmen einige Rosenfreunde aus Wittstock am Deutschen Rosenkongress in Forst/Lausitz teil. Höhepunkt der dort geplanten Veranstaltungen wird der Besuch im Ostdeutschen Rosengarten sein, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum hat und sich aus diesem Anlass in besonderer Schönheit präsentieren will.

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Offenen Gartenpforten am Sonntag, 9. Juni

(30.05.2013)

24 Gartenbesitzer in der Prignitz sowie in der Ostprignitz laden für Sonntag, 9. Juni, ein, ihre Refugien zu besuchen. Dabei zeigt sich laut Veranstalter, dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, die ganze Vielfalt der Gartenkunst und -nutzung. Die Bandbreite reicht vom Landschaftsgarten über Kräuterhof, Naturgarten, Biedermeiergarten und Heilgarten bis hin zum japanischen Garten. Mit dabei sind private und auch professionelle Anlagen. Geöffnet ist in der Regel von 10 bis 17 Uhr. Der Tag der offenen Gartenpforte bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, fachliche Informationen auszutauschen, sich anregen zu lassen und in vielen Fällen ein außergewöhnliches Ambiente zu genießen. Auch Rosenfreunde beteiligen sich: Ines und Andreas Lehmann laden in ihren Landschaftsgarten nach Blesendorf ein. Petra Puls erwartet Gäste in ihrem Sonntagscafé an der grünen Oase in Jabel.

Alle Teilnehmer am Tag der offenen Gartenpforte finden sich auf www. dieprignitz/gaerten2013.html.

 

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Einladung in den Frühlingsgarten und zum Staudentausch

(25.04.2013)

Den Frühjahrsaspekt in ihrem Garten gemeinsam zu genießen, lädt Ines Lehmann für Sonntag 28. April, nach Blesendorf ein. Die Chefin der Rosenfreunde Wittstock erwartet Gäste von 10 bis 16 Uhr. Den zweiten Wittstocker Staudentausch veranstalten die Rosenfreunde am Sonnabend, 4. Mai, ab 13 Uhr am Bleichwall in Wittstock, nahe der Tourist-Information. Gern gesehen sind Wittstocker und Auswärtige, die Spaß am Tausch von Pflanzen und am Fachsimpeln haben. (ki)

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Fotowettbewerb: Die besten Ideen für ein Kosmos-Buch

(25.04.2013)

Unter dem Motto „Mein Rosengarten“ veranstaltet die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) gemeinsam mit dem Kosmos-Verlag einen Fotowettbewerb. Die Idee geht auf Rudolf Blasnick zurück, der den Freundeskreis Frankfurt/Main leitet.

Gesucht werden die schönsten Ideen für die Gestaltung eines Gartens mit Rosen und Begleitpflanzen. Eingereicht werden können bis zu drei Fotos pro Teilnehmer, dazu eine Beschreibung der Gestaltungsidee und der verwendeten Pflanzen. Diese sollte den Umfang von drei Seiten nicht überschreiten. Auch Skizzen können hinzugefügt werden.

Der Wettbewerb startet im April. Ab sofort sind alle Infos dazu auf der Seite des Kosmos-Verlages unter www.kosmos.de/rosengarten zu finden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2013.

Die Gewinner werden von einer Jury ermittelt, die sich aus Mitgliedern der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde und der Gartenredaktion des Kosmos-Verlages zusammensetzt. Die zehn besten Beiträge werden mit attraktiven Preisen aus dem Angebot des Verlages belohnt.

Außerdem hat Kosmos angekündigt, die besten Fotos und Beiträge in einem Gartenbuch zu veröffentlichen. Projektvater Rudolf Blasnick freut sich: „Die Gelegenheit, mit einem renommierten Fachverlag einen Bildband unter bundesweiter Beteiligung aller Rosenfreunde - auch von Nichtmitgliedern - zu produzieren, ist einmalig.“ Der Vorstand der GRF ruft auf, sich mit Fotos und Beiträgen von ausgesuchter Qualität am Fotowettbewerb zu beteiligen. „Wenn es gelingt, dass Rosenfreunde in einer Publikation des Kosmos-Verlages einen Platz finden, dann ist das ein Motor für die Rosen- und Gartenkultur in Deutschland und nicht zuletzt für die Arbeit der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde“, betont auch Peter Pfliegensdörfer von Vorstand der GRF.

Kirsten Große, GRF

 

 

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Rosenmüdigkeit hat in einem biologisch aktiven Boden geringere Auswirkungen

(23.04.2013)

"Wo eine Rose war, darf man keine mehr Pflanzen!" Dieser festgemeißelte Satz fällt oft, wenn es darum geht, alte Rosen zu ersetzen. Das Problem ist allseits bekannt unter der Bezeichnung Rosenmüdigkeit. Diese Rosenmüdigkeit kann viele Ursachen und Gesichter haben, wie einseitige Nährstoffauslaugung, bodenbürtige Pilzkrankheiten, schädliche Wurzelausscheidungen der alten Rosenwurzeln im Boden oder sogar Nematoden. Das sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, welche an den Pflanzenwurzeln saugen.

Diese Vorsichtsmaßregel ist durchaus berechtigt, auch der Landwirt baut ja nicht jahrzehntelang dieselben Kulturen auf seinen Feldern an, sondern betreibt Fruchtwechsel, um solchen Nachbauproblemen von vornherein vorzubeugen. Der Grund, warum dies bei Rosen so besonders gefährlich erscheint, ist schlicht darin zu suchen, dass Rosen als langlebige Pflanzen extrem lange am selben Standort verbleiben und somit die Wahrscheinlichkeit, dass Probleme auftreten, höher ist.

Ähnliche Problem haben Baumschuler oder Obstbauern. Hier kommt noch hinzu, dass ein großer Teil der Obstgehölze wie Himbeeren, Brombeere, Stein- und Kernobst alle der Familie der Rosengewächse angehören und daher untereinander genauso "nachbauungeeignet" sind wie gleiche Kulturen. Bei Feldkulturen sind daher zirka zehn Jahre Anbaupause als Vorsichtsmaßnahme üblich.

Die Methode der chemischen Bodenentseuchung hat sich glücklicherweise aufgrund hoher Kosten wenig verbreitet. Diese Methoden sind sehr kritisch zu betrachten, alleine weil im Boden hierdurch fast jegliches Leben abgetötet wird. Zudem haben diese Mittel eklatante Nebenwirkungen, bis hin zu erhöhten Krebsraten durch Grundwasserbelastungen.

Grundsätzlich gilt: Je biologisch aktiver ein Boden ist, und je natürlicher die Kulturmaßnahmen, desto weniger treten Nachbauprobleme auf. Organische Düngung und vielfältige gemischte Bepflanzungen beugen auch hier Krankheiten vor.

Daher besteht kein Grund zu Übervorsichtigkeit, berechtigte Vorsichtsmaßnahmen sind aber angebracht.

Zunächst ist natürlich zu berücksichtigen wie lange eine Rose an ihrem Standort war, und warum sie nicht mehr dort steht. Ist die Pflanze gar weit unter zehn Jahren alt und zum Beispiel durch Frost abgestorben, dann ist es recht unproblematisch, dort wieder eine neue zu pflanzen. Handelt es sich um ein mehr als 15 Jahre altes Rosenbeet und die Pflanzen mickern schon seit mehreren Jahren und werde zusehends weniger, so ist größere Vorsicht angebracht.

Das Problem der schädlichen Wurzelausscheidungen tritt erfahrungsgemäß um die sechs Monate nach dem Roden der Pflanzen am heftigsten auf. Direkte Neupflanzung oder ein ganzes Jahr Pause sind die zwei Methoden, um dies zu umgehen.

 

Als grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen empfehlen wir:

-        Bei der Neupflanzung keine wurzelnackten Rosen zu verwenden, sondern bereits durchwurzelte Topfpflanzen. Diese haben bereits einiges an neuer Erde im Topf dabei und müssen nicht wie wurzelnackte Rose sofort in der "fremden" Erde neue Faserwurzeln bilden.

-        Bei einzelnen Rosen mindestens einen Eimer neue Erde, in der noch keine Rosen gewachsen sind, einzubringen. Diese kann man auch einfach zum Beispiel mit Erde aus dem Gemüsegarten tauschen.

 

Bei Bepflanzung ganzer Beete mit überalterten Rosen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

-        Das ganze Beet zwei Spaten tief ausheben und die Erde komplett tauschen, dann sofort neu bepflanzen

-        oder ein Jahr Pause machen und in dieser Zeit das Beet mit einer Leguminosengründüngung oder mit Tagetes zu bepflanzen. Diese Pflanzen reinigen den Boden und wirken den schädlichen Nematoden durch Wurzelauscheidungen entgegen.

 

Bei allen Methoden kann man das Mikrobenpräparat EM (Effektive Mikroorganismen) unterstützend einsetzen.

Werner Ruf, Bioland Rosenschule Bad Nauheim-Steinfurth

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Pflanzen von wurzelnackten Rosen in sandigem Boden

(16.04.2013)

Ich bevorzuge zwar die Herbstpflanzung, um den neuen Rosen schon vor dem Winter etwas Zeit zum Einwurzeln zu geben, aber wer das nicht mehr geschafft hat oder den Winterausfall bereinigen möchte, kann natürlich auch im Frühjahr pflanzen. Es darf losgehen, sobald der Frost aus dem Boden ist. Zum großzügigen Bodenaustausch, der notwendig ist, wenn die neue Rose an der gleichen Stelle stehen soll, wo zuvor schon eine Rose oder eine Art aus der Familie der Rosaceae wuchs, will ich hier nicht weiter eingehen. Ich möchte schildern, welche Vorbereitungen ich zur Pflanzung von wurzelnackten Rosen auf sandigem Boden treffe, den ich in meinem Garten zur Genüge habe.

Viele Rosenfreunde bringen auf den Grund der Pflanzgrube eine Lehmschicht auf. Auch ich setze seit Jahren auf Lehm und das mit Erfolg, allerdings etwas anders. Ich stelle ein Gemisch aus meinem sandigen Gartenboden und lehmigem Boden her, etwa im Verhältnis 1:1. Dem gebe ich etwas Rosendünger bei. Die sorgfältig gewässerte und fachgerecht geschnittene wurzelnackte Rose tauche ich dann noch in eine dicke Lehmbrühe, so dass eine Lehmschicht an den Wurzeln haften bleibt. Dann setze ich den Strauch in die Pflanzgrube, gebe das Erdgemisch zu, wässere reichlich – und ich kann sicher sein, meine neue Rose gedeiht prächtig.

Kurt Friedl, Wittstock

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Am 10. April wird der Frühjahrsschnitt an Rosen demonstriert

(04.04.2013)

Die Rosenfreunde treffen sich am Mittwoch, 10. April, um 18 Uhr in Wittstock auf dem August-Bebel-Platz, direkt gegenüber vom Gymnasium an der Meyenburger Chaussee. Dort soll zumindest theoretisch der Rosenschnitt demonstriert werden. Wegen des anhaltenden Winterwetters ist die Natur in diesem Jahr noch lange nicht soweit, dass in der Praxis die Rosen geschnitten werden können. Optimaler Zeitpunkt ist die Kirschblüte, manche Rosenfreunde richten sich auch nach der Forsythienblüte. 

Am 10. April wollen Ines Lehmann und Eberhard Banse die Grundlagen und auch die Feinheiten des Frühjahrsschnitts vermitteln. Rosenscheren sind mitzubringen. Gern gesehen sind auch interessierte Nichtmitglieder.

Ines Lehmann wird - anders als angekündigt - aus Witterungsgründen ihren Garten in  Blesendorf am 10. April nicht öffnen. Stattdessen lädt sie am Sonntag, 28. April, von 10 bis 16 Uhr nach Blesendorf ein, den Frühjahrsaspekt zu genießen. Auch Rosenfreundin Petra Puls öffnet ihren Garten am Sonntagscafé an diesem Tag für Besucher.

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Getrocknete Rosenblütenblätter – eine hübsche Dekoration selbst gemacht

(23.03.2013)

Und das geht ganz fix: Wenn eine Rose im Strauß zu welken beginnt oder gar alle die Köpfe hängen lassen, auch keine Chance mehr besteht, nach einem erneuten Anschnitt der Stängel die edle Blume zu retten, ziehe ich einfach alle Blütenblätter vom Blütenboden ab. Ein wenig auseinander gezupft gebe ich sie auf eine Alugrillschale oder ähnliches und stelle diese auf den Heizkörper. Durch die warme Luft trocknen die Rosenblütenblätter schnell und behalten ihre Farbe. In einer Tüte, an einem dunklen Ort aufbewahrt, halten sie, bis sich ein Anlass zum Verschenken ergibt oder ich sie selbst für meine Dekorationen verwenden möchte.    

Ines Lehmann, Blesendorf

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Viele nützliche Infos und alle Termine: Rosenfreunde Wittstock sind jetzt online

(03.03.2013)

Seit dem 1. März sind die Rosenfreunde Wittstock mit ihrer eigenen Homepage im Internet zu finden. Auf www.rosenfreunde-wittstock.de können Interessierte sich ab sofort informieren.

Freundeskreisleiterin Ines Lehmann ist sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit dem Team vom Azubi-Projekt des Fördervereins für Regionale Entwicklung habe gute Früchte getragen. „Die Auszubildenden haben unsere Ideen hervorragend umgesetzt“, meint sie. „Wir sind mit unserer Homepage jetzt in der Lage, uns einem breiten Kreis von Menschen vorzustellen, die wie wir Interesse an Rosen und anderen Pflanzen haben, die gern gärtnern und sich zu diesen Themen auch fachlich austauschen wollen.“

Hinter dem modernen und lebhaften Design der Seite verbergen sich eine Menge Informationen. So ist es den Rosenfreunden nicht nur wichtig, sich selbst mit ihren Zielen als Freundeskreis innerhalb der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde vorzustellen. Sie können auch auf die Geschichte verweisen. Die Rose hat in der Historie von Wittstock mehrfach eine Rolle gespielt. Nicht zuletzt war es der Wittstocker Lehrer Friedrich Schneider II, der sich nach seiner Zeit im Schuldienst der Landwirtschaft und dem Gartenbau zuwendete, an der Wittstocker Ringstraße die Provinzialgärten als Lehr- und Forschungseinrichtung gründete, einen Rosengarten anlegte und schließlich die Gründung des so genannten Rosistenvereins in Deutschland vorantrieb. Er war der Vorläufer der heutigen Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde.

Und die Rose soll die Wittstocker auch in Zukunft beschäftigen. Pflanzungen im öffentlichen Raum der Stadt, an Hausfassaden, auf Plätzen und in Höfen werden von den Rosenfreunden fachlich begleitet. „Die Idee, Wittstock allmählich zur Stadt der 1000 Rosen zu machen, wie wir es von der Partnerstadt Uetersen her kennen, wird von uns mitgetragen“, sagt Ines Lehmann dazu.

Mit zahlreichen Fotos aus den Gärten, von den Lieblingsrosen, von Veranstaltungen und gemeinsamen Reisen sowie den aktuellen Tipps treten die Rosenfreunde auch persönlich in Erscheinung, geben ihre Wissen und ihre Erfahrungen weiter.

Die Freundeskreisleiterin: „Ganz wesentlich sind die Termine. Wir sind jetzt in der Lage, unsere geplanten Zusammenkünfte und Aktionen schneller zu aktualisieren. Dabei ist die Verlinkung zur Seite der Stadt Wittstock ganz wichtig.“ Dort sind im Terminkalender jetzt auch immer die Veranstaltungen der Rosenfreunde zu finden. Höhepunkte in diesem Jahr sind die Vorführungen zum Frühjahrsschnitt am 10. April, der zweite Wittstocker Staudentausch am 4. Mai und die offenen Gärten am 9. Juni. Neu ist das Rosenfest, das am 7. Juli in der Meyenburger Chaussee stattfinden soll.

Und die Website wird sich weiter entwickeln. So wollen die Rosenfreunde eine Datenbank entwickeln, die Auskunft über die Vielfalt an Sorten gibt, die in ihren Gärten wachsen, und auch Fragen nach bestimmten Qualitätskriterien beantwortet.

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Rosenschnitt beginnt mit der Kirschblüte und nicht vor dem 15. April

(03.03.2013)

Für den aktuellen Tipp zum Thema Frühjahrsschnitt an Rosen zitiere ich Heiko Hübscher, den Rosenexperten in Zweibrücken. Er schrieb im Rosenbogen III/2011 über seine Erfahrungen nach einem besonders kalten Winter – wir erinnern uns - und den Spätfrösten Anfang Mai: „Als die Forsythie – als symbolische Startpflanze für den Rosenschnitt – in den Gärten noch nicht so verbreitet war, wurde eine andere Blüte als Indikator für den richtigen Schnittbeginn gewählt: die Kirschblüte. Die beginnt sogar noch nach der Forsythie. Wenn Sie nicht schon Anfang März in den Garten stürzen, um Ihre Rosen zu schneiden, erfriert auch nichts.“ Heiko Hübscher beruft sich auf Dietrich Woessner und dessen umfangreiche Untersuchungen zu diesem Thema. Danach zeige sich, dass eine spät, nach dem 15. April, geschnittene Rose stärker blüht als eine im März geschnittene. Die Blüte setze allerdings im Durchschnitt fünf Tage später ein, was erträglich sei, wenn man damit erfrorene Blüten vermeiden kann, meinte der Zweibrückener weiter.                         

Kirsten Große, Lentzke 

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Für jedes Neugeborene steht weiterhin eine Rose

(23.02.2013)

Rosenbeet Jabeler Chaussee soll jetzt gründlich gesäubert werden / Konzept für Folgeflächen gefordert

 

Auf dem Wappenbeet an der Jabeler Chaussee werden weiterhin Rosen für die Neugeborenen der Stadt Wittstock gepflanzt. Weil der Platz aber begrenzt ist, soll mittelfristig nach anderen Flächen für künftige Pflanzungen gesucht werden.

 

Zu diesem Ergebnis kam es in der Gesprächsrunde am vergangenen Montag, zu der Bürgermeister Jörg Gehrmann eingeladen hatte. Am Tisch Platz genommen hatten Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben, Hans-Joachim Mantey als Sachgebietsleiter für Grünanlagen, Dr. Wolfgang Dost als Vorsitzender des Kulturausschusses, Rosenkönigin Ninett Lapawczyk, Freundeskreisleiterin Ines Lehmann und weitere Rosenfreunde.

Weder die Wittstocker noch die Stadt und auch nicht die Rosenfreunde seien zufrieden mit dem derzeitigen Zustand des Wappenbeetes am Ortseingang von Wittstock, formulierte Jörg Gehrmann den Ausgangspunkt für das Gespräch.

Dajana Barnitt hatte zu Beginn ihrer Amtszeit als Rosenkönigin vor zirka fünf Jahren die Idee, ein Rosenbeet in Form des Wittstocker Stadtwappens anzulegen und für jedes in der Dossestadt geborene Baby darauf eine Rosen in den entsprechenden Farben zu pflanzen. Zweimal im Jahr werden bei der Veranstaltung „Willkommen im Leben“ an die nahezu 100 jüngsten Wittstocker beziehungsweise ihre Eltern unter anderem die Pflanzurkunden dafür überreicht. Allmählich sollte sich die Fläche – 16,5 mal 19 Meter – füllen und zu einem Ort der Identifikation der jungen Generation mit ihrer Geburtsstadt werden. Die damalige Rosenkönigin hatte mit viel Enthusiasmus und Herzblut nach Unterstützern und Sponsoren gesucht und die Idee konsequent umgesetzt. Gemeinsam mit der Stadt wurde die Fläche an der Jabeler Chaussee gewählt. Von Anfang an stand fest, dass es von den Bodenverhältnissen und von der Erreichbarkeit her nicht der ideale Standort für eine Rosenpflanzung war, aber bei allen anderen in Betracht kommenden Flächen näher an der Stadt hatte  es Hinderungsgründe gegeben.

Jeweils im Frühjahr brachten die Rosenfreunde das Beet in Ordnung und sorgten für den fachmännischen Schnitt der Sträucher. Generell aber hatte die Stadtverwaltung die Pflegearbeiten an die Gärtnerei Haase vergeben. Die Summe, die dafür bereit stand, reichte allerdings nicht aus, um alle erforderlichen Arbeiten auszuführen. Die Folge: Zwischen den Rosen machten sich zunehmend Schachtelhalm, Quecke und Distel breit. Die Rosen entwickelten sich eher spärlich. Das ganze Beet bot bisher und bietet auch jetzt ein wenig attraktives Bild. Auch Verbesserungen, die Dajana Barnitt und ihre Nachfolgerin, Rosenkönigin Ninett Lapawczyk, erreichten – wie etwa die Umrandung mit Steinen – konnten das nicht wesentlich ändern.

„Das ist schmerzlich,“, meinte der Bürgermeister am Montag. „Denn inzwischen sind viele beteiligt, die Geld und Material  für die Anlage gesponsert haben. Außerdem steht hinter jeder Rose ein Baby, das in Wittstock geboren wurde.“ Deshalb dürfe trotz der Bedenken das Vorhaben nicht einfach aufgegeben werden – wie in den vergangenen Tagen in der Stadt diskutiert wurde.

Ines Lehmann bezog sich auf die Vision, Wittstock allmählich zur „Stadt der 1 000 Rosen“ zu machen, die auch bei den Rosenfreunden diskutiert wird. Sie gab zu bedenken, dass Rosensträucher generell zu den Pflanzen gehören, die eine intensivere Pflege benötigen. Dem müsse Rechnung getragen werde, wenn man das Vorhaben ernst meine.   „Sonst sehen auch alle anderen Pflanzungen, die entstehen, bald so aus, wie das Wappenbeet“, sagte sie.

Jörg Gehrmann machte deutlich, dass man sich in der Verwaltung durchaus bewusst sei, dass die Pflege Sache der Stadt ist und Geld kostet. Er gab seinem Bauamtsleiter Hans-Joachim Mantey gleichzeitig den Auftrag, weitere Möglichkeiten zu prüfen, wie diese Arbeiten kostengünstiger organisiert werden können – etwa mit Freiwilligen oder auch mit der Stephanus-Stiftung – und kam damit wieder auf das Wappenbeet zurück.

Am Ende war man sich einig, dass die Fläche von insgesamt  313 Quadratmetern an der Jabeler Chaussee in diesem Frühjahr gründlich von Unkräutern befreit werden muss, eher dort im Herbst die Rosen für die Babies von 2013 gepflanzt werden können. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre dann soll die Pflanzung dort abgeschlossen werden. Dem Vorschlag der Rosenfreunde nach könnte die Fläche mit geeigneten Pflanzen in den Farben der Stadt aufgefüllt und gestaltet werden. Damit wäre auch ein guter Bezug zum diesjährigen Motto des Fassadenwettbewerbs gefunden. 

Zur Rosenpflanzung für die Babies der darauf folgenden Jahre soll ein Gesamtkonzept mit einer oder auch mehreren Flächen in der Stadt oder ihrer unmittelbaren Nähe erarbeitet werden, an dem sich auch die Rosenfreunde beteiligen wollen. Damit komme man dem Ziel der 1 000 Rosen in der Dossestadt Jahr um Jahr näher, freute sich auch Rosenkönigin Ninett Lapawczyk. 

Foto zu Meldung: Für jedes Neugeborene steht weiterhin eine Rose

Von Krankheiten befallene Blätter gehören nicht auf den Kompost

(23.10.2012)

Von Pilzerkrankungen befallene Blätter, die von den Rosen abgezupft oder geschnitten werden, beziehungsweise ganze vertrocknete Triebe, bei denen die Gefahr besteht, dass ein Virus die Ursache ist, ebenso Pflanzenteile mit tierischen Schädlingen aller Entwicklungsstadien (wie bei der Blattrollkrankheit) gehören auf keinen Fall auf den Kompost. Sie werden in einem extra Behälter gesammelt und wandern in den Hausmüll. Diese Erreger können im nächsten Jahr jedenfalls keinen Schaden mehr anrichten.

Kirsten Große, Lentzke

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Anhäufeln bewährt sich nach wie vor gegen den Frost

(23.10.2012)

Die vergangenen zwei Winter haben es deutlich gezeigt: Auch die von den Züchtern als „sehr frosthart“ angegebenen Rosen brauchen einen Schutz, um extreme Frostperioden zu überstehen. Immer noch eine wirksame Maßnahme ist das Anhäufeln. Am besten eignet sich Komposterde. Zirka 20 Zentimeter aufgehäuft, schützt sie die Veredelungsstelle. Selbst wenn die oberirdischen Teile der Rose bis auf den Boden zurückfrieren - wie wir es nach dem Februar 2012 deutschlandweit erlebt haben – kann der Strauch so wieder austreiben und sich nach dieser natürlichen Verjüngung neu aufbauen. Die Komposterde wird im Frühjahr um die Rose herum verteilt. Sie liefert Nährstoffe und verbessert die Bodenstruktur und ist damit eine gute Voraussetzung für eine gesunde und üppige Blütenpracht.

Kirsten Große, Lentzke

Foto zu Meldung: Anhäufeln bewährt sich nach wie vor gegen den Frost


Veranstaltungen

09.12.​2017
17:00 Uhr
"Wittstock - ein Wintermärchen" (öffentlich)
Die Rosenfreunde sind mit einem eigenen Beitrag beim traditionellen Winterspaziergang der Stadt ... [mehr]